Ich will nicht
... von dir auf die Wange geküsst werden im Vorbeigehen ...
will nicht, dass du nicht mehr weisst, dass meine Begrüßungsküsschen links/rechts/links, also très francais sind, weil mir in dem Moment plötzlich bewusst wird, dass ich dich noch NIE so begrüßt habe - und dass ich mir seltsamerweise vorher nicht überlegt habe WIE ich dich begrüssen sollte und dass ich trotz deiner erschlagend vertrauten Präsenz mir nichts anmerken lasse und es fühlt sich an, da in der Sorte Café, die überall in der Welt gleich aussehen, so dass ich innen sitzend nicht wissen müsste ob es Köln, Bremen oder ganz woanders ist, es fühlt sich so an als wäre es just another business meeting. Du in Mantel und Anzug, ich slightly overdressed und deine erwarteten, obligatorischen Komplimente blieben aus und meine Gefühle blieben so lange aus, bis du mich zum Abschied auf die Wange küsstest und die Verdunstungskälte von deinem Geruch der vorbeiweht neue Minusgrade erreicht. Gefrierschockgefrostet starre ich auf den Teil des Tisches wo zuvor dieses Starbucksprospekt lag und du in für mich kopfüber unleserlicher Handschrift ein Gedicht oder einen Songtext angefangen hattest. Heute haben wir fast nur Deutsch gesprochen und diese Distanz war deutlich zu den wenigen Sätzen in deiner Muttersprache. Gefühlte Temperaturunterschiede und zu kurz um Wärme zu finden, Hitze zu generieren. Mein Herz beschlagen von feinem regen. Es ist als hätte deine Hand einen Schatten hinterlassen wie auf lichtempfindlichem Papier. Und auf dem leeren Stuhl zerpixelt sich langsam deine Aura. A blurred life. I see clear. Glasklar. Brennglasklar hopefully. Stupidtitly.
will nicht, dass du nicht mehr weisst, dass meine Begrüßungsküsschen links/rechts/links, also très francais sind, weil mir in dem Moment plötzlich bewusst wird, dass ich dich noch NIE so begrüßt habe - und dass ich mir seltsamerweise vorher nicht überlegt habe WIE ich dich begrüssen sollte und dass ich trotz deiner erschlagend vertrauten Präsenz mir nichts anmerken lasse und es fühlt sich an, da in der Sorte Café, die überall in der Welt gleich aussehen, so dass ich innen sitzend nicht wissen müsste ob es Köln, Bremen oder ganz woanders ist, es fühlt sich so an als wäre es just another business meeting. Du in Mantel und Anzug, ich slightly overdressed und deine erwarteten, obligatorischen Komplimente blieben aus und meine Gefühle blieben so lange aus, bis du mich zum Abschied auf die Wange küsstest und die Verdunstungskälte von deinem Geruch der vorbeiweht neue Minusgrade erreicht. Gefrierschockgefrostet starre ich auf den Teil des Tisches wo zuvor dieses Starbucksprospekt lag und du in für mich kopfüber unleserlicher Handschrift ein Gedicht oder einen Songtext angefangen hattest. Heute haben wir fast nur Deutsch gesprochen und diese Distanz war deutlich zu den wenigen Sätzen in deiner Muttersprache. Gefühlte Temperaturunterschiede und zu kurz um Wärme zu finden, Hitze zu generieren. Mein Herz beschlagen von feinem regen. Es ist als hätte deine Hand einen Schatten hinterlassen wie auf lichtempfindlichem Papier. Und auf dem leeren Stuhl zerpixelt sich langsam deine Aura. A blurred life. I see clear. Glasklar. Brennglasklar hopefully. Stupidtitly.
Ideenjongleur - 23. Jan, 23:56

