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lieben

Montag, 26. Januar 2009

Nicht wissen was man will

kann sich schnell in wissen was man will verwandeln.

Wenn c) der Betreffende es weiss. Nämlich eine andere. Zumindest jetzt.

Und dann das Herz schwer wird. Mist.

Kann mir mal wer sagen wie das geht - instant verlieben?

Womöglich ganz entspannt - denn: Vertrauen gibts jetzt auch in Flüssig: Liquid Trust.

Montag, 19. Januar 2009

"Nicht wissen

was man will", ist nicht gleich "nicht wollen".

Mehrseitige Erkenntnis.
Erkenntnis von der ich hoffe(3), dass die mehreren Seiten das auch so sehen.

1. Our date in April changed: just the date. And the city. And that it supposed to be date. Instead: (just a) meeting. Whatever: looking forward. IF it will take place at all ... A pleaseant egalness in my head.
2. -
3. ... und mir überlegen muss, wie ich das freundlich und hoffnungsvoll zugleich sage.

Sonntag, 18. Januar 2009

Schade

um die schönen Rosen.

Gefühl des Tages: Versanden.
Geduld oder Gehn lassen? Ganz unmöglich oder größer und mehr und deutlicher?

Ich will endlich wieder meinen Träumen glauben!

(Anm.:) Okay, nicht allen. Too much suicides in my dreams the last weeks.

Montag, 5. Januar 2009

"Hast du schon mal Roulette gespielt? "

Da legst du auch zuerst deinen Einsatz hin und erst dann wird am Glücksrad gedreht, am Ende gewinnst du oder gehst leer nachhause. So ist es auch in der Liebe."

Gerade gefunden, bedacht - und - noch mehr bedacht.

Montag, 1. September 2008

I cry your tears

Köln. Bei einem Verkehrsunfall in der Kleingedankstrasse ist am Sonntag ein Radfahrer ums Leben gekommen. Der Fahrer des Wagens der beim Abbiegen auf die Gegenfahrbahn geriet erlitt einen Schock.

Vielleicht. Morgen. So. In der Zeitung.
Beim Abbiegen in die Kleingedankstrasse denke ich noch wieviele nette Stunden ich hier verbracht habe, I tell everything I like to you 2day, you are my ghost for this lonely Sunday. Mitten in my inner monolog Bremsenquietschen, und direkt neben meinem Ohr startet das Martinshorn des Krankenwagens durchdringend, der wohl gerade neben mir gestartet sein muss. I told you of all the pleasure I saw yesterday and didn't felt lonely. Der Krankenwagen biegt um die Ecke und ich in die Strasse und es blinkt überall. Überall Polizei. Hinter dem Krankenwagen wird die Strassensperre gerade aufgebaut - ein Radfahrer wird umgeleitet. Ich konnte eben nicht mit meinem Fahrrad zum Flohmarkt fahren. Ein platter unaufpumpbarer Reifen.

Dürfen Fußgänger passieren?
Durchgewunkenwerden. Hinter der Sperre mehrere kleine Menschengruppen, blinkende Lichter. Jetzt drehen sie auch schon Sonntags. Actionfilme. Oder Soaps in denen an einem tag, in einer Stunde so viel passiert wie sonst in einem ganzen Leben.

Am Boden, mitten auf der Fahrbahn ein völlig zerknautsches Fahrrad. Schräg daneben ein Kleinwagen. Die Frontscheibe zersplittert, die Motorhaube eingedellt. Sofort das Bild wie ein Körper in hohem Bogen wie ein Geschoss auf die Haube geknallt sein muss, das Geräusch kreischender Bremsen, das Entsetzen im Blick des Fahrers, der dumpfe Aufprall eines Körpers erst auf die Motorhaube, dann das schmatzende Knallen auf den Boden. Dort, neben dem Fahrrad ein paar Markierungen. Neben dem Fahrrad eine Geldbörse. Was wird man in meiner Geldbörse finden, sollte ich verunglücken? Wie schnell wird man - ja, wen eigentlich - informieren können? Ich denke daran dass ich seit einer Weile schon tatsächlich dem Tipp gefolgt bin und in meinem Handy unter "In case of Emergency" die Nummer meiner Eltern eingetippt hab. Und ich denke daran, dass ich einen Organspendeausweis bei mir trage. Dinge, über die man nicht wirklich nachdenken will.

