lachen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

... und diese Story auch - für den nächsten Film ...

"Was kann man gegen die Wirtschaftskrise tun?"

Es ist August, eine kleine Stadt an der Riviera, Hauptsaison, aber es regnet – also ist die Stadt leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit.

Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt 100€ auf dem Tisch, danach geht er sich das Zimmer anzuschauen. Der Hotelchef nimmt schnell die Banknote in die Hand und läuft zum Fleischlieferanten, um seine Schulden bei ihm zu bezahlen.

Dieser nimmt die Banknote in die Hand und läuft zum Schweinezüchter, um seine Schulden zu bezahlen.

Der nimmt die 100€ in die Hand und läuft zum Futterlieferanten, um seine Schulden zu reduzieren.

Dieser nimmt mit großer Freude das Geld in die Hand und gibt es der Prostituierten, bei der er letztens war und er die Dienstleistungen auf Kredit genommen hat (Krise!).

Diese nimmt das Geld in die Hand und läuft froh, um ihre Schulden bei dem Hotelchef zu regulieren, wo sie auch letztens war und Kredit hatte….

Und in derselben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, dass das Zimmer ihm nicht gefalle. Er nimmt seine 100€ in die Hand und verlässt die Stadt.

Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft…

Ist doch ganz einfach oder?


... und wer schickt mir mal den reichen Russen vorbei?

Manche Marketingideen kosten nicht nur den Zuschauer das letzte Hemd ....

Die Welt berichtet dass die Werbeaktion für mutige Zuschauer "Freier Eintritt für Nackte" im Bremer Musicaltheater nach Ansturm diverser FKK-Vereine gestoppt werden musste. Da hatte man doch zuvor Angst nicht genug Zuschauer zu finden, die das Rockmusical "Nackt" nach Arthur Schnitzlers Reigen sehen wollen ...

Can't stop laughing ...

Sollte ich je einen Film machen, diese Story käme darin vor ...

Montag, 26. Januar 2009

"Sind Sie haftpflichtversichert?"

fragt man mich nachdem man sich mündlich über den neuen Auftrag einig war.

"Wieso?" wollte ich wissen - nicht zu versäumen darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um eine private handelt.

"Doch, doch - das meinen wir - äm - " Seitenblick zu den mir noch kaum bekannten, sehr verbindlich und sympathisch agierenden potentiellen Auftraggebern. Grinsen. Nicken.
"Erzähls ruhig."
"Also: Es könnte ja passieren, dass bei oder NACH einer Premierenfeier es einem schlecht wird und man hinter der Bühne auf den wertvollen Brokatvorhang ko - also sich - äm, nun ja - übergeben müsste. Der dann ja feuerschutzimprägniert ist. Und diese Imprägnierung hält - nun ja - Magensäure nicht aus.
Abhängen, Transport, Neuimprägnierung, Wiederaufhängen. Knapp 2000 EUR."

Der Vertrag liegt auf der knallweissen Tischdecke vor mir. Und ich habe gerade einen Schluck knallorangenen Multivitaminsaft (Farbstoff Beta-Karotin) im Mund.
Den ich gerade noch vorm Losprusten runterschlucken kann.
Puh.

Die Gesichter der Schadensabteilung der Versicherung hätte ich auch gerne mal gesehen.

Dienstag, 13. Januar 2009

Der besten AGB-Klausel ever

habe ich gerade zugestimmt:

§17.1.2: Der User verpflichtet sich, einmal im Jahr (am 1.4) einen April-Scherz lustig zu finden. Beispiel.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Marco Tschirpke says:

Deine unverwüstliche Oasenhaftigkeit
lässt in jedem Mann
die Hoffnung keimen,
er wäre ein Kamel.

Auf der Bühne wirkt er wie Anfang 20 und ob seine süße Unbeholfenheit wirklich nur gespielt ist, vermag man nicht zu sagen. Wohl eher der Eindruck, er gehört zu den schüchternen; zumindest früher und schöpft daraus. Vermutlich verknallen sich sämtliche ü-50 jährige Schwiegermütter in ihn.

