Catherines Synchronizitäten die 345.
"Dein Gesicht kommt mir bekannt vor"
sag ich zu ihm hin, während ich im Hinterkopf suche wohin ich es einordnen soll.
Weit weg, denk ich. Unbewegt.
Deshalb ist jenes Gesicht in Bewegung so ungewohnt.
Und doch bekannt. Nur ein zweidimensionales Foto.
Kein Schauspieler.
Kein Prominenter.
Das weiss ich gleich.
Internet, ja.
Bestimmt.
Ausschlußverfahren in my head. Gedankentrichter. Und in jenen Bruchteilsekunden, wo das Ahnen an das Wissen mit einem innerlichen Plopp andockt, sagt man mir auch schon den Namen.
Großes Gelächter.
"Du weisst aber schon, dass wir mal telefoniert haben, damals?"
"Oh ja. Oh ja!"
Ich glaube, du bist wesentlich verblüffter. Okay, mir passiert sowas durchschnittlich alle zwei Monate. So dass nochnichtmal jede Kleinigkeit hier rein findet.*
Trotzdem: Ich liebe es, wenn meine Welt mal wieder klein ist.
Kicherndes Verabschieden nach kürzestem Staunen zwischen den beiden Vorstellungen.
Dir ebensoviel Spaß bei dem Stück wie uns.
*Später in der Kneipe erinnerte Mario - den ich auch nicht wirklich gut kenne - die anderen und mich an jene andere lustige Geschichte, als er mir vor drei Monaten mit dem Transport meiner neuerworbenen Couch half und wir im Auto feine Musik hörten. Und das Thema auf Nick Cave kam.
"Ich kenne den alleralleraller größten Fan von ihm!" sagte Mario.
"Das kann kaum sein! Ich kannte auch mal eine, die war bestimmt ein NOCH grösserer Fan!"
"Ach quatsch, sie war sogar mal bei einem Konzert mit ihm auf der Bühne. Stand sowieso immer nur in der ersten Reihe und dann hatte er sie hochgeholt. Und mit ihm getanzt. (...)" und schmückte diese Geschichte etwas aus.
"Äm. Moment. Ich habe genau die gleiche Geschichte gehört!" lachte ich "Das war eine ehemalige Kollegin von mir. Die kam aus meiner Heimatgegend!" (etwa 340 km von hier weg) "Aber wir haben hier in der gleichen Firma gearbeitet."
"Äm - jaha. Das trifft zu! SIE kommt auch von da!"
"aaaaaaah - sie hat das gleiche studiert wie ich?"
"Äm - jaaaaaa!"
"Sie reitet und hat lange blonde Haare?"
"JA!"
"Silke?" "Silke?!?"
Irre. Mario und mich verbindet ausser dass wir in der gleichen Stadt mit roundabout einer Million Einwohner wohnen wissentlich kein Mensch! Job- und Szenemäassig gibt es ausser einem gleichen Musikgeschmack wirklich keinerlei Verbindungen, die diesen Zufall erklären könnten.
Desweiteren stellte sich ein paar Wochen später noch eine Seltsamkeit heraus. Wieder eine Freundin von Mario. Und plötzlich weiss ich dadurch wie sehr ich belogen wurde. Autsch. Einerseits. Andererseits: It seems I am well protected in my circles. And take care: If you (or YOU or YOU) will ever cheet on me or lie, it will come through to me. Probably sooner than later.
sag ich zu ihm hin, während ich im Hinterkopf suche wohin ich es einordnen soll.
Weit weg, denk ich. Unbewegt.
Deshalb ist jenes Gesicht in Bewegung so ungewohnt.
Und doch bekannt. Nur ein zweidimensionales Foto.
Kein Schauspieler.
Kein Prominenter.
Das weiss ich gleich.
Internet, ja.
Bestimmt.
Ausschlußverfahren in my head. Gedankentrichter. Und in jenen Bruchteilsekunden, wo das Ahnen an das Wissen mit einem innerlichen Plopp andockt, sagt man mir auch schon den Namen.
Großes Gelächter.
"Du weisst aber schon, dass wir mal telefoniert haben, damals?"
"Oh ja. Oh ja!"
Ich glaube, du bist wesentlich verblüffter. Okay, mir passiert sowas durchschnittlich alle zwei Monate. So dass nochnichtmal jede Kleinigkeit hier rein findet.*
Trotzdem: Ich liebe es, wenn meine Welt mal wieder klein ist.
Kicherndes Verabschieden nach kürzestem Staunen zwischen den beiden Vorstellungen.
Dir ebensoviel Spaß bei dem Stück wie uns.
*Später in der Kneipe erinnerte Mario - den ich auch nicht wirklich gut kenne - die anderen und mich an jene andere lustige Geschichte, als er mir vor drei Monaten mit dem Transport meiner neuerworbenen Couch half und wir im Auto feine Musik hörten. Und das Thema auf Nick Cave kam.
"Ich kenne den alleralleraller größten Fan von ihm!" sagte Mario.
"Das kann kaum sein! Ich kannte auch mal eine, die war bestimmt ein NOCH grösserer Fan!"
"Ach quatsch, sie war sogar mal bei einem Konzert mit ihm auf der Bühne. Stand sowieso immer nur in der ersten Reihe und dann hatte er sie hochgeholt. Und mit ihm getanzt. (...)" und schmückte diese Geschichte etwas aus.
"Äm. Moment. Ich habe genau die gleiche Geschichte gehört!" lachte ich "Das war eine ehemalige Kollegin von mir. Die kam aus meiner Heimatgegend!" (etwa 340 km von hier weg) "Aber wir haben hier in der gleichen Firma gearbeitet."
"Äm - jaha. Das trifft zu! SIE kommt auch von da!"
"aaaaaaah - sie hat das gleiche studiert wie ich?"
"Äm - jaaaaaa!"
"Sie reitet und hat lange blonde Haare?"
"JA!"
"Silke?" "Silke?!?"
Irre. Mario und mich verbindet ausser dass wir in der gleichen Stadt mit roundabout einer Million Einwohner wohnen wissentlich kein Mensch! Job- und Szenemäassig gibt es ausser einem gleichen Musikgeschmack wirklich keinerlei Verbindungen, die diesen Zufall erklären könnten.
Desweiteren stellte sich ein paar Wochen später noch eine Seltsamkeit heraus. Wieder eine Freundin von Mario. Und plötzlich weiss ich dadurch wie sehr ich belogen wurde. Autsch. Einerseits. Andererseits: It seems I am well protected in my circles. And take care: If you (or YOU or YOU) will ever cheet on me or lie, it will come through to me. Probably sooner than later.
Ideenjongleur - 16. Nov, 18:02


Ich ahnte
Ein rundum echt toller Abend, von Anfang bis Ende, mit faszinierenden, tiefgehenden Begegnungen!