"Stell dir den Raum vor, der dein Gefängnis sein wird.
Du weißt, es gibt ihn - jeder trägt so einen Raum mit sich herum." (Stona Fitch: senseless)
Ich habe von ihm geträumt. Wieder. Es ist eine Sporthalle, blauer Schwingboden, abgenutzt von zahllosen Schülerfüßen in garantiert straßenschuhfreien Turnschuhen, quietschend. Eine unendlich hohe Decke. Die ersten Sitzreihen der Tribühne am Rand so hoch, dass ich sie kaum erklettern könnte. Die Treppen dafür sind hereingeschoben. An einem Ende steht ein Gerüst, ein Baugerüst, sehr schmal, stumpfe Metallstreben und übergroße Flügemuttern, drei oder vier Ebenen hoch. Auf jeder Ebene zwei schmale Bretter. Wir sitzen auf der obersten mit dem Gefühl leichten Schwindels, der vom eigenen Mut begeistert. Schauen den jüngeren Schülern zu die vom Lehrer angetrieben die Halle stürmen. Einer dieser mittelalten Sportlehrer mit den drahtigen Beinen, denen man ansieht, dass sie nichts anderes können als Sport. Die anderen neben mir baumeln mit den Beinen. Ich kriege Angst, weil das Gerüst zu schwnaken beginnt an meiner Seite. Nur an deren Seite ist Ruhe. Es ist als ob deren Übermut nur meine Seite gefährdet. Tief unter uns liegt eine kleine dicke Matte und mehrere dünne blaue Turnmatten. Ich hasse Sport. Ich hasse Sportunterricht. Es schwankt immer mehr und dann beginnt das Gerüst auf meiner Seite zu kippen. Ich halte die Luft an und denke im Fallen: oh bitte bitte lass es mich schaffen mich darauf zu konzentrieren die Arme dicht an den Körper zu halten, die Beine nicht so unglücklich um die Stange unter mir zu knicken, dass ich mir mehrere Knochen breche. Oh bitte - lass mich nicht einen Knochen brechen. Ich falle.
Ich wache auf noch bevor ich aufschlage. Wäre ich doch noch bloß aufgeschlagen. Dann würde ich mich weit weniger hängengelassen fühlen als so.
Ich habe von ihm geträumt. Wieder. Es ist eine Sporthalle, blauer Schwingboden, abgenutzt von zahllosen Schülerfüßen in garantiert straßenschuhfreien Turnschuhen, quietschend. Eine unendlich hohe Decke. Die ersten Sitzreihen der Tribühne am Rand so hoch, dass ich sie kaum erklettern könnte. Die Treppen dafür sind hereingeschoben. An einem Ende steht ein Gerüst, ein Baugerüst, sehr schmal, stumpfe Metallstreben und übergroße Flügemuttern, drei oder vier Ebenen hoch. Auf jeder Ebene zwei schmale Bretter. Wir sitzen auf der obersten mit dem Gefühl leichten Schwindels, der vom eigenen Mut begeistert. Schauen den jüngeren Schülern zu die vom Lehrer angetrieben die Halle stürmen. Einer dieser mittelalten Sportlehrer mit den drahtigen Beinen, denen man ansieht, dass sie nichts anderes können als Sport. Die anderen neben mir baumeln mit den Beinen. Ich kriege Angst, weil das Gerüst zu schwnaken beginnt an meiner Seite. Nur an deren Seite ist Ruhe. Es ist als ob deren Übermut nur meine Seite gefährdet. Tief unter uns liegt eine kleine dicke Matte und mehrere dünne blaue Turnmatten. Ich hasse Sport. Ich hasse Sportunterricht. Es schwankt immer mehr und dann beginnt das Gerüst auf meiner Seite zu kippen. Ich halte die Luft an und denke im Fallen: oh bitte bitte lass es mich schaffen mich darauf zu konzentrieren die Arme dicht an den Körper zu halten, die Beine nicht so unglücklich um die Stange unter mir zu knicken, dass ich mir mehrere Knochen breche. Oh bitte - lass mich nicht einen Knochen brechen. Ich falle.
Ich wache auf noch bevor ich aufschlage. Wäre ich doch noch bloß aufgeschlagen. Dann würde ich mich weit weniger hängengelassen fühlen als so.
Ideenjongleur - 5. Sep, 17:42




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