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Gestern: es war einmal und ist mein Kunde, ich nenn ihn mal Tom Geller, dem ich drei Logoentwürfe zeige. Besprochen war und ist eine typographische Lösung gewesen. Zwei Ideen sind klasse, eine die klassische Rausschmeißidee. Man kennt das ja: immer nett, wenn der Kunde was ablehnen darf. Und wer's nicht kennt: nicht weitersagen.
Die zwei guten sind richtig gut. Witzige Lösung, rein typograhisch, weil sich mit den Buchstaben so schön spielen läßt, visuell passgenau auf sein Existenzgründungsvorhaben. Alles aus einem Guss. Er, nachdem er meine drei Ideen mit einem freudigen "originell" bedacht hatte, kratzt er sich am Kinn und meint: "Also, ämmmmm .... ich hab ja eigentlich noch einen Zweitnamen ... ich heiße ja richtig Tom Antonius Geller ... und der Antonius muß da ja eigentlich mit rein ... " Stellvertretend für meine Zähne kralle ich meine Hände um die Tischplatte und bin entsetzt. "Das geht nicht" möchte ich stammeln, doch "geht nicht gibts ja nicht", ich weiß. Und jetzt? Gehe zurück auf Los, ziehe keine 2000 ein ... ? Okay, er braucht Bedenkzeit ....
Heute morgen: Präsentation in einer Marketingabteilung einer mittelständigen Firma von der ich bis auf ein Kurztelefonat mit der Grafikerin wenig weiß, was sich - so wie mir gesgat wird, heute eben ändern soll. Die Marketingleiterin stellt sich mir vor und fragt: "Und? Welche Gedanken haben Sie sich zum neuen Konzept XYP gemacht? Ich sehe, Sie haben was dabei?" Ich: "??? - Äm - ja, ich habe meine Mappe dabei. Ich zeig Ihnen gern Arbeitsproben!" "Nein, ich meine, Sie haben sich doch diesen jenen bestimmten Webauftritt angeschaut und das Logo ja auch und was würden Sie uns denn da vorschlagen?" Ich: "??????? Was meinen Sie denn?" Sie: "Ach? ... Sie haben doch von Frau H. - (Blick zur Grafikerin) - meinen Vorschlag weitergeleitet bekommen, dass wir das heutige Gespräch schonmal so nutzen, dass Sie uns was zeigen ... ?" Grafikerin blickt etwas verstört: "Oh! Neeee - hab ich so nicht verstanden .. also - nein. Ich hab ihr nix geschickt." Marketingleiterin: "Und was machen wir dann jetzt mit Ihnen? Heute? Hier ... ?" Und jetzt? Gehe zurück nach hause und arbeite mal wieder für lau.
Heute abend, Anruf desjenigen Menschen, bei dem ich mich möglicherweise fortbilden werde. Nach der letzten Besprechung war man sich per Du, die letzte Mail an ihn dementsprechend auch per Du. Nach 5 Sätzen wechselt er plötzlich zum "Sie" Zuerst dachte ich an einen grammatischen Fauxpas, dann an einen Hörfehler und dann war das Gespräch auch schon wieder zu Ende ohne dass ich ws dazu gesagt habe. Und jetzt? Gehe ins Bettchen und schlafe gut, du.
Die zwei guten sind richtig gut. Witzige Lösung, rein typograhisch, weil sich mit den Buchstaben so schön spielen läßt, visuell passgenau auf sein Existenzgründungsvorhaben. Alles aus einem Guss. Er, nachdem er meine drei Ideen mit einem freudigen "originell" bedacht hatte, kratzt er sich am Kinn und meint: "Also, ämmmmm .... ich hab ja eigentlich noch einen Zweitnamen ... ich heiße ja richtig Tom Antonius Geller ... und der Antonius muß da ja eigentlich mit rein ... " Stellvertretend für meine Zähne kralle ich meine Hände um die Tischplatte und bin entsetzt. "Das geht nicht" möchte ich stammeln, doch "geht nicht gibts ja nicht", ich weiß. Und jetzt? Gehe zurück auf Los, ziehe keine 2000 ein ... ? Okay, er braucht Bedenkzeit ....
Heute morgen: Präsentation in einer Marketingabteilung einer mittelständigen Firma von der ich bis auf ein Kurztelefonat mit der Grafikerin wenig weiß, was sich - so wie mir gesgat wird, heute eben ändern soll. Die Marketingleiterin stellt sich mir vor und fragt: "Und? Welche Gedanken haben Sie sich zum neuen Konzept XYP gemacht? Ich sehe, Sie haben was dabei?" Ich: "??? - Äm - ja, ich habe meine Mappe dabei. Ich zeig Ihnen gern Arbeitsproben!" "Nein, ich meine, Sie haben sich doch diesen jenen bestimmten Webauftritt angeschaut und das Logo ja auch und was würden Sie uns denn da vorschlagen?" Ich: "??????? Was meinen Sie denn?" Sie: "Ach? ... Sie haben doch von Frau H. - (Blick zur Grafikerin) - meinen Vorschlag weitergeleitet bekommen, dass wir das heutige Gespräch schonmal so nutzen, dass Sie uns was zeigen ... ?" Grafikerin blickt etwas verstört: "Oh! Neeee - hab ich so nicht verstanden .. also - nein. Ich hab ihr nix geschickt." Marketingleiterin: "Und was machen wir dann jetzt mit Ihnen? Heute? Hier ... ?" Und jetzt? Gehe zurück nach hause und arbeite mal wieder für lau.
Heute abend, Anruf desjenigen Menschen, bei dem ich mich möglicherweise fortbilden werde. Nach der letzten Besprechung war man sich per Du, die letzte Mail an ihn dementsprechend auch per Du. Nach 5 Sätzen wechselt er plötzlich zum "Sie" Zuerst dachte ich an einen grammatischen Fauxpas, dann an einen Hörfehler und dann war das Gespräch auch schon wieder zu Ende ohne dass ich ws dazu gesagt habe. Und jetzt? Gehe ins Bettchen und schlafe gut, du.
Ideenjongleur - 5. Okt, 21:22


Viele Grüße
Aurisa