fuehlen
"It feels like I am moving, but I'm standing still." - same with me when reading our silly, mailcorrespondance where I feel forced to missunderstandings there and back and there and back ... Apart from knowing this medical situation very very well, the fear of Akkustikusneurinom last year, and still the sounds in my ear and always suprised about parallel living as well
here and there -
"It feels like I am moving, but I'm moving." would be the better saying. For ME NOW.
Or just the other way round? Am I really moving?
I get rid of looking too close, it feels like a self- blindness, just to throw me down on other senses. Which works. Which works as good as stumbling blind. No surprise that just yesterday I told the story of hurting my eye deeply when I was trying to blow up a balloon years ago. which bursted right into my eye.
Ideenjongleur - 19. Mrz, 12:55
Call me crazy, but just now I'm having a picture in my mind of YOU under a big wooden desk, and it was a cave with a candle lightening the scenery of a play of a child and there is a smell of vanilla and cinnamon and winter tea and I'm sitting silently near you and holding your hand ... just NOW.
And as if having all the time in the world,
I
let
you
be.
The one you are.
Ideenjongleur - 12. Nov, 22:11
You are looking for the secret. And consequently you are loosing interest as soon as you found it. As soon as the woman opens her soul and heart to you. As soon as you hear the story she wants to hide most. You fall in love with the secret.
I was too open hearted for you.
Feeling sad.
Ideenjongleur - 6. Okt, 23:24
Und wenn ich mit dir meinen Tag teilen will, dann halte ich mein Handy ans Ohr und tue so, als ob ich dir erzähle was ich heute erlebt habe.
Im Woyton's sitzend, daran denkens wie ich das letzte Mal hier gewesen bin, mit B., der mich mit seinen Worten so gerührt hatte, weil er so recht hatte. Und auch an dich denkend, N., der du mir heute gemailt hast, der du mich vor noch viel mehr Jahren ebenso gerührt hattest. Und wen ich dich das nächste Mal treffe, werde ich dich fragen können: "Sag, war ich damals dein Übungsobjekt für spontane Trancen?" Weil ich damals nicht wusste, was du mit mir machtest an jenem Abend, wo ich dir sehr viel privates erzählte und du mich mit deinen Fragen so weiterbrachtest, dass ich nicht mehr genau weiß, wo ich damals war, nur dass ich danach losgehen konnte. Und auch wohin das weiß ich nicht mehr so genau.
An einem belgischen Bistro vorbeilaufend, drinnen E. Koska, die Nina Hagen von K., mit Hut und Hexenwallehaar in Rot wie immer. Ein LKW (Lebenskunstwerk), die man wegen ihres Seins mehr kennt als wegen ihres Tuns.
Und wenn ich dann mit dir meinen Tag teilen will, halte ich mein Handy ans Ohr. "Nur so sind Selbstgespräche legitim, nicht wahr?" und lache meinen Caféhausnachbarn an, der wie fast 70% der anderen Besucher in seinen Laptop vertieft ist. Komisches Café. Ja, die Menschen kommen her, um sich zu unterhalten. Mit elektronischen Geräten, aufgeklappt und ganz weit weg. Das Unmittelbare verliert zugunsten des Mittelbaren. Fast scheint es als die Menschheit authentische Begegnungen verlernt. Direktes Ansprechen wird damit immer mühsamer und peinlicher. Hast du KEINE Internetbekannten, wieso musst du mit MIR im real life sprechen? Der Freund am anderen Ende, der mir zuhört ist ein erfundener. Er ähnelt dir. Er wäre DU, wenn du jetzt nicht so weit weg wärest. Und ich wünsche mir, dass du, neben mir, genauso gerne fremden zuhörst bei Telefonaten wie ich selber. Und gerade weil ich damit rechne, dass du mich ansprechen wirst, tust du es selbstverständlich nicht. Und dann ist es mir doch egal und ich rede weiter.
Im Traum heute nacht habe ich Mike getroffen und es war so normal wie es auch real sein könnte, und nach einer äußerst realistischen Verlegenheitsphase haben wir gescherzt, darüber wie man sich verändert hat. Oder auch nicht.
"Küsst du noch immer so gut?" überrasche ich mich selber, flirtend.
"Probiers doch" grinst du mich an und dein Gesicht nähert sich meinem. Und alles kommt wieder, ist so normal, dass ich es tue. Und es ist schön und warm und weich. Und dann verschwimmen die Bilder und wir liegen in deinem Bett mit Blick auf den schweren gelben Vorhang, den der wievielte Nachmieter deiner vorvorvorigen Wohnung übernommen hat, den Vorhang, den ich gestern noch ganz real gesehen habe und an dich dachte und zugleich an D. und wie unterschiedlich und zugleich ähnlich sie doch sind - du und du und auch du. Und ich weiß plötzlich nicht mehr was ZEIT bedeutet, die vergeht. Denn in mir vergeht sie einfach nicht. Und wir liegend noch immer knutschend in deinem Bett und es ist JETZT und HIER. Und ich wache auf und die Stadt stimmt mit dem HIER überein, nur du, du bist natürlich in einem ganz anderen Leben. Wenn auch sicher noch HIER. Und ich frage mich, was wohl wäre, wenn ich dich anriefe. Und ich frage mich, wie ich mich fühlen würde, wenn ich erführe, dass du nochmal geheiratet hättest oder gar ein Kind hättest und ich glaube, es würde mich zutiefst schockieren.
