hoeren

Donnerstag, 19. Juni 2008

and i don't mind that i feel lost ...

... Dinge die man tut, ganz so als ob man nichts besseres und wichtigeres zu tun hätte und sie dann trotzdem tut sind gut fürs Herz.
Endlich wieder in einer vernünftigen Stadtbibliothek mit einer sehr geschmackvollen Musikauswahl stöbern.
Musik nach Cover hören. Soviel man will. Weil wenig los ist und keiner neben der Anhörstation wartet und sich drum schert ob man die "10 min" auch einhält.

Ganz viel gute Musik dabei entdeckt.

Paris Motel



Clara Luzia

Wäre sie in den Interviewclips nicht so bitterernst, so wäre ich hin und weg. So bin ich nur zugeneigt in den nächsten Plattenladen zu laufen und mir die CD zu kaufen.

Clara Luia: Morninglight


Marti Songs from unmade beds - alleine der Titel verspricht nicht bloss, sondern hält die vorläufige Geste einer Nacht.
Diese Tindersticks'sche Intensität in der Stimme, die Graciousness of David Bowie and the sensitive brokenness of a japanese wabi-sabi bowl wrapped in a warm kitschy something ... one of the best things I heard! Zeitlich kaum zu verorten, eklekzistisch-elektronisch und doch Pop.

Marti: Bying things from your past


Yesterday felt like Homedrinking.
With you on holidays. No, I can't imagine how it would feel to have a long-distance relationship. I even wouldnt call it one when seeing each other every four to six months. No. Unbelievable.

Gustav - Verlasse die Stadt



An die Stadt zu verlassen denke ich vorerst nicht. Bin ja immer noch nicht ganz da.

Marilies Jagsch


Auch wenn sie mich an gleich mehrere andere Songwriterinnen erinnert, mag ich es wie sich hier Instrument an das andere schmiegt wie ein neues Pärchen, was feststelt, dass sie ja eigentlich schon immer zusammengepasst haben. Wie man morgens neben jemand neuem aufwacht und gut geschlafen hat obwohl man normalerweise nie gut schläft neben einem an den eigenen nicht gewöhnten Körper.

and i don't mind that i feel lost
cause i'm not very hard to find

I want YOU to know in the list of all the peole coming to my mind when listening to this and that. That as an indicator of good music for me.

Freitag, 11. April 2008

Diese off-Grosstadtatmosphären Clubkonzerte

wie habe ich sie vermisst!

Gestern wars schwer zu entscheiden zwischen der Kleingeldprinzessin und Milú.
Erstere bereits zweimal gehört, letztere noch nicht solo, lediglich in Form eines feuerwerkbekrönten Stadtfestabschlusskonzertes vor etwa fünf Jahren, welches ich ungeplant ungeküsst wieder heimwärts verlies, was dennoch wunderbar war, weil so die ungeküsste Spannung noch eine Weile anhalten konnte. Dass diese Weile dann Jahre überdauerte war auch nicht geplant noch erwünscht, aber nun. Es sei jedenfalls nicht Anke Hachfelds hypnotischer Stimme anzulasten.

Danke auch dem Veranstalter der mich, da ich jobbedingt nach Konzertbeginn kam ermässigt reinlies.

Dienstag, 29. Januar 2008

Youtube Schätze





Sonntag, 1. Juli 2007

Langweilig

"Und? Wie war's?"
"Och joah. Nix überraschendes. Irgendwie langweilig, fast."
"Oh - und das Wetter?"
"Regen."
"'Und was habt ihr dann die ganze Zeit gemacht?"
"Mit dem Auto rumgefahren, DVD geguckt, gepoppt, Pizza essen gewesen, gepennt und wieder gepoppt."

Dienstag, 30. Mai 2006

Guess I'd love it

3982676206

Okay, da noch nirgendwo so recht was über den Inhalt zu finden ist und das Cover schonmal hübschschrägmorbide an "The Nightmare before Christmas" erinnert, meine Top 10 der traurigsten Lieder aller Zeiten:

1. Marillion: Kayleigh
2. Marianne Faithfull: Gloomy Sunday
3. The Smiths: There's a light that never goes out
4. Noir Desir: Le vent nous portera
5. Sinnead O'Connor: Nothing compares to you
6. Maximilian Hecker: Infinite Love Song
7. Element of Crime: Weißes Papier
8. Rosenstolz: Ein anderes Gefühl von Schmerz
9. Louis Tillett: Do not go gentle into that good night
10. Mercury Rev: Godess on a highway

Warum gibts das noch nicht als CD?

