Manchmal frage ich mich ernsthaft ob das wirklich weiter mein Traumjob sein darf
"Guten Tag, ich möchte mich noch bei Ihnen bewerben - an wen darf ich meine Bewerbung richten?"
"Oh - tut mir leid - die Frist ist ja abgelaufen."
"Ja, das habe ich gesehen. Ich kann Ihnen allerdings alle gefragten Qualifikationen mitbringen und zuletzt habe ich den gleichen Job bei XYZ gemacht."
"Das tut mir sehr sehr leid, aber wir haben über 500 Bewerbungen erhalten."
Über 500??? Auf eine einzige Stelle??? Letztes Jahr war der Durchschnitt noch bei 300.
Wie war ich stolz aus durchschnittlich eine von 40 Bewerbern meinen Studienplatz erhalten zu haben, wie habe ich gekämpft dafür und jetzt soll das 12,5-fach schwieriger sein ???
Ich wünschte ich wüßte was besser ist: hartnäckig bleiben oder einfach meinen bisherigen Weg loslassen, der in den letzten Jahren viel zu viel Krebsen bedeutet hatte ... aber was, was bitte sonst soll und kann und will ich tun? Mir scheint, ich habe fast alles versucht. Ich telefoniere inzwischen sogar schon Absagen hinterher und frage was ich besser machen kann.
Zuletzt antwortete mir der Geschäftsführer einer meiner Traumarbeitgeber - den ich vier Jahre vorher bereits persönlich kennengelernt hatte und der mir ein Volontariat anbot, was ich wegen eines "richtigen" Jobangebotes nicht annahm - und auch weil ich nicht wüßte wie ich von 1000 DM brutto (!) in Hamburg leben könnte NACH Studium und einem Jahr Selbständigsein - warum sie mich noch nichteinmal zum Vorstellungsgespräch mehr einladen: "Ich hab deine Sachen meiner Freundin gezeigt und die sagt, dass du nicht zu uns passt."
Wie bitte? Als ich dort war schien es mir sehr gut zu passsen. Und er macht auch auf mich keinesfalls den Eindruck keine eigene Meinung zu haben. Im Gegenteil, er sagt was er denkt, das ist mir sympathisch, gerade unter den sonst so dezenten Hamburgern.
Was bitte soll man dagegen noch sagen?
Ich brauche Motivation nicht zu resignieren! Bitte kiloweise. Danke.
"Oh - tut mir leid - die Frist ist ja abgelaufen."
"Ja, das habe ich gesehen. Ich kann Ihnen allerdings alle gefragten Qualifikationen mitbringen und zuletzt habe ich den gleichen Job bei XYZ gemacht."
"Das tut mir sehr sehr leid, aber wir haben über 500 Bewerbungen erhalten."
Über 500??? Auf eine einzige Stelle??? Letztes Jahr war der Durchschnitt noch bei 300.
Wie war ich stolz aus durchschnittlich eine von 40 Bewerbern meinen Studienplatz erhalten zu haben, wie habe ich gekämpft dafür und jetzt soll das 12,5-fach schwieriger sein ???
Ich wünschte ich wüßte was besser ist: hartnäckig bleiben oder einfach meinen bisherigen Weg loslassen, der in den letzten Jahren viel zu viel Krebsen bedeutet hatte ... aber was, was bitte sonst soll und kann und will ich tun? Mir scheint, ich habe fast alles versucht. Ich telefoniere inzwischen sogar schon Absagen hinterher und frage was ich besser machen kann.
Zuletzt antwortete mir der Geschäftsführer einer meiner Traumarbeitgeber - den ich vier Jahre vorher bereits persönlich kennengelernt hatte und der mir ein Volontariat anbot, was ich wegen eines "richtigen" Jobangebotes nicht annahm - und auch weil ich nicht wüßte wie ich von 1000 DM brutto (!) in Hamburg leben könnte NACH Studium und einem Jahr Selbständigsein - warum sie mich noch nichteinmal zum Vorstellungsgespräch mehr einladen: "Ich hab deine Sachen meiner Freundin gezeigt und die sagt, dass du nicht zu uns passt."
Wie bitte? Als ich dort war schien es mir sehr gut zu passsen. Und er macht auch auf mich keinesfalls den Eindruck keine eigene Meinung zu haben. Im Gegenteil, er sagt was er denkt, das ist mir sympathisch, gerade unter den sonst so dezenten Hamburgern.
Was bitte soll man dagegen noch sagen?
Ich brauche Motivation nicht zu resignieren! Bitte kiloweise. Danke.
Ideenjongleur - 20. Apr, 12:48

