Montag, 8. März 2004

Washastdugesagt?*

- Washastdugesagt?
-
- Danndrückedichdochsoausdassichdichverstehe
- Miristschonklarwasdumeintest schließlichkenneichdichja
- schönwenndemsowärewieduglaubtestdaßessei
- andeinemtonfallkannichesdochspüren
- äh - aberhiergibteskeinentonfall
- glaubstduetwaichkönntenichtzwischendenzeichenlesen?
-
- oder?
- abergenaudasmeinteichja: wiesolldashiergehen?

*angeregt durch den hier

Was nützt die Liebe in Gedanken?

Wenn einen ein Film veranlasst merkwürdige Dinge zu tun, wie zB eine identische SMS an zwei völlig verschiedene Menschen zu schreiben, die dir jede auf sehr verschiedene Art nahe WAREN – jene nämlich: „Was nutzt die Liebe in Gedanken – der Film hat mich an dich erinnert (aus merkwürdigen Gründen) – dann kann man die Wirkung einfach nicht leugnen, auch wenn die schauspielerischen Leistungen an sich doch sehr differierten. Auch wenn ich Daniel Brühl einfach süß finde - in dem genauen Wissen, daß kein Mann gerne als süß bezeichnet werden möchte - und seine leichte Unbeholfenheit sehr anziehend finde und mir seine körperliche Ungelenkigkeit in den Schultern einfach seine in seinen Rollen wohnendes Spießerkorsett repräsentiert, was ihn mich distanziert betrachten läßt, so kann ich doch nicht umhin mich selber zu überraschen in jenem Film; doch dann August Diehl besser zu finden und beruhigt festzustellen, daß die rein persönliche cathrin’sche Definition von „Mein Typ“ gottseidank variabel ist. Diese Geschichte, die mich abwechselnd hineinzieht, ich wüßte nicht zu sagen in welche der Frauenfiguren, die doch eher viel zu sehr Schuldmädchen sind. Diese Musik von der ich im Nachhinein feststellen muß, daß mir die Band (Mardi Gras bb.) in anderem Zusammenhang schon bereits schriftlich aufgefallen ist als „unbedingt merken“ und mich nun überzeugt hat, daß ich diesen Soundtrack haben MUSS, gerade auch nach einem Gespräch über Soundtracks heute nachmittag mit einem mir unbekannten Menschen. Dann auch die Feststellung wie sehr einem das Wissen das es sich um eine wahre Geschichte handelt noch mehr in die Gespräche des Films hineinzieht und leider leider eine in meinen Augen eklatante Fehlbesetzung, die mich immer wieder aus dem Film herausreißt – ich nehme Hilde keine Minute die femme fatale ab, die sie verkörpern soll und auch der Ende 30-jährige schnautzbärtige,. Aalglatte Verführer ist leider viel zu sehr Klischee als daß er überzeugt. Wäre Hilde anders besetzt und jener Schleimer einfach als überflüssig erkannt, so hätte dieser Film die Chance etwas grandioses werden zu können. Doch so war er Durchschnitt; guter Durchschnitt zwar, doch was nutzen Konjunktive und Gedanken?

Der Wunsch JETZT und HIER mit Vertrauten zu sprechen gelingt nicht immer alleine um diese Uhrzeit in neuer Umgebung, die ich gefühlt nicht wirklich Fremde zu nennen bereit wäre, da sich vieles doch vertraut anfühlt.

Fragen um zu verstehen

Ich mag Menschen, die mich gleich verstehen. Genau mag ich Menschen, die dann das Verstandene durch gezielte Fragen nocheinmal ausdifferenzieren wollen. Deren Fragen davon zeugen, daß sie zuhören und verstehen und noch mehr verstehen wollen. Deren Fragen auch mich in meinem Verständnis von mir weiterbringen und mich nicht ausruhen lassen auf der Überzeugung, daß derjenige mich ja rundum verstehe.

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