Der erste Traum in neuer Bleibe. Und ich weiß nicht, ob ich mir wünsche, dass ich abergläubig bin oder nicht.
Alleine ist man verdammt alleine.
Ideenjongleur - 2. Okt, 23:39
Why the hell I feel that far from me when I am "on the road", not thinking about where and when to go, but going. And not really a need to really walk, but sitting and working and sitting and working and writing and writing, concepts, ideas, mails - not knowing if I'm lucky or not because I don't have the time to ask my inner me.
And IF it feels more familar to recognize the melancholy ("hello, darkness my old friend ...") than feeling beeing lucky I am frightened a little bit and work and write and write and work again more and more and more.
Have to take care not to leave me.
Ideenjongleur - 27. Sep, 23:14
Tanja Riess: Trümmerfeld
- jedes wort -
ein wort zuviel für dich
da du in schweigen gehüllt
- jeder schritt -
ein schritt zuviel auf dich zu
da du nähe fliehst
die ruhe meidest
die tränen viel zu sehr liebst und das glück doch nur erleidest
ich schließ mich ein um endlich allein zu sein
nicht mehr allein zu zwein
häng alle spiegel ab um nicht noch einmal nur ein bild zu berühren
niemals auf ein gesicht mehr zu stieren und zu fragen warum es so ist wie es ist
jeder lauf über ein mienengebiet scheint verwegen bis dass ein schuß trifft
jedes wohnen auf einem trümmerfeld läßt erfrieren auch wenn man vergißt
und doch nur träumt vom verlorenen leben
und viel zuviel weint um ein haus dass es doch
niemals gegeben
ich schließ mich ein und ich schau nicht zurück
die kälte noch im genick
häng alle spiegel ab um nicht noch einmal nur ein bild zu berühren
niemals auf ein gesicht mehr zu stieren und zu fragen warum es so ist wie es ist
ich lauf nicht zurück auf ein trümmerfeld um dort mit dir zu erfriern
häng alle spiegel auf um vorüberzugehn
- ein schritt -
- ein wort -
in die ruhe hinein
um es denn zu belassen
so wie es ist
ich lauf nicht zurück auf ein trümmerfeld um dort mit dir zu erfriern
ich lasse dich in deinem schweigen allein
bis dass ein schuß dich trifft
* mit der gleichen eiskalten und zugleich tiefen Computerfrauenstimme, mit der in der Bochumer Unibibliothek die Ankunft des Aufzuges angesagt wird, hat gerade wer in meinem Kopf "Tränen an" gesagt. Dass ich ausgerechnet an jene lange zurück liegende Stunden dort denke und den Menschen, der damit verbunden ist, kommt vielleicht auch daher, dass ich nun - mit dem verlust meines adressbuchs und meines handys nicht nur materielle werte, sondern auch nummer von menschen verloren habe. die ich zwar tatsächlich seit mehr als 6 bzw. 10 jahren nicht mehr angerufen habe, aber das schweigen, so erzwungen und endgültig nun, mich mehr trifft als ich ahnte.
Ideenjongleur - 25. Sep, 14:12
of being on a journey without destination is, that this road leads to nowhere.
Fest-Stellung: I hardly can not stand standstills.
I fear - IF I might give it a direction in any way it will be the wrong.
"So, let it develop", my friend says.
"Who is this f... "it"?" I answer ... "I don't believe in fate."
Missing YOU and now knowing how much of the YOU is really YOU.
Only knowing that this special YOU I got to know better and better COULD be the YOU I could fall in love with. I want YOU closer. And feel you escape from something. Something in me?
Could I say that I love only possibly futures?
Let's be as present as I can and go to enjoy this evening here. Without YOU. But with all these nice and creative and chaotic people here.
Ideenjongleur - 26. Aug, 20:21
but love is such an ethereally thing,
which dissappears in its mercyless beauty
if you even whisper it
like a soap bubble shimmering in the sun.
My tragedy for this time:
that's why I shun sun.
A sun which stucks at horizon for days.
No going further for month.
I don't want to hurt you
and frightenly
I'm about
to hurt me
possibly.
Ideenjongleur - 15. Aug, 01:21
je länger ich dich nicht sehe
umso mehr dehnt sich die Sehn-
sucht
bis sie mit dem nächsten Zug
abreist.
wir sind auf einer reise
sagtest zu zu einer zeit
die mir vorkam wie jahre
zuvor & diese Reise
ohne Ziele bleibt haltlos
ich suche
dich gibst du
hin und her
zer
reist
risse
im band
reist du
in dein land
allein
Ideenjongleur - 19. Jul, 22:22
(dass dieser Beitrag bei einem Absturz dann auch noch im Nirvana verschwand nehme ich jetzt mal als Zeichen. Als ganz schlechtes.)
Und weil der Beitrag damit anfing, dass ich gerade obwegen meiner Recherchen bezüglich meines Gesundheitszustandes und einer Jobabsage total am Boden bin und nichts zu tun in der Lage bin als vor mich hinstarren auf den Monitor, steht nun hiermit eben genau das, was ich gerade fühle:
Leere.
Ideenjongleur - 2. Jul, 16:40