wundern
Dass ich zunehmend auch beim weggehen abends oder wenn ich nach Uhrzeit oder Weg gefragt werde, gesiezt werde, dabei zucke ich nur noch marginal zusammen. Wenn mich dabei jemand duzt, dann sind es meisten Männer und dann ist es weniger das Nichtwissen, sondern eher eine mehr oder wenig offensichtliche Anmache.
Dass man beim Film und im Fitnesstudio ohne Umschweife und zu fragen geduzt wird, ist auch bekannt - interessanterweise im Theaterkontext der Stadt- und Staatstheater - im Gegensatz zur "freien Szene" die eine große Familie ist - wartet man als Neue bis die neuen Kollegen einem sagen, dass wir "uns hier in der Abteilung alle duzen". Was dann oft zu merkwürdigen Hierarchisierungen führt. Dass man die Leitungsebene siezt kann man dann als eine Form von Respekt oder aber auch als eine Art historischen Konservatismus sehen; es gibt - sicherlich nicht unbeabsichtigt im Kontext bewußt inszenierter Welten - einen Abstand, der auch arbeitspsychologisch vor allem dann wirkt, wenn gleichgestellte Kolleginnen auf den Intendaten oder Geschäftsführer treffen. Dass häufig die Damen und Herren der Buchhaltung gesiezt werden und die meist durchaus lockeren EDVler ist und war mir ein Rätsel. Doch da hielt ich es durchaus mit der Etikette und machte mit bzw. wartete da zunächst vergeblich auf das Angebot des duzens von deren Seite, um dann festzustellen, dass selbst meine damalige Chefin, die seit zwei Jahren dortselbigst arbeitete auch immer noch von bestimmten Abteilungen gesiezt wurde. Unter den Akteuren auf der Bühne duzte man sich meistens, Ausnahme waren "ältere" ehrvolle Ensemblemitglieder - zB KammersängerInnen oder Schauspieler über sagen wir 45, die durch Film/Fernsehen berühmt waren, umso mehr freute man sich, wenn diese dann meinten: "Ach, ich bin der Klaus/Eberhardt/Jürgen" oder "Ich bin die Gaby/Nina/Petra ... "
In den letzten Jahren fällt mir auf - das soziologisch zu verifizieren wäre interessant - dass gerade junge Leute - Teenies und Anfang 20-Jährige - öfter siezen als Anfang/Mitte der 90er. Oder liegt der Unterschied zwischen Land- und Stadtjugend? Auch bei der Wohnungssuche wurde ich öfter als in den letzten Jahren von den Noch-Bewohnern gesiezt, die durchaus etwa in meinem Alter waren. Ich gebe zu: Leute in meinem Alter in diesen Situationen z siezen fühlt sich verdammt alt an.
Zutiefst irritierte mich aber dieser Fitnesstrainer, oder genauer - der Vertriebler des neu eröffneten Studios bei mir um die Ecke. Nach 2 Minuten Gespräch und ein paar Fragen seinerseits und der Rückfrage meinerseits wie das mit Kündigungsfristen sei, schaute er mich an - ohne mein Geburtsdatum bisher zu kennen - und setzte an "Also, wenn du zB schwanger werden würdest ... aber ich weiß ja nicht, ob bei dir überhaupt noch Nachwuchs geplant ist .... ?"
Ich fühlte prompt mich SO ALT, dass ich auf der Stelle beschloss, den Vertrag zu unterschreiben.
Ideenjongleur - 3. Feb, 10:15
ich glaube nur auf deutsch kann man das:
"ich beschwere mich, um mich zu entlasten"
Ideenjongleur - 19. Nov, 20:54

Sended someone something not knowing if this is a love-letter or a good-bye one. Maybe it will change on its delivery way throughout half germany ... maybe it will be decided in the moment of being opend, maybe it could stay as it is - this something inbetween ...
Later after walking through the streets of one of my favourite quarters here, having inspected a possible flat to live, stopped in a welcoming lightened café where it looks like that it's frienndly possible to have something to drink alone without beeing starred as a pitiful lonesomething human being. Felt a strangely familiar ghost of someone. Though about lots of people who left traces in my heart and life - totally independent of the real closeness of them.
Left a trace. Left the place.
Though about how to leave another trace for this other someone I would never meet accidentally because I don't fullfill the basic of this "accidentally" - means NOT thinking about a possible accidentally.
Strange day; really strange day ...
Ideenjongleur - 1. Nov, 14:43
In den Warteberich der Uniklinik kommt ein junge sMädchen in einem uralten grünen Rollstuhl hereingefahren. Etwa 11 oder 12 Jahre alt ist sie, hübsche blonde lange Haare und sie trägt eine Augenklappe, ist sehr fröhlich und fängt ein Gespräch mit mir an.
Dass ihr langweilig sei. Das stellt sie auf eine Weise fest wie man sagt: Heute ist schönes Wetter. Grinsend, fröhlich.
