Herzkopfherz REWINDED
Es gibt Gespräche da zählt nicht die beste Strategie, da zählt das Vertrauen, dass dein Herz deiner Zunge die richtigen Worte sendet.
Mich ermahnen: "Das heute abend ist keine Prüfung!" - auch wenn ich mehr als durchfallen könnte - mich erinnern an gestern - meine "Ja, aber"s aufzugeben zugunsten dem was ist. Anschauen was IST.
Ja, aber was IST? Und reichen zwei Stunden oder weniger dazu das festzustellen?
Was sind die "richtigen" Worte, die ich zu finden suche und hoffe?
Ich hoffe - ohne zu wissen wie sie aussehen - Schnittmengen zu finden.
Mich erinnern an diese Übung gestern in der ich das thematisiert hatte, nach der mir mein Übungspartner sagte - "Vertrau dem, was dein Herz hört" und ich erwiderte: "Ja, aber mein Kopf sagt, dass ich mir das bloß einbilde und mein Ohr hört ja aus seinem Mund meinen Kopf bestätigt. Ergo wäre es ohnehin nahezu masochistisch sich selbst leiden zu lassen. Ergo, liebes Herz - akzeptier die Bremse. Denn jetzt, wo sein Unmöglich so hart, so deutlich, so kalt - "es war nie und wird nie" - ausgesprochen ist - jetzt ist es erst recht zum eigenen Schutze nötig diese Bremse auch verstärkt zu nutzen. Um bald anzuhalten. Um bald darauf wieder neustarten zu können. Auf wen anders zu.
"Kennst du sich selbst erfüllende Prophezeihungen?" fragte er mich. Und verwirrte mich noch mehr. Denn WAS soll sich selbst erfüllen, wenn mein Kopf etwas anderes sendet als mein Herz und was weitaus verwirrender und vielleicht tragischer ist - womöglich "nur" mein Herzenswunsch sich in dieser Übung manifestiert hat und ich es einfach nur das als das nehmen soll, was sich allerdings nicht mit der erfahrenen und gehörten Realität deckt. Die ist NEIN. Und wenn ich nun sage/fühle "Ich höre das zwar, aber ich glaube es nicht." - was dann? "Dann versuch es dochmal zu sagen: Ok, ich nehme dich beim Wort und warte ab was passiert." Interessante Vorstellung. Vor der ich Angst hab. Und Respekt.
Manchmal wünschte ich mir einen kleineren Geist und ein noch größeres Herz.
Mein eigenes Überbewußtsein - das überumfangreiche Wissen darüber was ich warum fühle schaltet sich zu früh ein. Ich stehe viel zu oft über mir. Statt in mir zu wohnen.
Und das, das ist das tragische daran. An unsere nie gewesenen und nicht-mehr-Beziehung. Du hast mich dabei ganz unmerklich bestärkt in mir zu sein. Und eben nicht so viel zu denken. Und das auf eine Art ohne ständig was tun zu müssen, ohne ständig zu plappern.
Danke dafür in jedem Fall. Alles weitere wird sich zeigen.
Mich ermahnen: "Das heute abend ist keine Prüfung!" - auch wenn ich mehr als durchfallen könnte - mich erinnern an gestern - meine "Ja, aber"s aufzugeben zugunsten dem was ist. Anschauen was IST.
Ja, aber was IST? Und reichen zwei Stunden oder weniger dazu das festzustellen?
Was sind die "richtigen" Worte, die ich zu finden suche und hoffe?
Ich hoffe - ohne zu wissen wie sie aussehen - Schnittmengen zu finden.
Mich erinnern an diese Übung gestern in der ich das thematisiert hatte, nach der mir mein Übungspartner sagte - "Vertrau dem, was dein Herz hört" und ich erwiderte: "Ja, aber mein Kopf sagt, dass ich mir das bloß einbilde und mein Ohr hört ja aus seinem Mund meinen Kopf bestätigt. Ergo wäre es ohnehin nahezu masochistisch sich selbst leiden zu lassen. Ergo, liebes Herz - akzeptier die Bremse. Denn jetzt, wo sein Unmöglich so hart, so deutlich, so kalt - "es war nie und wird nie" - ausgesprochen ist - jetzt ist es erst recht zum eigenen Schutze nötig diese Bremse auch verstärkt zu nutzen. Um bald anzuhalten. Um bald darauf wieder neustarten zu können. Auf wen anders zu.
"Kennst du sich selbst erfüllende Prophezeihungen?" fragte er mich. Und verwirrte mich noch mehr. Denn WAS soll sich selbst erfüllen, wenn mein Kopf etwas anderes sendet als mein Herz und was weitaus verwirrender und vielleicht tragischer ist - womöglich "nur" mein Herzenswunsch sich in dieser Übung manifestiert hat und ich es einfach nur das als das nehmen soll, was sich allerdings nicht mit der erfahrenen und gehörten Realität deckt. Die ist NEIN. Und wenn ich nun sage/fühle "Ich höre das zwar, aber ich glaube es nicht." - was dann? "Dann versuch es dochmal zu sagen: Ok, ich nehme dich beim Wort und warte ab was passiert." Interessante Vorstellung. Vor der ich Angst hab. Und Respekt.
Manchmal wünschte ich mir einen kleineren Geist und ein noch größeres Herz.
Mein eigenes Überbewußtsein - das überumfangreiche Wissen darüber was ich warum fühle schaltet sich zu früh ein. Ich stehe viel zu oft über mir. Statt in mir zu wohnen.
Und das, das ist das tragische daran. An unsere nie gewesenen und nicht-mehr-Beziehung. Du hast mich dabei ganz unmerklich bestärkt in mir zu sein. Und eben nicht so viel zu denken. Und das auf eine Art ohne ständig was tun zu müssen, ohne ständig zu plappern.
Danke dafür in jedem Fall. Alles weitere wird sich zeigen.
Ideenjongleur - 17. Nov, 16:09



