Was ich nie verstehen werde
Wieso gibt es eigentlich so viele Menschen, die - wenn es ihnen nicht gut geht - sich derartig über Monate, ja fast ein Jahr, zurückziehen, die ich eigentlich als Freunde bezeichnen täte? Freunde, die mich und dunklere Zeiten ertragen oder eben einfach so hingenommen haben, weil - letztendlich bin ich dann eine andere? Ich mag euch doch auch dann. Es gehört doch zum Leben dazu! Ich sah es nie so, dass man mich dann meiden hätte müssen. Und finde es irritierend, dies als Begründung für einen Rückzug lesen zu müssen. Ja, und? Macht doch nix, möchte ich da sagen. Oder ist es wieder diese übergroße Selbstverantwortungsannahme, dass man ja seine Probleme bloß gefälligst alle selbst zu lösen hat, mit bloß niemandem darüber sprechen dürfe etc.? Ja, sicher - das Tun und Gehen und Machen - das tue und mache ich schon selbst. Nur - den Weg dahin, zu dem Entschluß - den zu begleiten: Ich dachte immer, dass eben genau dazu auch Freunde da sind. Wegbegleiter. Einfach bloß so. Ob steinig oder Frühlingswiese, ob Hügel, Flachland oder Berge. Ich möchte dir zuhören. Gib mir gerne die Gelegenheit neben dir zu spazieren. Aber laß doch den Faden nicht abreißen. Nur, weil du denkst, dass ich vielleicht keine Puste mehr habe: zu laufen und zu reden.
Ideenjongleur - 29. Nov, 22:38


Eigenblick
Internet und Kunst
Keine Akzeptanz - Bedauern
Und da lasse ich mir nicht den Schuh anziehen, unsensibel zu sein oder an dem Schwerfallen deiner Worte beteiligt. Bei der Bitte zu kommentieren ist es genauso wie bei einer Frage, die man stellt - Fragen birgt auch das Risiko mit jeder Antwort leben zu müssen.
Das mit dem "Zerstritten" habe ich dir erklärt, habe dir geschrieben, dass mir kein passender Begriff einfiel.
ICH habe einmal meine Grenze vermitteln wollen und du hast übertrieben reagiert. -
Ich habe von dir dahingehend bisher noch keinerlei Verständnis von deiner Seite her bekommen, bisher nur sowas wie "Kampfansagen" (Kampf um Zeit, um Macht, um ....)
Das bedauere ich. Und es tut mir weh.