Neben der Geldbörse etwas das Blutspuren sein könnten. Dunkle Flecke.
Ich habe eben ein Kebap gegessen. Lamm. Ich esse sonst nie Lammfleisch. Es hat so einen metallischen Geschmack. Ein bischen wie wenn man sein eigenes Blut von einer Wunde leckt. Ich weiss, das ist das Eisen. Lammfleisch enthält mehr Eisen als Schwein. Mir wird schlecht. Ich werde blass. Mir wird richtig übel. Es ist so schwül. Ich muss gleich kotzen. Ich kann nicht wegsehen. Das Martinshorn ist längst ausser Hörweite.

Ich sehe mehrere Gruppen herumstehen. Polizisten und Polizistinnen. Zwei stützen einen Mann, ich traue mich kaum ihn anzugucken. Ende zwanzig? Die Polizisten steigen mit ihm in den Streifenwagen. Er presst seine Hände in sein Gesicht. Sein Schluchzen. Sein einzelnes plötzliches lautes Schluchzen.

I feel your ghost hand pressing mine and getting you smaller and smaller and smaller as if I am the one who protects you. I want to cry.
Mir ist schlecht.
Kotzen oder weinen?
I decide I start to cry. And go on my way.

Can one ever forget this?
No, you can't.

I cry your tears.

Samstag, 23. August 2008

Samstage die ich hasse

was alone, falling free
trying my best not to forget
what happened to us
what happened to me
what happened as I let it slip

(Placebo - Meds)

Kurios im bekümmerten Schwelgen an etwas, was schon längst Geschichte sein sollte, ist - dass ich nicht nur gerade jenen Song hörte als ich hier rumlas, sondern dass mir ein Gedanke kam. Ich nenn ihn jetzt mal Liebeskummer-Phänomen: Denn immer dann wenn es auch mir so geht und ich von anderen sehr, lese oder höre, die ich wenig bis nicht kenne, richtig, also im Netz, und mir dabei eine oder zwei Gemeinsamkeiten auffallen - Stadt, Haarfarbe, Hobbies oder Problemthemen, dann meine ich sofort, dass es sich doch um den gleichen Menschen handeln muss weswegen ich leide.

Mittwoch, 13. August 2008

"Put it on the back burner"*

this came in my mailbox at 23:12:

Dear Catherine,

Your word for 13th August 2008 is

* * * Put it on the back burner * * *

(*** the rest of the mail, just for your intereset, above)

just in the moment when finishing the answer to YOUR mail from some hours ago where your assumed happiness covers even your well-trained politeness when announcing to ME after all as someone who has NO money, that you finally found a new gf who has money to travel with you.
Seeing me feeling through it all: Envy - indeed, I AM, love's grief, resignation about the next roundaboutaboutabout .... hurting, sadness, goodbyeness, all ... writing the first answer and knowing I won't share the RAW hurt, the raw me. With what intension? As I did not found a good answer I decided to follow the rule to consult my pillow to come to this answer I wanted to share with everyone here because there is a lot of trueness in it - and at least because I am proud of finding good words. Ha.

"Doing ok?" you're asking. Here's what I say:
"Sure -
I’m going to feel great –
if MY next partner has the courage to tell the truth - always – without exeption – and believes ME the same way.
If HE asks for things and thoughts and feelings he doesn’t understands instead to preassume.
If HE is strong enough NOT to let go something what he really enjoys because its ME who wishs it – just to please me.
If HE didn’t give into jealousy or hides but talks.
If HE didn’t mind and even didn’t get tired answering questions from others about ME, his partner, because he’s proud of me.
If HE has REAL better arguments for ME as if I have money or not.
If HE behaves not like a teeny to restage the past and IF – as I would be in danger to do the same – have the courage to go through instead of hiding – I’ll take his hand, if wished, I promise.
If HE enjoys to hear my voice, to see, smell, touch and feel me personally. ME.
If HE’s listening to me – spoken nd written and without words – and just understands me – and if nots – will try it.
If HE is man AND human enough to take me as I am – in good times and bad times.
If HE respects me and talks of me not as any old shortcut nor and “babe”.
If HE has the same big heart like ME and accepts, even enjoys it.
If HE likes even loves our story as it IS and not as it should be.
If HE believes in LOVE (and not in fate), not matter if at first sight or not.

