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Dienstag, 16. September 2008

Hauptsache ich bin umschwärmt.

Von Mücken, die einen Narren an meinen Beinen gefressen haben.

Sonntag, 18. November 2007

Oh welch Freud ...

... zur Thematik einer beendeten Liaison schrieb ich einer Freundin:

"Nun habe ich es gestern doch nicht geschafft dich anzurufen, weil ich mich mit L. auseinandergeaetzt habe "

"habe ich ihm dann noch eine Mail hinterhergeendet ..."

und den dritten finde ich gerade nicht mehr, hat sich so gut versteckt ...

Kunden zum Haareraufen.

Kunde: "Peppen Sie das ganze mal auf - das kann nicht so bleiben, aber wichtig ist: lassen Sie alles SO WIE ES IST!"
(Aha. Ich: werkel werkel ... )
Kunde: "Und beachten Sie, es muss AUF JEDEN FALL GUT AUSSEHEN. Und einheitlich sein. - Also, so wie ich das da schonmal vorgestaltet habe. ... Genau so eigentlich. Nur schöner."
(Ich: werkel werkel ... tataaaa:)

Kunde: "Das hat aber mit unserem CI nix zu tun!"
Ich: "Oh - das tut mir leid - leider haben Sie mir ja immer noch nicht das schon mehrfach gewünschte CI-Manual zugemailt."
Kunde: "Das sehen Sie doch im Internet wie unser Si-Ai is!"
Ich: "Nun gut, da sehe ich Ihr Logo und zwei häufig genutzte Farben. Dann drei verschiedene Schriften. sechs verschiedene Schriftgrössen und mehrere kleinere - äh - eigen und unabhängig gestaltete Bereiche. Und damit waren Sie ja auch nicht so recht zufrieden, wenn ich Sie bei unserer letzten Besprechung richtig verstanden habe? Deshalb habe ich ... "

Kunde: "Und wo ist den das FOTO hin, was wir besprochen haben, dass Sie das raussuchen? da ist nur so ne Skizze!"
Ich: "Richtig. das ist ein Icon. Ihnen war Einheitlichkeit wichtig, nicht wahr? Und im Rahmen des zügigen Überarbeitungswunsches von Ihnen, also im Rahmen von 2-3 Stunden Arbeitsbudget habe ich einen kostenlosen Font mit Icons recherchiert - normalerweise kosten Schriften auch Geld - in dem die von Ihnen gewünschten Dinge vorkamen - eben nicht als Photo, dafür als Symbol."
Kunde: "... na, dann nehmen Sie doch IRGENDEIN Bild ausm Internet, da wirds doch wohl ein Bild von so nem Ding geben! Ganz einfach, so ein Ding. Aber mit dem und dem dran. Schauen Se, wenn ich das in google eingebe ..."
Ich: "Diese Bilder sind allerdings rechtsgebunden und wenn Sie das ja auch unter Anwälten präsentieren begehen Sie - und ich - als Gestalterin - eine Straftat, wenn (blah blah blah) ..."
Kunde: "Das habe ich ja noch NIE gehört, dass das SO schwierig sein soll!!! Und sowieso - bei Photos ist es doch egal, ob die einheitlich sind. Photo ist Photo. Ich brauche das MORGEN FRÜH!!! - und überhaupt: WIE KONNTE DAS PASSIEREN??? Das hatten wir doch anders besprochen!!! Ich bin sowieso schockiert. Das ist total unprofessionell!!!"
Ich:"Und Sie sind Coach UND Berater für interkulturelles Management mit internationaler Erfahrung?? Und: wenn Ihr Entwurf so professionell und si-ai konform ist, warum beauftragen Sie MICH dann überhaupt???" "Nun, ich sehe meine Arbeit NICHT als unprofessionell; offenbar gab es ein Kommunikationsproblem - und genau deshalb frage ich gerne präzise nach ... "
Kunde: "Nein, das kann doch nicht sein, dass das so lange dauert - ich kann ja jetzt hier nicht noch eine Stunde mit Erklärungen verbringen!!! Wir hatten sowieso fest vereinbart, dass der Hintergrund genau diese FARBE muss."
Ich: Hatten Sie mir nicht gesagt WIE WICHTIG Kommunikation ist, gerade bei den ersten 30 Tagen als Manager im Job ist?? Wie setzen Sie denn Ihre eigenen Theorien UM??? Indem Sie SO mit Ihren Kunden und Coachees reden??? Ausserdem, verdammter Mist, Orange auf GELB ist bei einer Projektion ziemlich schwer lesbar!!"Nun: was können wir denn an dieser Stelle noch machen? Vorschlag: Ich recherchiere nochmal 15 min, ob ich ein kostenfreies Bild finde und wenn nicht, dann rufe ich Sie an!"