Im Laufe des kichererfüllten Abends verrät er, dass er schon 32 ist und wer derlei Worte drechselt und Kompositionen komponiert, dem nimmt man das ohne weiteres ab. Auch wenn da ein liebliches, verlegenes Jüngelchen seine Hände knetet und sich gespielt-naiv nur scheinbar in den Weiten und gefährlichen Knoten der Sprache versteigt und seine Sätze einen Haken um den nächsten schlagen. Wo er den Faden verliert, ihn sucht um dann festzustellen "ach so, das war ja DER Teil, wo KEINER ist!" oder als psychohygienischen Tipp empfiehlt: "Wenn da ein Vorwurf auf mich zukommt, der trifft mich nicht Denn dann duck' ich mich."

Wie lange ein 32-jähriger den süßen Jungen geben kann sei dahingestellt. ICH weiss jedenfalls, dass ich sein nächstes Programm sehen (und mal was von Hacks lesen) muss!

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Aufgeschnappt bei einem völlig überfüllten Konzert

"Lass mich durch, ich will zu meiner Beergroup!"

Sonntag, 12. Oktober 2008

Herrlich.

Gerade beim Deutschen Fernsehpreis gesehen und Tränen gelacht.
Das Duo "ohne Rolf":

Dienstag, 16. September 2008

Arbeitsamt - Fehlanzeige!

Herzlich gelacht habe ich über jenen Kurzbrief, der mir jüngst ins Haus flatterte.

Arbeitsagentur Fehlanzeige

"Sie erhalten .... "Fehlanzeige" "... ??? An erster Stelle???? What the hell .... ???

P.S. Zum Glück war bei mir GAR NIX angekreuzt.

Samstag, 30. August 2008

Catherines Synchronizitäten die 434. - Follow the white rabbit.

Das Stück war toll. Grandiose Idee. Phantastisches Konzept so zwischen Unterhaltung, purem Realismus, der so trifft, dass man eigentlich permanent kopfnickend mitlaufen möchte, wenn es nicht zu anstrengend wäre, die Inszenierungsdetails machten staunen und ein herumlaufender Schauspieler im felligen Hasenkostüm beruhigt und bezaubert und irritiert - es ist doch alles bloss ein schlechter Traum, alles bloss ein schlechter Traum.

Wäre das Stück ein Clip wäre er so einer.

Eine Stunde später sitze ich mit meiner Begleitung immer noch in jener Bar in der das Stück endete und es geht um Themen wie Obsession und alles entschuldigen können, wenn man liebt - ob es wirklich, wenn es im ersten Anlauf nicht klappt ein zweiter möglich ist und warum nicht, die "Zigarette danach" und immer blitzt die Begeisterung über das eben erlebte durch. Ich will wieder THEATER machen. Ich MUSS. Und wenn, dann SOWAS: Genau SOWAS. So geht das nicht weiter. Ich verschwende meine Talente an Telefonate. Zumindest nur noch langweilige - so immerhin nicht mehr grässliche wie im Callcenter zuvor. Ja, es ist eine ziemlich gute Firma für die ich jetzt arbeite und das Team ist wirklich so passend zusammengestellt, dass man den Personalern nur ein Kompliment machen kann, wir verstehen uns fast alle ausnehmend gut. Theater. Ja. Ideen habe ich eine Menge. Leider sind das alles Sachen, die natürlich nicht alleine durchzuziehen sind. Und zumindest einen Grundstock an Finanzierung benötigen.

Später auf der Damentoilette in jener Kneipe in der das Stück endete, spreche ich die vor mir wartende einfach an: "Hey - du warst auch eben bei dem tollen Stück, oder?"
Sie grinst: "Kann man so sagen. Ich habe es inszeniert."

Fünf Sätze später beschliessen wir uns demnächst mal zu treffen.

Montag, 11. August 2008

Aus der Reihe "Wörter, die google nicht kennt"

"Hautlatte, die" - Wortneuschöpfung für "Gänsehaut"

Eine der, auf die man wahrscheinlich nur nach ausführlichem Alkoholgenuss kommen kann. Und die von einem sehr unterhaltsamen Abend zeugen.

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Also ich finde ...

 

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"
Hellmut Lützner
Wie neugeboren durch Fasten

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