And – not ;-) - because in a state of tbc (irks – a shortcut) - at least:

If HE will travel with ME to XXX or YYY or even both or just somewhere else where breathtaking beauty meets atmosphere next year.

And if ///I/// take it as if there were NO ifs ..."

And when thinking wheater I wrote this for me only or to share it with YOU I got first this mail - and when taking a short walk to my bedroom and switching on the TV and zapping to arte, walking back to my computer suddenly a slightly known voice started more to mumble than to sing: "ndya - hown many roads must a man walk down ...." - and I swear I don't think this up! - walking back to the TV although there was no need to reassure at all - and there you are - indeed - it's him, Bob Dylan. And again I walk back and there would be no more signs to send it, no better time to send it NOW, to the greatest Dylan fan I know.

----

This night no nightmares, please ...

Sleep well, don't loose you.

----



***Please choose the correct definition and click the link.


a) Do it as soon as possible (it's important)
http://www.owad.de/check.php4?id=2120&choice=1&sid=1128199

b) Do it now (it's urgent)
http://www.owad.de/check.php4?id=2120&choice=3&sid=1128199

c) Do it later (it can wait)
http://www.owad.de/check.php4?id=2120&choice=5&sid=1128199


Happy guessing!

Paul Smith

Donnerstag, 31. Juli 2008

The intension of blogging

In einem Zeit Artikel über Sophie Calle wird geschrieben, was auch fürs Bloggen vieler, einschliesslich meinereiner sicherlich Geltung hat und GROSS geschrieben werden kann:

"*Zuletzt ist sie zwei Jahre mit der Abschieds-E-Mail ihres letzten Freundes umhergereist und hat sie über hundert Frauen verschiedenster Professionen zur Interpretation vorgelegt. Die Mail endet mit "Prenez soin de vous". Passen Sie auf sich auf. Eine altväterliche, überhebliche Floskel. Überdies in der zweiten Person Plural, in der vornehme französische Ehepaare miteinander sprechen.

"Ich mochte den Satz nicht", sagt Sophie Calle knapp. Prenez soin de vous heißt auch das Kunstwerk, es ist eines der eindrucksvollsten ihrer Karriere geworden: Auf Dutzenden Monitoren singen Sängerinnen den Brief, Psychologinnen analysieren, Korrektorinnen korrigieren ihn – ein vielstimmiges Klagelied.

Sophie Calle legt Wert darauf, klarzustellen, dass man nicht durch ihre Seele spazierte, als man zwischen den Lesetischen der Bibliothèque Nationale in Paris umherlief, in der das Kunstwerk gerade ausgestellt war. Der Abschiedsbrief sei zwar authentisch, wie alles Autobiografische in ihrer Kunst stimme. Doch sei es eben nur ein Ausschnitt ihres Lebens und deshalb fiktiv. "Nur drei Männer kommen in meinen Werken vor. Ich hatte natürlich viel mehr – in meinem Alter", sagt sie. Kunst als kontrolliertes Preisgeben, nicht zu verwechseln mit Offenheit."

Barbara Nolte, Die Zeit online 19.06.2008

Mittwoch, 30. Juli 2008

Everyone is far away from me

because of being close to others, who are not me.

Why is it ALWAYS the same?
Luckyly I prevented myself from doing another stupid thing. What else must I hear to get it?
Luckyly until now - but just NOW I'm so close to do it - regardless of everything what has happened.

And I don't know what would be better - patience and waiting for your next sms of "I broke up because of blah blah" - looking for someone else - I mean ANYONE else, cause a special someone I don't see so far here around - except, well ... - or collecting all my courage to have a second effort to say what has to be said, to speak out what you already sensed, I guess.

Meanwhile I'm finding you in the story of Leviathan I couldnt stop reading breathless this night until 4 in the morning, again the wake-up call of the special bird in front of my wide open window - its so much of you - the deep dark secrects, the coincidences, even its ME in Maria Turner, which idol is to be found in the real artist Sophie Calle - one window after the next is opening - I really ADORE her way to express herself - and I wish to sit with you in the dark of my favourite park, having a picknick. And although I know I HAVE To be luckyluckyucky that you

Why other people's affairs turned out to develop always in the right direction at least finally, mine always grow in my stomach like stalagtites and sometimes stalagmites (OH YES, it's indeed a difference if something grows from up to downstairs or just the other way round!) and everything gets a hard to digest thing because of that and turn out to a story impossible to digest. (Oh great, this double meaning, therefor I really start to LOVE english - haha).