Kunde: "Nein!!! Das geht so nicht!!! Wenn ich dieses Programm beherrschen würde, dann würde ich das selber machen!!!!!"
Ich: "Ich kann Ihnen anbieten, dass wir das gemeinsam machen, wenn Sie hier zu mir ins Büro kommen und dann nebeneinander ..." (Aaaaaaaaah - Catherine, *bauchschmerzen* nicht nochmal so ne Scheiße, hattest du dir das nicht geschworen das NIE WIEDER zu machen??? dann soll er's doch selber machen, damit er mal sieht wieviel Arbeit das IST! Nur wenn er nochnichtmal in der LAGE ist professionelle Gestaltung von seiner Frickelei zu unterscheiden, dann hat er es a) nicht besser verdient und b) anbetrachts seiner Kommunikation wundert es mich tatsächlich nicht, dass er keine Kunden findet, die er coachen kann. Dann wäre eine hohe Investition in eine Marketingkampagne sicher eine Fehlinvestition.)
Kunde: "Ach wissen Sie was, dann mache ichs halt eben selber! Einen schönen Abend noch!"
Ich: "Ich wünsche Ihnen alles Gute!"
Telefon: tuuuuuuuuuuuuut.

Und wenn das alles in einem Kunden zusammenfällt?
Der einen zweimal antanzen liess für eine ausführliche Besprechung, dem ein brainstorming und ein umfangreicher Kostenvoranschlag folgte - ich brauche es nicht zu erwähnen - kostenfrei?
Und wenn nach Einreichung der Idee und des Kostenvoranschlages noch nichteinmal ne Absage kommt, Kunde nicht erreichbar ist und nach drei oder vier Wochen ein Miniauftrag, der "unter der Hand" erledigt werden soll? Man diesen anfängt und dann sowas hört? Siehe oben.
Mit dem das aufreibende Telefonat mindestens so lange gebraucht hat wie ich gebraucht hätte, um die Arbeit zu machen?

*haarerauf* ...
Okay, okay, - alles ganz easy - der nächste Kunde kommt bestimmt.
Kein Thema, ich kann ja zukünftig wirklich jeden zweiten Kunden bei dem ich schon im Vorfeld Merkwürdigkeiten spüre, absagen.

Kann ich, klar.
Lustigerweise hat das mal vor Jahren eine Frau mit mir gemacht. Schauspielerin und Reiki-Meisterin, die von sich offenbar glaubte die Erleuchtung mit heugabeln - äh - Lichtnahrung mit 1000 Watt gegessen zu haben ... Mich zur Präsentation bestellt in ein Café. Ich hatte mein Portfolio nochnichteinmal aufgeschlagen, da sagte sie: "Weisst du - ich sage es dir ganz offen - mit dir kann ich nicht arbeiten. Ich spüre da ganz schlechte Energien." Sie drückte es vermutlich noch etwas esoterisch-exaltierter aus, ich erinnere mich nicht mehr genau. Stand auf, bezahlte ihren Chai-Tee - der damals noch keineswegs üblich war in den Cafés - und ging stolzen Hauptes.

Und dann war da noch jüngst ein Auftraggeber - aus einem Kollektiv von vieren, mit denen ich an sich sehr gerne zusammenarbeite bis jetzt, der meinte:

"Du MUSST ja selbständig arbeiten! Und selbständig entscheiden WER Priorität hat von uns!"
Und wie sich später dann herausstellte, definitiv MEINTE: "Entscheide DU, wer Priorität hat, aber wenn das die anderen sind und nicht WIR, dann bin ich sauer."

hach, ich LIEBE meinen Job ....

Donnerstag, 28. Juni 2007

Wanna join? - Die gecastete Gesellschaft

Selbst in der Küche ist kein Platz mehr für das Mittelmaß. Und die aus der unteren Abteilung dürfen eh gleich von der 10. Etage des Designerlofts springen. Derweil die auf der anderen Seite CASTEN und alle Arbeitswilligen gecastet werden.

"Du castest uns, wir casten Dich. Wir fordern Dich heraus bei einem von unseren Castings!" textet wannataste, die sogar Küchenpersonal "casten", denn "An diesem Abend werden diverse Bilder von Dir gemacht: Immer häufiger kommt die Frage nach exklusivem Servicepersonal, wobei es hierbei spezifisch um „looks“ und „attitudes“ handelt.
Bei jedem Job wird erwartet, dass Du repräsentativ aussiehst, wie lässt Du Deine Schönheit glänzen? Lerne repräsentativ auszusehen und das schönste aus Dir herauszuholen."

