als hätten sie sich abgesprochen
fühle ich mich von folgenden Ideen und Gedanken zum Thema sehr angesprochen:
Die Story um Isabella bei Neon und ihre Flucht beschrieben in ihrem Weblog
und morgiger Fernsehabend:
24.01.2004 - 22:50 Uhr
Kulturzeit extra: Kicks und Klicks
Das Ich im Dickicht der Netze
Film-Essay von Peter Kemper und Ruthard Stäblein
Erstausstrahlung
Die Rede vom "globalen Dorf" klingt verheißungsvoll. Doch hinter der Fassade einer weltumspannenden Gemeinschaft mit nie gekannten Freiheiten verbirgt sich für den Einzelnen wachsende Unsicherheit. Liebgewonnene Ordnungen - ob ökonomischer, sozialer, politischer und kultureller Natur - zerfallen, an ihre Stelle tritt eine fortschreitende Fragmentierung der vertrauten Welt. Im virtuellen Raum des Netzwerks verflüchtigen sich soziale Verantwortlichkeiten. Klassische Biographien zerfallen, der "flexible Mensch" ist gefordert. Ständig muss er seine Persönlichkeit und sein Selbstwertgefühl neu inszenieren. Was heißt es, heute "Ich" zu sein? Kann der Einzelne im Dickicht der Netze zu sich selbst finden? Können sich inmitten der Bilder- und Datenfluten noch "Charaktere" herausbilden?
Mit den Risiken und Chancen der aktuellen Identitätsspiele beschäftigt sich der Film-Essay "Kicks und Klicks" von Peter Kemper und Ruthard Stäblein. In ihm kommen neben der Performance-Künstlerin Laurie Anderson, der Cyber-Feministin Sadie Plant und den Soziologen Richard Sennet und Jean Baudrillard auch der "posthumanistische" Schriftsteller Michel Houellebecq zu Wort.
Die Story um Isabella bei Neon und ihre Flucht beschrieben in ihrem Weblog
und morgiger Fernsehabend:
24.01.2004 - 22:50 Uhr
Kulturzeit extra: Kicks und Klicks
Das Ich im Dickicht der Netze
Film-Essay von Peter Kemper und Ruthard Stäblein
Erstausstrahlung
Die Rede vom "globalen Dorf" klingt verheißungsvoll. Doch hinter der Fassade einer weltumspannenden Gemeinschaft mit nie gekannten Freiheiten verbirgt sich für den Einzelnen wachsende Unsicherheit. Liebgewonnene Ordnungen - ob ökonomischer, sozialer, politischer und kultureller Natur - zerfallen, an ihre Stelle tritt eine fortschreitende Fragmentierung der vertrauten Welt. Im virtuellen Raum des Netzwerks verflüchtigen sich soziale Verantwortlichkeiten. Klassische Biographien zerfallen, der "flexible Mensch" ist gefordert. Ständig muss er seine Persönlichkeit und sein Selbstwertgefühl neu inszenieren. Was heißt es, heute "Ich" zu sein? Kann der Einzelne im Dickicht der Netze zu sich selbst finden? Können sich inmitten der Bilder- und Datenfluten noch "Charaktere" herausbilden?
Mit den Risiken und Chancen der aktuellen Identitätsspiele beschäftigt sich der Film-Essay "Kicks und Klicks" von Peter Kemper und Ruthard Stäblein. In ihm kommen neben der Performance-Künstlerin Laurie Anderson, der Cyber-Feministin Sadie Plant und den Soziologen Richard Sennet und Jean Baudrillard auch der "posthumanistische" Schriftsteller Michel Houellebecq zu Wort.
Ideenjongleur - 23. Jan, 21:17



