So tun als ob ...
... ich Geld hätte und mir gleich 3 CDs auf einmal kaufen (kosten doch bloß 5 EUR! und das bei Blumfeld und Yann Tierssen!)) und sie nicht hören können, weil das alles entscheidende Kabel noch in der alten Wohnung ist
... ich zum letzten Mal in meinem Leben meine Lieblingsläden betrete und mir eine Hose und Schuhe kaufe
... ich schon wieder hier angekommen bin dabei meine Seele noch nachreisen muß
... ich es nicht erstaunt registriere wie H. mich begrüßte mit Küßchen und locker, zehnmal lockerer als beim Unterzeichnen des Mietvertrages und seiner Abreise als er seine Wohnung betrat die kurz meine war und wie komisch es war mit jemandem den Moment des Ankommens zu teilen den ich nicht kenne und wie schnell man einem Mitteilungsbedürfnis ein Ohr leihen muß und wie angenehm vertraut man sich ist hat man das gleiche Bett beschlafen, so daß man miteinander schweigen kann, und das Wasserrauschen als du die Wanne befülltest, die in einer Küchenische romantische Gemütlichkeit schenkt als ich den Schlüssel in deine Hände legte und du mich ein bischen verabschiedest als ob ich eine gute Freundin wäre ohne Verlegenheit
... so tun als ob ich stärker bin als andere und deine Stärke dich schwach und traurig zu zeigen lieben und sicher sein deine als obs sind Flügel, denn sie trugest du, ich habe sie gesehen und du wirst sie wiederfinden, egal ob vor Publikum oder anderswo
und es dann zu sein, zu haben und wissen es haben zu werden. Oder zu sein. Im Fluß.
Ein Fluß. der mir in den letzten drei Tagen äußerst merkwürdige Begegnungen geschenkt hat. Leute von früher, Bekannte gar nur. Ganz als ob sich die Stadt zusammentut mir tschüß zu sagen. Ihre Fassaden und Ansichten putzt. Ihre Ansichten kundtut. Euch mir über den Weg laufen läßt. Ich weiß, es ist ja nicht für immer. Womöglich nochnichtmal für lange.
So als ob. So magisch. Beruhigend.
... ich zum letzten Mal in meinem Leben meine Lieblingsläden betrete und mir eine Hose und Schuhe kaufe
... ich schon wieder hier angekommen bin dabei meine Seele noch nachreisen muß
... ich es nicht erstaunt registriere wie H. mich begrüßte mit Küßchen und locker, zehnmal lockerer als beim Unterzeichnen des Mietvertrages und seiner Abreise als er seine Wohnung betrat die kurz meine war und wie komisch es war mit jemandem den Moment des Ankommens zu teilen den ich nicht kenne und wie schnell man einem Mitteilungsbedürfnis ein Ohr leihen muß und wie angenehm vertraut man sich ist hat man das gleiche Bett beschlafen, so daß man miteinander schweigen kann, und das Wasserrauschen als du die Wanne befülltest, die in einer Küchenische romantische Gemütlichkeit schenkt als ich den Schlüssel in deine Hände legte und du mich ein bischen verabschiedest als ob ich eine gute Freundin wäre ohne Verlegenheit
... so tun als ob ich stärker bin als andere und deine Stärke dich schwach und traurig zu zeigen lieben und sicher sein deine als obs sind Flügel, denn sie trugest du, ich habe sie gesehen und du wirst sie wiederfinden, egal ob vor Publikum oder anderswo
und es dann zu sein, zu haben und wissen es haben zu werden. Oder zu sein. Im Fluß.
Ein Fluß. der mir in den letzten drei Tagen äußerst merkwürdige Begegnungen geschenkt hat. Leute von früher, Bekannte gar nur. Ganz als ob sich die Stadt zusammentut mir tschüß zu sagen. Ihre Fassaden und Ansichten putzt. Ihre Ansichten kundtut. Euch mir über den Weg laufen läßt. Ich weiß, es ist ja nicht für immer. Womöglich nochnichtmal für lange.
So als ob. So magisch. Beruhigend.
Ideenjongleur - 3. Feb, 20:40