"Du bist auch schon lange hier?" frage ich sie, weil ich schon seit zweieinhalb Stunden hier rum hänge, zuerst auf die Untersuchung selber, nun auf das Ergebnis wartend.
"Oh ja, viel zu lange! Ich muss einfach gleich nach Hause!" sagt sie.
"Ach, ich hoffentlich auch bald" sage ich einsilbig entgegen meiner sonstigen Angewohnheit. Aber was sagt man zu einem Mädchen im Rollstuhl, welches vermutlich schlimmeres erlebt hat als man selber gerade und in den letzten Monaten.
"Sie wohnen hier?" fragt sie und ich werde mich wohl nie daran gewöhnen, dass mich junge Leute sietzen, die ich duzen kann. Klar, ich könnte ihre Lehrerin sein.
"Ja, in der Nähe."
"Ah - das ist schön. Ich in Wilhelmshaven. Kennen Sie Wilhelmshaven?"
"Ja, einmal bin ich da gewesen."
"Und heute komme ich endlich nach Hause!"
"oh - ach so - dann bist du schon länger hier als ich" stelle ich trocken fest "ich bin erst seit zweieinhalb Stunden hier - für das MRT" und ich frage mich gerade, ob ich sie wohl fragen könnte, was sie hat, will ihr aber auch nicht zu nahe treten.
"Neee, ich bin seit DREI scheiß Wochen hier. Das ist eindeutig zu lange!" sagt sie, immer noch lachend.
"Du kannst nicht laufen?" frage ich mit Blick auf den Rollstuhl.
"Doch doch - aber hab Seegang - mein Gleichgewichtssinn ist noch halbseitig weg."
"Oh" - ich schlucke - in den letzten Wochen hatte ich mich verdachtsbedingt mit dem Thema Hörnervtumor befasst, Seite um Seite im Netz gelesen, immer entsetzter geworden, weil das doch alles zutrifft - und hatte ich nicht genau an der besagten Stelle in meiner Hörkurve einen Knick? Und diese Gefühllosigkeit der rechten Gesichtshälfte, die hatte ich doch schon länger, immer mal wieder ... Nicht dass ich jemals zur Hypochondrie geneigt hätte, aber es ist so dermassen beunruhigend seine SINNE nicht mehr zu hundert Prozent einsetzen zu können, und das winzige Stirnrunzeln des untersuchenden Assistenten, dem ich wahrheitsgemäß sagte, dass ich nun diesen Hörschaden seit drei Monaten habe - hatte das was zu bedeuten? Seit DREI Monaten völlig unverändert!!! Wird so ein Hörnervtumor nun wegoperiert, dann leidet immer der Gleichgewichtsnerv, der zerschnitten werden muß und nach dem Zusammensetzen einige Tage bis Monate braucht bis er wieder in Ordnung kommt und es in den ungünstigsten Fällen eben nicht wieder tut. Hat dieses Mädchen mir jetzt irgendeine höhere Macht geschickt? Ich schlucke. Ist das jetzt so ein Moment, von dem ich NACH der Diagnose sagen würde: Ja, als dieses Mädchen da vor mir saß, mit Augenklappe in seinem Rollstuhl, so rundum glücklich, da wußte ich - irgendwer hat sie mir geschickt, um zu sagen: Ja, du HAST jetzt vorher nochmal die Gelegenheit herauszufinden WIE man mit einem Hörnervtumor leben kann? Damit du siehst, dass man auch danach noch so zufrieden dreinschauen kann wie sie jetzt?
Verdammt, ich WILL nicht in so eine Szene reingeschrieben sein! Mir liegt Krankenhauskitsch nicht.
"Ich hatte einen Gehirntumor" sagt das Mädchen dann auch noch und lächelt mich an, räkelt sich etwas gelangweilt im Rollstuhl, der viel zu breit für sie ist. Einfach so. Völlig unaufgefordert.
Ich weiß daraufhin nix zu sagen, komme mir nochmal blöder vor.
"Ich hoffe, dass ich KEINEN habe, warte gerade auf das Ergebnis" käme mir etwas deplaziert vor. Vielleicht hätte ich es gesagt. Auch einfach um ihre Aussage nicht so derartig in der Luft hängen zu lassen. Klar, damit bestätige ich mal wieder, dass man mit fiesen Krankheiten nur schwer umgehen kann, nochnichtmal drüber reden. Dabei kann man doch mit mir über alles reden. Dachte ich. Also ... Dann bin ich aber einfach zu sehr mit mir selber beschäftigt. Was wenn ich nun die Gelegenheit VERPASSE mit einem Mädchen zu reden, welches einen Gehirntumor hatte? Was, wenn ich später sagen müsste, DA, DA hätte ich mir sie holen können - die Zuversicht, dass alles gut wird - ohne zu wissen, WIE gut es bei ihr ausgegangen ist - ich meine, vielleicht ist sie ja auf einem Auge blind? Oder taub auf einem Ohr?
