"Ich bin schon da." (Oder: Ich brauch nicht mehr zu kommen.)

Du lachst dich ins Fäustchen, denn du bist schon da.
Ich erinnere mich mehrfach.
Hase und Igel.
Zeig dir nen Weg.
Du rast los,
da ist eine Wand,
die kannst du nicht sehen, denn du drehst dich im rasen herum zu geniessen die überholspur.
Ich lächele, ruhig.
Im Igeldasein ist man unverletztlich, but not on the road.
Als Hase trägt der Fuß der Hochmut - Hauptsache überholen.

Machs gut Hasenfuss, bin bald weg, überlasse dir das Feld. Zum beackern.

Weder Hase noch Igel wäre ich gern, aber der Weg.
Auf dem Weg mit dem leisen Erdbeben werden die Fußspuren des Rennens zugeschüttelt.
Komm, wir streiten drum um wessen es waren.

Ich brauch nicht mehr zu kommen, ich bin schon da.
changecoach (anonym) - 21. Mrz, 17:31

lass

die Konkurrenzdenke sein. Bin oft dahingekommen und daher auch einfach eine logische Konsequenz auch diesmal hier zu sein. Ohne Mauern oder so. Bleib in deiner Denke, wenn du willst. Ich bewege mich auf der Strasse. Ohne "Überholabsicht", doch mit eigenem Wachstumswunsch.

Ideenjongleur - 22. Mrz, 02:37

Ein Blog ist ein Blog. Und: Mein Blog ist mein Blog.

Wie sehr speziell das da oben halblyrische Überhöhung, Momentaufnahme und Vermischung aus verschiedenen Menschen, Situationen und Gefühlen, erdachtem und erlebtem ist, ist jedem Leser selber überlassen. (Ja, P., ich kann dich gerade JETZT sehr gut verstehen.) Und ohne mich verteidigen zu wollen: werte Changecoach, du BIST nicht der Nabel der Welt um die sich ALLES da oben gemeinte dreht, auch wenn DU dich jetzt alleinig hiermit aktiv in Zusammenhang setzt. Schreiben ist destillieren. Umformen. Überschneiden, abschneiden, ergänzen. Kneten, gärend ruhen lassen, später verdoppelt verarbeiten, backen, zuckern, essen, verdauen.

Man könnte von getroffenen Hunden reden, die bellen - oder Allmachtsphantasien und Größenwahn. Selbst wenn der Anlass der obigen Halblyrik meinerseits ein temporärer Augenblick des Neides gewesen ist - Glückwunsch, wenn du es nie bist - Lass deine deine Psycho-Analysen und das Mitlesen, wenn es dich so offensichtlich zwickt. Ich habe dich schon mehrfach darum gebeten, leider fasst du jedwede Bitte auf als Einschränkung deiner Freiheit mit der Reaktion eines gefühlten "Jetzt erst recht".

Ich bewege mich auch, auf meiner Strasse. Solange du mir weiterhin Rat-Schläge erteilst vermeide ich Kreuzungen. Das ist dann wohl mein Preis. Und mir geht es überwiegend wieder sehr gut dabei - ohne deine Anmassungen.

Wer mit mir Kontakt sucht, suche ihn direkt und persönlich - ohne Rat-Schläge, ohne ungebetene Analysen, auf Augenhöhe, mit Respekt, sanft und achtsam. (Damit meine ich auch alle anderen Leser/innen.) - Denn ich - ich bin endlich nah am Ich bin da.
changecoach (anonym) - 23. Mrz, 15:26

Öffentlich

ist der Blog. Richtig. Und es ist deiner. Auch richtig. Und du beziehst dich auf etwas, was mit mir zu tun hat - egal ob es umgeformt oder wie es umgeformt ist. Auch richtig. Und daher wundere ich mich, dass du keine öffentliche Reaktion magst. Happy birth- and easterday.

Ideenjongleur - 23. Mrz, 16:16

Ich mag: Reaktionen ja. Ratschläge und Belehrungen, Daraufherumreiten - NEIN.
Du BIST nicht der Nabel der Welt! Ich fühle mich wirklich scheiße mich hier in meinem eigenen Blog rechtfertigen zu müssen - aber - bitte - du provozierst es ja, und ich tue es - äusserst widerspenstig, unwillig und mit sehr viel Wut: das da oben ist (so leid es mir für deine Ego-Zentrik tut) nicht ausschliesslich von dir initiiert! Es geht darüber hinaus um mich, um eine andere Person und um noch einen anderen Vorfall. Und falls du es vielleicht anders lesen magst - denn gerade im Ende des Eintrages gibt es verschiedenste LESARTEN: es endet damit ich ich sage: ICH bin auf MEINEM Weg. Ich kann nur sagen, dass ich diesen Blog nicht in der Absicht begonnen habe, DICH mitlesen zu lassen, aber du kannst es ja nicht lassen, auch wenn du dich offenbar hier getriggert fühlst.
Ideenjongleur - 24. Mrz, 02:04

Ergänzung - ich mag: meine Gefühle und Worte in meinem Blog uneingeschränkt und ohne das Gefühl mich selber zensieren zu müssen in Worte fassen dürfen. Ohne mich zu erklären, woher was stammt und wohin es geht. Ohne Rechtfertigungsdruck. Ohne jeglichen Druck. Ich mag Augenhöhe und Gleichgewicht. (Was per se so nicht gegeben ist, wenn eineR persönliche Sachen preis gibt und der/die andere NICHT - aber das ist dann nicht mein Problem. Wenn du unbedingt hier weiter mitlesen willst (als eine sonderbare Form der Kontaktsuche), dann lebe mit den (vermuteten oder wahren oder mehr hineininterpretierten, dennoch nicht in Stein gemeisselten, da MOMENTAUFNAHMEN) Worten und DEINEN ureigenen emotionalen Interpretationen und Folgen.

Und ich mag es nicht dass mir Gefühle oder Worte verboten werden, via Befehl. Ich mag es nicht, dass du zu wissen glaubst was gut für mich ist und was nicht - das ist es was MICH am meisten wütend macht und mir so derart nicht gut tut, dass ich es leid bin dagegen anzukämpfen. So leid, dass ich es lasse. DICH sein lasse. Lass du auch mich, so lange du nicht in der Lage bist, mich zu lassen. Ich nehme wahr, dass du Kontakt suchst. Und sei es indem du dir Sachen suchst auf die du irgendwie (negativ) reagieren kannst. Ich habe unter diesen Umständen keinerlei Bedürfnis danach.

Ich bitte dich ein allerletztes Mal in Frieden darum, sofern du es nicht lassen kannst weiter hier zu lesen, GANZ bei DIR zu bleiben.
changecoach (anonym) - 24. Mrz, 18:37

...

nur kurz: mag sein, das es sich auf was anderes bezogen hat, doch unabhängig davon ist das Internet öffentlich, Blogs auch- und du kannst entscheiden, wie du damit umgehst - und auch das Ratschlagen gerne lassen

Ideenjongleur - 24. Mrz, 22:41

... und das tue ich in der Tat /gerne/ - welch rethorische Seltsamkeit mir diese Selbstverständlichkeit heranzutragen, verpackt in eine hypnotisch-rethorische Figur deren Name mir gerade entfallen ist - ja, ich tue es gerne, entscheiden was ich hier schreibe und Ratschlagen lassen. Gerne.

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