"Das Ziel ist das Ziel!"
"Der Weg ist das Ziel" - den Spruch mag ich, leider - so weiss ich jetzt - wohl auch weil ich lieber unterwegs bin als auf ein Ziel zuzusteuern - welches ich nicht erreiche. Es macht mich glücklicher, Teilziele zu erreichen als das große ganze irgendwo ganz weit weg vor mir zu haben und es noch nicht mal in Reichweite zu wissen. Ausserdem, wer weiss schon wo das große ganze Ziel ist, wenn man im Leben zwar meistens eins hatte, es aber eben nicht erreicht. Statt es dann ganz aufzugeben, lieber erst dort weiterzuwandern wo es eben geht.
"Der Weg ist ..." steht auf dem sichtbaren Teil der Kaffeetasse die ich aus der Pausenküche meines neuen (Neben)jobs nehme und als ich dann - entgegen meiner sonstigen Tee-Vorliebe aus Gründen unendlicher Müdigkeit obwegen eines grandiosen Wochenendes hier und leider anschliessendem bis morgens um halb sechs auf Bahnhöfen herumstehenden Notwendigkeit mir einen Kaffee eingiesse, veschütte ich ihn fast, als ich wahrnehme, was da tatsächlich auf der Tasse steht:
"Das ZIEL ist das ZIEL."
steht da. Und genauso wie ich eigentlich jedesmal über diese geniale Einleitung des Schillertheaterabends von Georgette Dee lache - "Irgendein kluger Mensch hat einmal gesagt: Weniger ist mehr. Aber das ist eigentlich Quatsch - denn: Mehr ist mehr!" kichere ich noch weite Teile der nächsten Stunde vor mich hin.
Undd da ich zwischen meinen Tätigkeiten mal mehr mal weniger viele Pausen habe, komme ich letztendlich zu dem Schluß:
"Der Weg ist der Weg. Und das Ziel ist das Ziel."
Kritzele ich auf einen freien Platz auf meinen Zettel mit den gesammelten Fragen, die ich später meinem Teamleiter stelle. Und denke erst wieder daran, als ich mit dem Zettel zu ihm gehe und er grinsend darauf tippt und ebenso grinsend "Gut. Gut" nickt.
Um jetzt soeben festzustellen, dass auch das bereits ein kluger Mensch vor mir gedacht haben mag.
"Der Weg ist ..." steht auf dem sichtbaren Teil der Kaffeetasse die ich aus der Pausenküche meines neuen (Neben)jobs nehme und als ich dann - entgegen meiner sonstigen Tee-Vorliebe aus Gründen unendlicher Müdigkeit obwegen eines grandiosen Wochenendes hier und leider anschliessendem bis morgens um halb sechs auf Bahnhöfen herumstehenden Notwendigkeit mir einen Kaffee eingiesse, veschütte ich ihn fast, als ich wahrnehme, was da tatsächlich auf der Tasse steht:
"Das ZIEL ist das ZIEL."
steht da. Und genauso wie ich eigentlich jedesmal über diese geniale Einleitung des Schillertheaterabends von Georgette Dee lache - "Irgendein kluger Mensch hat einmal gesagt: Weniger ist mehr. Aber das ist eigentlich Quatsch - denn: Mehr ist mehr!" kichere ich noch weite Teile der nächsten Stunde vor mich hin.
Undd da ich zwischen meinen Tätigkeiten mal mehr mal weniger viele Pausen habe, komme ich letztendlich zu dem Schluß:
"Der Weg ist der Weg. Und das Ziel ist das Ziel."
Kritzele ich auf einen freien Platz auf meinen Zettel mit den gesammelten Fragen, die ich später meinem Teamleiter stelle. Und denke erst wieder daran, als ich mit dem Zettel zu ihm gehe und er grinsend darauf tippt und ebenso grinsend "Gut. Gut" nickt.
Um jetzt soeben festzustellen, dass auch das bereits ein kluger Mensch vor mir gedacht haben mag.
Ideenjongleur - 23. Jun, 20:22


höchste Zeit, daß ich mich hier mal wieder blicken lasse ;)...
Das mit dem Weg und dem Ziel... das ist so eine Sache...
Interessanterweise hat die Wissenschaft inzwischen nämlich festgestellt, daß unser Gehirn über ZWEI getrennte Belohnungssysteme verfügt... eines für die Zielerreichung... und eines für die Vorfreude!
Das heisst, wir werden einerseits belohnt für das ZIEL und andererseits für den WEG dahin... oder jedenfalls für die Vorfreude auf das Ziel, die wir auf dem Weg dorthin empfinden... (der Weg selber ist ja oft eher mühsam und weniger erfreulich...).
So gesehen habt ihr alle auf eure Weise recht...
Der Weg ist der Weg und das Ziel ist das Ziel... und belohnungstechnisch sind das im Gehirn zwei verschiedene Dinge...
Andererseits ist es tatsächlich oft so, daß die Vorfreude die schönste Freude ist... und das Ziel, wenn man es dann endlich erreicht hat einem gar nicht mehr so wichtig ist... ja einem schlimmstenfalls sogar schal vorkommt...
So kann dann der Weg tatsächlich das eigentliche Ziel sein (im nachhinein betrachtet) und das Ziel selbst wird weniger bis ganz unwichtig, wenn es erstmal erreicht ist...
Ich persönlich würde es so formulieren:
Der Weg ist ein TEIL des Ziels.
Oder auch:
Der Weg ist ein eigenständiges Ziel (zusätzlich zum eigentlichen Ziel).
Aber egal wie immer man es auch formuliert... beides gehört untrennbar zusammen...
denn ein Weg ohne Ziel wäre sinnlos... und ein Ziel ohne (nötigen) Weg dahin nicht erstrebenswert...
Ähem... und falls dieser Kommentar jetzt - mal wieder - länger geworden sein sollte als der kommentierte Beitrag, dann bin ich auf meinem Weg wohl etwas über's Ziel hinaus geschossen ;)...
Liebe Grüße
Aurisa