Wie kann es sein dass jemand mein Gefühl des Neides mit Eifersucht verwechselt?
Über meinem Versuch einer Definition komme ich selbst in die unspezifische Schnittmenge.
Da wäre zuerst mal Neid. Ich sehe etwas was ich auch gerne haben möchte, beneide beide darum was sie haben. Natürlich bin ich nicht besonders stolz auf so ein blödes Gefühl. Aber hey, was kann es mir sagen? Es verrät mir sehr genau etwas über meine Wünsche, meine Ziele. Meine Beziehungsziele in diesem Fall. Es ist sowas wie ein "Ich möchte das auch!". Schön. Die nächste Frage wäre dann: mit WEM und in welcher Intensität?
Zurück zum Thema: Eifersucht wiederum assoziiere ich einmal stark mit der Angst etwas zu verlieren. Die wiederum ich ja nur haben könnte, wenn ich das Gefühl habe etwas zu besitzen. Und da ich Menschen ungerne besitze und es noch unangenehmer finde wenn mich das trifft, möchte ich das gerne vermeiden. Zweitens: Eifersüchtig HANDELTE ich, wenn ich alles dafür tun würde, dass diese beiden auseinanderbringt - was mir nie aktiv in den Sinn käme. Eifersucht wäre also eine Art Kampfenergie für ein "Du darfst das, was du hast, nicht haben." Und im Moment des Niederschreibens fällt mir dazu nur der Begriff "Mißgunst" ein - und ich stolpere über die Schnittmenge - genau das ist doch das Synonym für Neid ...
So kann es vielleicht doch sein, dies zu verwechseln. Seltsam, oder?
Etwas verwirrt feststellen, dass ich Eifersucht allerdings als "schlechter" bewerte als Neid. Dass ich leichter sage: "Jetzt bin ich neidisch" als "Ich bin eifersüchtig" und dass das offenbar bei vielen anderen Menschen mit denen ich in den letzten Tagen gesprochen habe umgekehrt ist. Was ja mit der gerade festgestellten persönlichen Definition deshalb nicht verwunderlich ist, weil ich im Neid durchaus einen Sinn sehen kann, einen Hinweis ... Und doch genau wissend, dass ein Gefühl nunmal weder schlecht noch gut oder besser oder schlechter ist als das andere.
Da wäre zuerst mal Neid. Ich sehe etwas was ich auch gerne haben möchte, beneide beide darum was sie haben. Natürlich bin ich nicht besonders stolz auf so ein blödes Gefühl. Aber hey, was kann es mir sagen? Es verrät mir sehr genau etwas über meine Wünsche, meine Ziele. Meine Beziehungsziele in diesem Fall. Es ist sowas wie ein "Ich möchte das auch!". Schön. Die nächste Frage wäre dann: mit WEM und in welcher Intensität?
Zurück zum Thema: Eifersucht wiederum assoziiere ich einmal stark mit der Angst etwas zu verlieren. Die wiederum ich ja nur haben könnte, wenn ich das Gefühl habe etwas zu besitzen. Und da ich Menschen ungerne besitze und es noch unangenehmer finde wenn mich das trifft, möchte ich das gerne vermeiden. Zweitens: Eifersüchtig HANDELTE ich, wenn ich alles dafür tun würde, dass diese beiden auseinanderbringt - was mir nie aktiv in den Sinn käme. Eifersucht wäre also eine Art Kampfenergie für ein "Du darfst das, was du hast, nicht haben." Und im Moment des Niederschreibens fällt mir dazu nur der Begriff "Mißgunst" ein - und ich stolpere über die Schnittmenge - genau das ist doch das Synonym für Neid ...
So kann es vielleicht doch sein, dies zu verwechseln. Seltsam, oder?
Etwas verwirrt feststellen, dass ich Eifersucht allerdings als "schlechter" bewerte als Neid. Dass ich leichter sage: "Jetzt bin ich neidisch" als "Ich bin eifersüchtig" und dass das offenbar bei vielen anderen Menschen mit denen ich in den letzten Tagen gesprochen habe umgekehrt ist. Was ja mit der gerade festgestellten persönlichen Definition deshalb nicht verwunderlich ist, weil ich im Neid durchaus einen Sinn sehen kann, einen Hinweis ... Und doch genau wissend, dass ein Gefühl nunmal weder schlecht noch gut oder besser oder schlechter ist als das andere.
Ideenjongleur - 12. Nov, 21:03