Dienstag, 18. April 2006

Konzertbiographie

Selten genug treffe ich Leute, die meinen Musikgeschmack teilen. So einer war es letztens. Und wir saßen bis spät - also früh in den morgen in der Kneipe und irgendwann in der letzten Bahn kam die Frage nach der ersten Platte (ich: Fehler im System von Peter Schilling, er: irgendwas von New Model Army) und dann "Und jetzt versuch mal die Konzerte aufzuzählen, die du gehört hast! Aus der Hand!"

... die erste Handvoll weiß ich noch - aber danach wird wohl etwas lückenhaft und durcheinander ... leider befindet sich die Schachtel mit den Konzertkarten bei meinen Eltern ....

Okay, also da waren, zumindest nach den Orten geordnet wo ich gelebt habe und eine annährend korrekte Reihenfolge:


Konzertbio

Mittwoch, 11. Januar 2006

Neu drin

Zum Vorwort: okay, jetzt neu und regelmäßig - meine neuen Platten - ja, ich schreibe immer noch "Platten", c'est ca.

Standard
Als ich vor ein paar Monaten in Berlin war wollte ich in einem Plattenladen, es war tatsächlich ein Plattenladen, nur ein bischen stöbern - und blieb bis die ganze Platte zu Ende war.
Eine faszinierende Stimme, sogartige und zugleich komplexe wie eingängige Melodien, Songlines, die meistens den Takt außer Acht ließen. Eine warme, intensive Stimme, die verwischt artikulierte - das sang nicht Kurt Wagner (Lambchop), statt der Opulenz gab es Piano im Vordergrund, das war auch nicht Stuart A. Staples (Tindersticks), derart hoffnungsvolle Zeilen bekäme jener vermutlich nicht hin.
"Ist ne tragischerweise hierzulande völlig unbekannte Band. The Standard." nuschelte mir der bärbeiße wie bärtige Berliner Plattenmeister zu. "Und wie heißt die CD?" "The Standard." vernahm ich noch gerade so bevor er sich umdrehte und wie sich das für einen Berliner Plattenmeister gehört, dem ich erst mal nichts abkaufen wollte, sich in das Hinterzimmer verzog.
Ich notierte mir den Namen, versuchte dann im Internet was darüber rauszukriegen. Obwegen des recherchetechnisch ungünstigen Namens war das ein total erfolgloses Unterfangen. Kurz vor Weihnachten dann bei amazon entdeckt. Und soeben endlich in dem einzigen coolen Plattenladen hier - so wenn es möglicherweise auch eine andere CD ist oder ob sich der Plattenmeister geirrt hatte im Titel? - erstanden.
Und heute abend bestimmt in meinem CD-Player.

Dienstag, 4. Oktober 2005

Zuviele gute Musik versaut einen für den Rest des Lebens

HEUTE das Kaizers Orchestra schweren Herzens rechts liegengelassen. Dürften jetzt wohl durch sein, hoffe ihr hattet viel Spaß.

Am 13.10 aber zu diesen Herren hier: "Erdmöbel.

Und ein ganz ganz großer Tipp: 5. November im Kunstpalast in Düsseldorf die stets unterschätzten Nits, die einfach mehr können als "In the Dutch mountains" dessen Ironie man ja auch erst mal verstehen muß. Und immer wieder feststellen müssen, dass Menschen um mich rum, die die gleiche Musik hören wie ich, ich sofort ein bischen liebe - und ein Gespräch über Musik bei mir beim Kennenlernen demnach weit tiefer geht als das übliche Smalltalkgeplänkel.

Montag, 12. September 2005

Du machst mich sprachlos

So sprachlos, dass ich drauflosplappern muß, nur um diesen intimen Moment nicht mit dir teilen zu müssen. Und genau zu wissen, dass ich nichts muss, sondern schlicht nicht kann.

"Sprich nicht, wenn es dunkel wird,
es ist zu viel Intimität in Deiner leisen Stimme.
gib mir vor allen Dingen nicht wieder Dein Taschentuch,
es hat zu viel des Parfüms dass ich lieb.

Sag mir, wen Du liebst, ich liebe Dich nicht.
erzähle von der Leidenschaft, die Du für andere hast,
ich lieb Dich ja nicht.

....

Es ist mir genug, deine Augen zu sehen,
es wird mir genügen, Dein Lächeln zu spüren.
Erzähl mir, wie Du das andere Herz genommen hast.
Dann, dann sag auch mir, was wir sagen können."

singt Georgette Dee gerade

Montag, 19. Juli 2004

Sex and this City - Teil 2

"Die is ja so ne Tusse - nur 10 Tage weg und lässt sich von 3-4 Pennern knallen! Datt isse ja dann selber schuld, wennse nich mehr wees von wem se jetz den Ranzen kriecht. Echt neeee, selber schuld."

(17:46, Hauptbahnhof, wo sonst)

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Also ich finde ...

 

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Amelie Nothomb
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