Literaophobia
"I want to live in theory, because everything works fine in theory"
(Aufgelesen und leider den Zitator nicht rauskriegen können.)
könnte man ziemlich schnell denken, wenn man meine Bücherregale betrachtet.
Es müßte verboten werden mit so einer Bibliothek umziehen zu müssen. Nicht dass es schon jetzt feststeht, dass ich das muß. Aber vielleicht doch schon bald. Und es ist auch nicht so, dass ich mich damit belastet fühle, nein im Gegenteil. All diese guten Gedanken und gedrechselten Sätze um mich zu wissen, all diese inspirierenden Bilder und Anleitungen über gute Gestaltung - ob von Worten, Buchstaben, Bildern oder Essen und sogar Lebensentwürfen - beflügeln. Wären sie doch bloß nicht so verdammt gewichtig,
Außerdem freue ich mich schon auf den nächsten Menschen, der sich eben /nicht/ abschrecken lässt von dieser Wand voll Wissen. Den das nicht bedroht, sondern begeistert. Der weiß, dass das eben /nicht/ alles in meinem Kopfe ist und der demnach auch /nicht/ mithalten muß. Aber gerne Ambitionen hat - und vor allem Freude die Schnittstelle von Theorie und Leben zu erkunden.
Ich glaube ich sollte mir abgewöhnen, unreife Jungs mit nach Hause zu nehmen.
Macht nen schrulligen Eindruck, so viele Bücher. In meinem Alter.
Immerhin - mir bleibt ohnehin stauend festzustellen: Es gibt nunmehr immer öfter /jüngere/ Männer, die interessant sind - mein Blick hat sich jahrestechnisch nach unten korrigiert. Und genau das ist es was mich abtörnt: Statusblicke. Schau mir in die Augen, Kleiner...
Selbst Flirten geht bei mir nur in Augenhöhe.
(Aufgelesen und leider den Zitator nicht rauskriegen können.)
könnte man ziemlich schnell denken, wenn man meine Bücherregale betrachtet.
Es müßte verboten werden mit so einer Bibliothek umziehen zu müssen. Nicht dass es schon jetzt feststeht, dass ich das muß. Aber vielleicht doch schon bald. Und es ist auch nicht so, dass ich mich damit belastet fühle, nein im Gegenteil. All diese guten Gedanken und gedrechselten Sätze um mich zu wissen, all diese inspirierenden Bilder und Anleitungen über gute Gestaltung - ob von Worten, Buchstaben, Bildern oder Essen und sogar Lebensentwürfen - beflügeln. Wären sie doch bloß nicht so verdammt gewichtig,
Außerdem freue ich mich schon auf den nächsten Menschen, der sich eben /nicht/ abschrecken lässt von dieser Wand voll Wissen. Den das nicht bedroht, sondern begeistert. Der weiß, dass das eben /nicht/ alles in meinem Kopfe ist und der demnach auch /nicht/ mithalten muß. Aber gerne Ambitionen hat - und vor allem Freude die Schnittstelle von Theorie und Leben zu erkunden.
Ich glaube ich sollte mir abgewöhnen, unreife Jungs mit nach Hause zu nehmen.
Macht nen schrulligen Eindruck, so viele Bücher. In meinem Alter.
Immerhin - mir bleibt ohnehin stauend festzustellen: Es gibt nunmehr immer öfter /jüngere/ Männer, die interessant sind - mein Blick hat sich jahrestechnisch nach unten korrigiert. Und genau das ist es was mich abtörnt: Statusblicke. Schau mir in die Augen, Kleiner...
Selbst Flirten geht bei mir nur in Augenhöhe.
Ideenjongleur - 21. Jun, 00:17