Ich stelle mir gerade vor, wie Horden von Germany's Next Topmodel-ausgecasteten (oder hieße es dann outgecasteten?) Jungs und vorwiegend Mädels mit zwei Schminkkoffern in die Hotel-, pardon Eventlocationküche einmoven, groovy und tasty, natürlich von der Kamera begleitet, sonst könnte man ja vergessen, dass man diese wundervolle Erfahrung je gemacht hat, undokumentiert bedeutet heute ja: nicht stattgefunden, bloß erfunden.

Service- und Küchenmitarbeiter werden hier zum Fachgebiet erklärt, die Personalauswahl an sich beginnt schon mit einem Event, denn Modelmania ist ab sofort auch in der Küche Pflicht. Kompetenz genügt schon lange nicht mehr, die Schönste muß man sein.

Wanna join?

Donnerstag, 28. September 2006

Bin ich heut mal wieder gnadenlos

(aus einem Chat) ...
Ich: Also meistens versteh ich mich am besten mit Leuten, die meinen Musikgeschmack teilen.
Er: Aha. Und wie isn der so?
Ich: Ziemlich indielastig. Melancholisch manchmal. Viel Deutsches ist dabei. Chansons auch.
Er: Wie - du hörst Schlager?
Ich: nein, nein. *schauder*
Er: ... also magst du dann wohl auch so Bollywood-Filme?
Ich: Wieso?
Er: Also ich war ja mal in Indien, schon ein interessantes Land. Aber all der ganze Kam da ... und Bollywood-Filme ... neee
Ich: Aber wie kommst du denn darauf?
Er: Ja, sagtest du doch gerade -
Ich: ?
Er: Na, dass du sowas hörst. Ich hör höchstens mal so Panflöten oder Harfensachen, aber indische Musik, neeee ...
Ich: ....

Donnerstag, 21. September 2006

Magenschmerzen

Fishing for Compliments ist ein Sport mit faulem Köder.

Montag, 23. Januar 2006

Mir reichts

Von wegen Letzte Worte an mein Mitbewohnerdingens ....

Die wirklich letzten Worte wird es erst geben wenn ich meine Kaution zurückhabe.
Ich bin sehr gespannt was du für nette Gründe finden wirst, diese nicht zurückzuzahlen.

Was bitte hat es für einen Sinn, dass nur noch dein Computer in deinem noch- und meinem zukünftigen Zimmer herumdümpelt und alle deine Sachen schon draußen sind - schicke CDs im Mülleimer, mit Essensresten drüber so versifft, dass ich mir auch nicht mehr die Mühe mache sie rauszufischen - im Biomüll bergeweise Gewürze, hauptsache du mußt sie mir nicht schenken? Und du schließt dein Zimmer ab so lange du den Mietvertrag hast, also bis zum 31. Null Uhr NULL??? Ich komme nicht umhin als es so zu interpretieren, dass du mich ärgern willst. Und das obwohl ich doch frisch nochmal gelernt habe am letzten Wochenende, dass die meisten Handlungen anderer Menschen seltenst darauf aus sind anderen zu schaden, sondern sich einen Vorteil zu verschaffen.
Hey, ich sollte Eintritt nehmen. Psychokabinett - ein seltenes Exemplar! Wow, toll.

Heute durfte ich gnädigerweise mal mein zukünftiges Zimmer ausmessen und deine noch heiligen Hallen betreten. Nachdem ich dreimal gefragt habe und du mich gestern abend anblafftest du seiest mir ja keine Rechenschaftt schuldig, wann du hier bist und das wissest du ja nicht.

Du beschwerst dich, dass ich dir nicht entgegenkomme. Nun, genau diese deine Meinung von mir werde ich dir jetzt bestätigen. Und ein paar wörtlich geäußerte Entgegenkommens zurücknehmen. Na, und damit sich meine Mitgliedschaft beim Mieterschutzbund auch lohnt, werd ich diese Woche dann auch DA nochmal hin, hab ja sonst nix zu tun!

Mir reichts.

Hat mal wer ein Schlechte-Aura-Ex-Spray? Ich ordere zehn Dosen!

Dienstag, 17. Januar 2006

T A K T

Kann mal jemand bitte bitte ganz schnell meinem "I call him EX" das Wörtchen T A K T buchstabieren? Vermutlich nicht nur einmal. Also stündlich. Ach was sag ich - sekündlich.

Unglaublich. Mehr kann ich dazu nix mehr sagen.

Und JA, natürlich hast du Recht. Du hast immer recht. Aber bitte - wenn DU deinen Frieden mit mir haben willst, dann LASS mich doch auch in Frieden.

