Goodbye for the next time - good-bye for ever?
Ich gehe auf dich zu am vereinbarten Treffpunkt. Du schaust kurz zu mir her, dann sofort in die andere Richtung. Und machst dir vor, dass du mich nicht gesehen hast. Damit du mich nicht anlächeln müsstest? Vermutlich. Unfreiwillig muss ich mich dir von der Seite nähern. Ich spüre nichts von dir. NICHTS. Wer bist du? Habe ich DICH geküsst, geliebt fast - fast.
Ich war nach dem ich deine Stimme am Telefon gestern gehört hatte zuversichtlich. Dein Blick eiskalt. Dein Körper so weit weg, dass jeder Versuch dich zur Begrüßung zu umarmen, überhaupt anzufassen einer Vergewaltigung gleich käme. Wärme, die hast du nicht zu vergeben. Nicht in Taten. Nicht heute. Nicht mir. Deinem inneren Eisberg kann mein Herbst nicht standhalten. Du siehst alt aus. Du siehst kalt aus.
Hektisch erhebst du dich. Das erste was du sagst ist, meinen Wunsch nach viel Zeit für dieses Gespräch zu durchkreuzen. Wie sollte es anders sein. Meister im Fliehen. Klingt zwar glaubwürdig, ein wichtiger Termin; aber ich bin sehr sicher, dass dir das gerade recht kommt.
"Mein ganzes Leben ist doch eine Flucht" sagst du später kokettierend mit deinem Schicksal. Schicksal. Klar. Dein Schicksal sei es kein Glück in der Liebe zu haben. Wie auch - wenn man das glaubt.
Und meine bescheuerte kleine Liebe, ja es ist eine kleine, fliesst immer noch zu dir ihn.
Wo du mir bereits erzählst, dass du dein Herz verschenkt hast.
Dieser anderen. Und was und wie du von ihr erzählst denke ich als erstes - das endet unglücklich.
Wie bei der vor zwei Jahren, als unser Kontakt abbrach und du mich trotz deiner mündlichen Voreinladung dann doch nicht zu deiner Geburtstagsparty eingeladen hattest. Auch das wird unglücklich enden. Sofern es überhaupt beginnt. Stop - ist das nicht bloß Wunschdenken?
Ich schaue dich an, versuche eine Resonanz zu spüren. Kälte. Du erzählst davon, dass das es ist, was dich an anderen anzieht. An ihr. Mir friert. Nimm meine Hand. Tust du nicht.
Dann sagst du etwas und das rührt mich. Zu Tränen. Du beugst dich mit deinem Gesicht zu meinem.
Nein, nicht jetzt. Nicht, weil ich weine will ich deine Nähe. Was soll ich dir Tränen schenken, wenn es eine Herzkammer hätte werden sollen? Dies hätte einer dieser Momente in Anführungszeichen werden können. Nicht weil ich weine. Ich brauche ein Taschentuch, stehe auf. Du wirst unglaublich flatterhaft, weil du glaubst ich will gehen und schon nimmst du deinen Mantel und deine Tasche - und ich weiß jetzt was du eben meintest, ich sehe jetzt den kleinen verschreckten Jungen. Der Junge, der meine Hand ausgeschlagen hat.
Ich spüre nichts von dir zu mir. Nur mich wie ich an dir abpralle.
Womöglich brauchte ich einfach nur nochmal diese Bestätigung.
Als ich wieder an den Tisch zurückkomme, habe ich das Gefühl, dass wir JETZT anfangen können zu reden. Du sagst, dass du mich besuchen würdest. Ich sage, dass ich es gerade nicht weiß, ob ich dich noch einmal wiedersehen will. Obwohl mir das hier viel zu kurz war, um der Entscheidung nachzuspüren. Muß es die geben?
Kaum ein Thema auf meinem Gesprächszettel wirklich ausgesprochen.
Außer vielleicht die Basis - dass du mich magst. Aber auch - dass du nicht weitergehen magst.
Dabei ist das Leben ein Fluß. Und MICH, mich kostet es mehr Energie es aufzuhalten als es fliessen zu lassen.
Du verabschiedst mich mit einer gewollt herzlichen Umarmung in der ich wieder nichts von dir spüre, schiebst mich in die entgegengesetzte Richtung von deiner, in die ich auch gerade ankündigte gehen zu müssen. Ich stehe zwei Sekunden irritiert dort am Wasser und gehe dann tatsächlich den kleinen Umweg hoch zur Hauptstrasse, um dich dort auf der gegenüberliegenden Seite wieder zu sehen. Wir haben /doch/ die gleiche Richtung. Ich schaue zu dir hin. Du schaust gerade so in die andere Richtung als hättest du es noch eine halbe Sekunde vorher nicht. Jedoch: einen letzten Blick schenkst du mir keinen.
Ein Bild in meinem Kopf: wie du mich das letzte Mal aus deiner Wohnung verabschiedet hast, mit diesem gehauchten Kuß der aus deiner Hand zu mir hin flog. Genau so wie du mich bei meinem ersten Besuch bei dir verabschiedet hattest. Dieser Schmetterling hatte das Samenkorn mitgebracht.
