Ich will eine Komplizin!
Die ohnehin für ihre übergreifenden Denkweisen bekannte Hochschule für Künste Zürich hat ein neues Forschungsprojekt und nennt es - ganz schweizerisch - "Komplizenschaft".
Dass andernorts geklüngelt wird, lässt die Leserschaft kopfnicken, networking is im Zeitalter des global acting nahezu selbstverständlich und web2.0 tut nix anderes. Die Schweizer machen dann daraus nicht nur ein Forschungsprojekt zwischen den harten Wissenschaftskünsten und der Kunst als Kunst - was sehr zu begrüßen ist - sondern auch eine spannende Veranstaltungsreihe.
Was mich wirklich auflesen lässt ist der Volksaufruf:
"Komplizinnen und Komplizen:
... suchen sich nicht, sie finden sich.
... werden zu Komplizen durch einen Feind, der von dieser Feindschaft nichts ahnt.
... teilen einen Anfangsmoment, der sie in eine Schicksalsgemeinschaft wirft."
Muß man deshalb so oft Streiten, obwohl man das eigentlich zutiefst verabscheut?
Kommen wirklich nur so Seilschaften zum Tragen ... ?
Ergo: jetzt, jetzt geh ich mir also zuerst einen Feind suchen ...
Dass andernorts geklüngelt wird, lässt die Leserschaft kopfnicken, networking is im Zeitalter des global acting nahezu selbstverständlich und web2.0 tut nix anderes. Die Schweizer machen dann daraus nicht nur ein Forschungsprojekt zwischen den harten Wissenschaftskünsten und der Kunst als Kunst - was sehr zu begrüßen ist - sondern auch eine spannende Veranstaltungsreihe.
Was mich wirklich auflesen lässt ist der Volksaufruf:
"Komplizinnen und Komplizen:
... suchen sich nicht, sie finden sich.
... werden zu Komplizen durch einen Feind, der von dieser Feindschaft nichts ahnt.
... teilen einen Anfangsmoment, der sie in eine Schicksalsgemeinschaft wirft."
Muß man deshalb so oft Streiten, obwohl man das eigentlich zutiefst verabscheut?
Kommen wirklich nur so Seilschaften zum Tragen ... ?
Ergo: jetzt, jetzt geh ich mir also zuerst einen Feind suchen ...
Ideenjongleur - 27. Nov, 00:18

