Im Mittelpunkt stehen hilft nicht gegen Einsamkeit
Auf einer großen Bühne stehen. Unzählbare leere Stuhlreihen, immer noch mehr werden aufgebaut. Ich stelle mir vor, ich dürfte hier nächstes Wochenende hunderten, vielleicht gar tausend Zuhörern etwas zeigen von dem was ich gemacht hab. Erzähelnd an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Von den Scheinwerfern, die gerade an den Traversen mit einem Hebekran befestigt werden so angestrahlt werden, dass ich nur die ersten drei Zuschauerreihen sehen kann, den Rest erahne. Den Applaus hören. Und in der Pause hören wie man über mich spricht.
Ich erinnere mich kaum noch daran wie ich zuletzt irgendwo DA oben gestanden bin. Nach der Vorstellung mich verbeugt hab, rechts und links an der Hand der Mitspieler. Dann in der nächsten Runde alleine. Das hab ich immer am meisten genossen. Und es war doch nicht so leicht wie man denkt. Wenn dich im Moment des hörbarsten Zuspruches die Einsamkeit überwältigt wie das Sturmtosen des Applauses weißt du - auch hunderte klatschende Hände sind weit weg von dir.
Ich erinnere mich kaum noch daran wie ich zuletzt irgendwo DA oben gestanden bin. Nach der Vorstellung mich verbeugt hab, rechts und links an der Hand der Mitspieler. Dann in der nächsten Runde alleine. Das hab ich immer am meisten genossen. Und es war doch nicht so leicht wie man denkt. Wenn dich im Moment des hörbarsten Zuspruches die Einsamkeit überwältigt wie das Sturmtosen des Applauses weißt du - auch hunderte klatschende Hände sind weit weg von dir.
Ideenjongleur - 5. Dez, 18:04