So, please, dear universe, I need some arms and at least a kiss or two.

Going to bed sad leads to strange dreams.

Have to continue the last pages of a new novel I have definitely put into my top 100 best list.

Montag, 28. Juli 2008

Friederike*

ist natürlich nicht ihr Name - es könnte auch Carlotta sein zB, aber wenn man den Seltenheitsaspekt nimmt, dann kommt er etwa hin.

Ich wusste nun schon seit längerem, dass sowohl die Freundin die X nach mir hattest so hies, als auch die, die Y als übernächstes nach mir hatte. Dass Zs Frau, also die Freundin, die Z nach der hattest, die er nach MIR hattest, die sogar genauso hiess wie ich, AUCH Friederike heisst ist - nun - doch mehr als seltsam. Das ist mir letzte Woche mehr oder weniger zufällig zugetragen worden, als dein Name aufblitzte in der Liste der Menschen, die das Anrufgerät mir vorgab anrufen zu müssen. Seltsam wie geläufig mir dein Name ist. Ob ich mich an deine Stimme erinnere? Ich glaube schon. Wenn ich meine telefontrainierten Duktus einschalte und jegliche Dialektfärbung aus - und das kann ich sehr sehr gut - wirst du mich nicht erkennen, wenn ich einen falschen Namen nenne. da bin ich mir sicher. Wir dürfen das, einen falschen Namen nennen; eben damit es nicht zu solchen Situationen kommen kann. Nur - am Lachen, am Lachen würdest du mich vermutlich erkennen. Ich halte die Luft an vor Aufregung als ich in der Historie ihren Namen lese. Und ohne Datum die Adressänderung. Du hast eine neue Adresse angegeben. SIE nicht. Ich kann das Datum aber nicht einsehen. Es kann aber auch eine Geschäftsadresse sein. Und womöglich hat das nichts zu bedeuten. Aber es kann auch auf eine Trennung hinweisen. DU, würdest DU dich scheiden lassen? Wirklich?

Plötzlich ertappe ich mich wie ich in ein fremdes Leben mich hineindenke. Wie es dir wohl geht? Ob du, wenn du wüsstest, dass ICH es bin, mit mir reden wollen würdest? Was bist du für ein Mensch? Ich, ich würde gerne mit dir reden. Aber nicht mit Zuhörern. Mein Teamleiter nimmt den Kopfhörer ab, steht auf und klopft mir auf die Schulter "Mach du ruhig allein weiter, das kriegste ja hin." Ja. Es klingelt zum dritten oder vierten Mal. Aber wäre es nicht absurd und zugleich bedeutungsschwanger würde ich dich kurz nach deiner eventuellen Scheidung anrufen müssen? Wir haben so oft über Zufälle gesprochen, damals. Vielleicht werde ich ja auflegen? Der erste Satz deines Anrufbeantworters - nur dein Name - der Geschäftsanschluss? Darauf deutet aber KEIN Firmenname hin. Braucht es ja nicht. Oder ist es der Anschluss eines seit kurzem alleinlebenden geschiedenen Mannes? Würde ein Mann mit zwei Kindern nicht diese auch auf dem Anrufbeantworter nennen; zumal wenn sie im telefonfähigen Alter und zumindest regelmässig bei ihm sind? Ich denke an Claus und seinen AB oder Jürgen - Männer sind doch so stolz auf ihre Kinder. Also doch der Geschäftsanschluss, dein Einzelbüro? Ich erkenne deine Stimme kaum wieder. Was ich erkenne ist die Wärme, die Ruhe. Ja, ich würde gerne mit dir reden. Ob ich es unter meinem echten Namen getan hätte? Ich weiss es nicht.

Ich klicke auf "next call".

Heute fiel mir ihr Name wieder ein. Ich habe ein Foto von ihr im Netz gefunden. Sie sieht nett aus. Freundlich, kompetent, trotz Mitte 30 mädchenhaft sympathisch.

Ich wünsche euch alles Gute.

Mail to

ideenjonglieren "at" web (dot) de

Also ich finde ...

 

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Hellmut Lützner
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