Du hast bloß ein Herz. Und es verschenkt.
Good-bye.
Ich war nach dem ich deine Stimme am Telefon gestern gehört hatte zuversichtlich. Dein Blick eiskalt. Dein Körper so weit weg, dass jeder Versuch dich zur Begrüßung zu umarmen, überhaupt anzufassen einer Vergewaltigung gleich käme. Wärme, die hast du nicht zu vergeben. Nicht in Taten. Nicht heute. Nicht mir. Deinem inneren Eisberg kann mein Herbst nicht standhalten. Du siehst alt aus. Du siehst kalt aus.
Hektisch erhebst du dich. Das erste was du sagst ist, meinen Wunsch nach viel Zeit für dieses Gespräch zu durchkreuzen. Wie sollte es anders sein. Meister im Fliehen. Klingt zwar glaubwürdig, ein wichtiger Termin; aber ich bin sehr sicher, dass dir das gerade recht kommt.
"Mein ganzes Leben ist doch eine Flucht" sagst du später kokettierend mit deinem Schicksal. Schicksal. Klar. Dein Schicksal sei es kein Glück in der Liebe zu haben. Wie auch - wenn man das glaubt.
Und meine bescheuerte kleine Liebe, ja es ist eine kleine, fliesst immer noch zu dir ihn.
Wo du mir bereits erzählst, dass du dein Herz verschenkt hast.
Dieser anderen. Und was und wie du von ihr erzählst denke ich als erstes - das endet unglücklich.
Wie bei der vor zwei Jahren, als unser Kontakt abbrach und du mich trotz deiner mündlichen Voreinladung dann doch nicht zu deiner Geburtstagsparty eingeladen hattest. Auch das wird unglücklich enden. Sofern es überhaupt beginnt. Stop - ist das nicht bloß Wunschdenken?
Ich schaue dich an, versuche eine Resonanz zu spüren. Kälte. Du erzählst davon, dass das es ist, was dich an anderen anzieht. An ihr. Mir friert. Nimm meine Hand. Tust du nicht.
Dann sagst du etwas und das rührt mich. Zu Tränen. Du beugst dich mit deinem Gesicht zu meinem.
Nein, nicht jetzt. Nicht, weil ich weine will ich deine Nähe. Was soll ich dir Tränen schenken, wenn es eine Herzkammer hätte werden sollen? Dies hätte einer dieser Momente in Anführungszeichen werden können. Nicht weil ich weine. Ich brauche ein Taschentuch, stehe auf. Du wirst unglaublich flatterhaft, weil du glaubst ich will gehen und schon nimmst du deinen Mantel und deine Tasche - und ich weiß jetzt was du eben meintest, ich sehe jetzt den kleinen verschreckten Jungen. Der Junge, der meine Hand ausgeschlagen hat.
Ich spüre nichts von dir zu mir. Nur mich wie ich an dir abpralle.
Womöglich brauchte ich einfach nur nochmal diese Bestätigung.
Als ich wieder an den Tisch zurückkomme, habe ich das Gefühl, dass wir JETZT anfangen können zu reden. Du sagst, dass du mich besuchen würdest. Ich sage, dass ich es gerade nicht weiß, ob ich dich noch einmal wiedersehen will. Obwohl mir das hier viel zu kurz war, um der Entscheidung nachzuspüren. Muß es die geben?
Kaum ein Thema auf meinem Gesprächszettel wirklich ausgesprochen.
Außer vielleicht die Basis - dass du mich magst. Aber auch - dass du nicht weitergehen magst.
Dabei ist das Leben ein Fluß. Und MICH, mich kostet es mehr Energie es aufzuhalten als es fliessen zu lassen.
Du verabschiedst mich mit einer gewollt herzlichen Umarmung in der ich wieder nichts von dir spüre, schiebst mich in die entgegengesetzte Richtung von deiner, in die ich auch gerade ankündigte gehen zu müssen. Ich stehe zwei Sekunden irritiert dort am Wasser und gehe dann tatsächlich den kleinen Umweg hoch zur Hauptstrasse, um dich dort auf der gegenüberliegenden Seite wieder zu sehen. Wir haben /doch/ die gleiche Richtung. Ich schaue zu dir hin. Du schaust gerade so in die andere Richtung als hättest du es noch eine halbe Sekunde vorher nicht. Jedoch: einen letzten Blick schenkst du mir keinen.
Ein Bild in meinem Kopf: wie du mich das letzte Mal aus deiner Wohnung verabschiedet hast, mit diesem gehauchten Kuß der aus deiner Hand zu mir hin flog. Genau so wie du mich bei meinem ersten Besuch bei dir verabschiedet hattest. Dieser Schmetterling hatte das Samenkorn mitgebracht.
Du hast bloß ein Herz. Und es verschenkt.
Good-bye.
Ideenjongleur - 21. Sep, 18:17