Wittgenstein sagt "Worüber man nicht reden kann, darüber muß man schweigen."

So sehr du vehement und laut und deutlich schweigst und so sehr du vehement immer wieder Gelegenheiten suchst und findest mir das zu unterbreiten, dass du so rein gar nichts mehr mit mir zu tun haben willst, dass es fast schon lustig ist, wäre es nicht so traurig, kann mich nur wundern, wie du es jemals schaffen willst mit diesem Rießenmüllsack Schweigen dich durchs Leben zu schleppen. Und wann er aufplatzen wird.

Und schon nächste Woche darfst du wieder angestrengtes Schweigen dazutun, mindestens 10 Kilo.
Ich denke nicht daran diese Orte zu meiden, diese Treffen - nur weil du da sein könntest. Ich hätte nie gedacht, dass es Menschen gibt, bei denen Worte und Verhalten so unglaublich auseinanderklaffen. Ziemlich traurig für so einen intelligenten Menschen wie dich.

Samstag, 7. Januar 2006

Eine Übung in Gelassenheit

(Oder: auch eine Möglichkeit folgende Story zu erzählen; nur möglich nach meiner erster Zen-Sesshin.)

Gestern morgen in der bereits fast komplett ausgeräumten Küche, die mein Mitbewohner noch laut Mietvertrag streichen werden muß bevor er auszieht - treffe ich ihn an wie er versucht einen kleinen Wandschrank abzunehmen, auf der Arbeitsplatte kniend. ´
"Kann ich dir helfen?" frage ich anbetrachts des bedrohlichen Schwankens sowohl des Schränkchens, welches er kraftvoll aus seiner Befestigung herauszuziehen sucht als auch seinerseits und spüle unmittelbar neben ihm ein Glas aus.
"Neeee", grummelt er unwillig, "geht schon".
Das Schränkchen wackelt und er mit und ich greife den männlichen Stolz sich doch bloß nicht helfen zu lassen ignorierend, anbetrachts eines drohenden Unfalles, doch zu. Er reißt mir das grüne Blechteil aus der Hand und schnautzt mich an, was mir einfiele einfach reinzugreifen, er sei doch dabei zu fallen!
"Genau deshalb" sage ich und bei diesen mittellauten Worten wird mir klar, dass er das womöglich nur als absichtsvolles Tun begreifen könnte - und ich schiebe ein "weil ich dir helfen wollte!" hinterher. Natürlich war das auch falsch. Ich lasse ihn mich anschnauzen und schweige fein still. Immerhin das habe ich gelernt.

Noch gestern abend war ich fast bereit - als er seit langem mal wieder freiwillig das Wort an mich richtete und nur sagte: "Ich bin mal gespannt, ob meine Hilfe beim Streichen morgen noch Rückenschmerzen hat und kommen kann." - ihm im Notfall meine Hilfe anzubieten. Aber so nicht. Das hatte er damit eindeutig verscherzt.

Später sah ich wie er das restliche herumstehende Geschirr spülte - um danach die Arbeitsplatte mit Tüchern abzudecken. Ich registrierte im Vorbeigehen überrascht wie er das Geschirr unseres anderen Mitbewohners mitspülte - was er sonst niemals tat, sondern akribisch trennte. Was ich in den letzten Tagen auch nie getan hatte. Offenbar hatte ich ihm Unrecht getan und er bemühte sich nun doch, oha!

Abends - er hatte mehrere Stunden alleine renovieren müssen und war noch nicht fertig - wollte ich mir eine Pizza in den Ofen schieben.
Im Herd: mein Geschirr.
Ungespült natürlich.

Kopfschüttelnd ging ich ins Bad.
Auf seinem Wäschestapel - Nahaufnahme - ein Buch, Titel: "Giftige Beziehungen".
...
Wie endet bloß so ein schlechter Film?
Jedenfalls - er endet bald!

Montag, 19. Dezember 2005

Smsen um eins. Nachts versteht sich.

Merke: Nachts um kurz vor eins eine sms an eine falsche Adresse zu schicken ist meist eine merkwürdige Idee. In angetrunkenem Zustand eine sms zu schreiben sowieso.

Wieso gibt es eigentlich hier noch keinen SMS Sperrservice für smse nach 24 Uhr oder an bestimmte Nummern nach 0 Uhr? Am besten so, dass man zwar zum schreiben erst einen unglaublich komplizierten Code eingeben muß ...

Mail to

ideenjonglieren "at" web (dot) de

Also ich finde ...

 

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"
Hellmut Lützner
Wie neugeboren durch Fasten

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