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listening to and then on repeat

"You've got my trust and that's a fact
but please be careful how you act
Drop the jury, leave 'em home
I won't be judged - only known"

(Mike Scott / "My dark site")

although there are lots of better songs by Mike Scott and even I don't really like this kind of rhyming ...
these could be YOUR words ... don't even know if YOU know this song ...

Dachte daran, als ich das da

3982676206

endlich in den Händen hielt und mich am Artikel über Evenascence ergötzte.

Okay, ich mochte "Bring me to life" die ersten 5 Male hören und das Video die ersten drei Male sehen, aber schon damals - es muß 2002 gewesen sein - sagte ich zu irgendwem etwas wie: das ist Pralinen-Goth. Die, die aussehen wie belgische Pralinen, so teuer verpackt sind und die erste schmeckt so, dass du unbedingt noch ne zweite haben mußt und schon die dritte beschert deinem Magen in ein Déja-Vu, so dass der glaubt es ist die 23. und du glaubst nie wieder, wirklich nie wieder, Pralinen essen zu müssen. (Ganz nebenbei gibt es zu jenem Sachverhalt ein formidables Wort in meinem Heimatdialekt: deetlich.)

In jenem Artikel stehen dann Sätze wie:

"Fans der Gruppe beschreiben ihre Musik als "episch-dramatischen Pop-Goth-Rock" oder so, weil Lee pechschwarze Haare hat und sich anzieht wie Steve Nicks nach einem Überfall. Amys Markenzeichen ist ihr durchdringender Sopran, der sogar einem Blondinenwitz die Aura eines Sylvia Plath-Gedichtes verleihen würde. Evanescence stürmten die Charts mit ihrer episch-dramatischen Pop-Rock-Goth-Single "Bring me to life", das perfekte Begleitlied für die ärgerlichen Fälle, in denen eine Jugendliche um vier Uhr morgens einen Angriff des Satans abwehren muß. "Bring me to life" war so seltsam unheimlich, dass man gleich merkte: Evenescence würde sich nicht mit Halbheiten zufrieden geben. daher überraschte es nicht, dass die Band als nächstes das weinerliche "My Immortal" auftischte, eine Schnulze, die für die Geschichte der Klavierballade so viel bedeutete wie Hindenburg für die Zeppelinfahrt. (...)

Warum der Song deprimiert
"My Immortal" ist das beste Beispiel für einen Song, der einem Prinzip folgt, welches ich das Quantentragödienparadigma nenne: Je kürzer die Bezihung zwischen zwei Leuten währt, desto überspitzter und tragischer der Song, der sie beschreibt."

Einer der Texte, die ich keineswegs vorlesen kann ohne in Lachtränen auszubrechen. Also bleibt es keinem erspart, den selber zu lesen. Und da jenes Hardcover wohl gerade der Ladenbuchpreisbindung enthoben ist, sei euch ein Schnäppchenerjagen wie mir vergönnt.

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