Noch während ich mir den Kopf zerbreche was ich sagen könnte, betritt ein Mann das Wartezimmer, vermutlich ihr Vater; auch er sieht zuversichtlich aus. Im gleichen AUgenblick wo beide ein gespräch beginnen über Alltäglichkeiten werde ich aufgerufen. Die Schwingtür verpasst mir einen Klapps, ich stolpere in den Flur, ein bärtiger Mann, der sich ohne mir die Hand zu reichen als einer der Ärzte vorstellt, drückt mir um rumdrehen eine Mappe in die Hand und murmelt unfreundlich was von "alles in Ordnung", dann was unverständliches in nem halben Satz und "auf beiden Seiten nix gefunden - und tschüß" und dreht sich sofort um seine Achse und verschwindet wieder hinter der Tür hinter der er den dunklen Miniflur betreten hatte. Die Tür vor mir wie ein bedrohlicher Schatten, keine 2 cm vor meinem Gesicht und die Schwingtür schwingt auf mich zu, sie hat keinen Türgriff, das sehe ich aufgrund der Dämmerigkeit nicht und ich greife statt ins Türfutter in die Kehlung und ein Fingernagel bricht ab, ganz tief, der Schmerz zuckt bis ins Ohrläppchen. Reflexartig hebe ich doch nochmal die Hand, um das Rückschwingen der Tür abzuwehren, auch wenn ich den Finger jetzt viel lieber in den Mund stecken würde. Eine kindische Geste, ich weiß. Aber sie hilft. Ich glaube, es weiß noch keiner so recht, warum Spucke hilft. Was das für ein besonderer Saft ist. Nun. Nun weiß also auch keiner, warum in meinem Ohr ein Zug fährt oder eine Blechplättfabrik existiert.
Immerhin.
Ein Tumor ist es nicht. Aber ich bin nach wie vor sicher, dass es mechanisch bedingt ist.
Und ich schaue auf meine Hand. Da war eineinhalb Jahre ein Überbein. Ein mutierter Knochen auf dem Handrücken. Ein etwa eineinhalb Zentimeter deutlich sichtbarer Hügel. Den meine Hausärztin schon zu operieren empfahl. Der mich abgesehen von der Ästhetik meiner ansonsten durchaus ansehlichen Hand keineswegs störte. Der nach eineinhalb Jahren einfach so, als ich ihn eine ganze Weile vergessen hatte - einfach nicht mehr da war.
Eineinhalb Jahre mit dieser akustischen Einschränkung?
Schwierig bis unvorstellbar. Sie stört mich gewaltig. Sie schränkt mich ein.
Offenbar nichts was man einfach mal wegschneiden könnte.
Ich kann mich gar nicht richtig freuen. Auch wegen der Art und Weise WIE mir das Ergebnis vor die Nase geknallt wurde. Dass ich vor der Untersuchung nochnichtmal eine Sekunde mit einem Arzt sprechen konnte, der Assistent nicht gerade freundlich zu mir war, verzeihe ich ja noch - aber hätte man mir auch die Bilder in die Hand gedrückt und in nem dunklen Flur mit zu vielen Türen gesagt: "Sie haben einen Gehirntumor"?
Das Mädchen - wozu hat man mir das Mädchen geschickt?
Ideenjongleur - 3. Aug, 23:32
In der Lokalzeitung fand sich letztens folgende Anzeige:
"SprecherIn für Stadtzahl per sofort gesucht." Dahinter eine Telefonnummer mit der Städtevorwahl einer Stadt etwa 200 km entfernt.
Soweit so gut. Nun könnte/würde ich sowohl auf PRESSEsprecherstellen als auch auf SprecherInnenaufträge passen, die meine Stimme ganz wortwörtlich nutzen mögen.
Das googlen einer möglichen Firma namens "Stadtzahl" brachte kein wirklich brauchbares Ergebnis, also rief ich einfach an.
"Hallo" meldete man sich am anderen Ende mit extrem hektischer Stimme, die ich direkt als blond ondulierte, übergewichtige Tusse mit abgeblätterten orangeroten Fingernagellack visualisierte.
"Guten Tag, mein Name ist ... und ich melde mich auf Ihre Anzeige im ... . ich bin da richtig bei - äh Stadtzahl?"
"Ja."
"Und mit wem spreche ich?"
"Was wollen Sie denn?"
"Ich möchte gerne wissen, was Sich hinter der Anzeige verbirgt und was Sie genau suchen."
"Dann hat es sich schon erledigt. Wenn Sie das nicht wissen, dann haben Sie auch nicht die Kompetenz und kommen Sie auch nicht in Frage." sie atmete kurz astmatisch, bestimmt vom zu vielen Rauchen und ich hörte sehr deutlich, dass sie dabei war aufzulegen.
"Halt. Moment noch. Es kann sich ja dabei um eine PRESSESPRECHERIN ODER um eine schauspielerische Sprecherin handeln ... und d -"
"Keines von beiden." schnitt sie mir das Wort ab. "Sehen Sie, dann haben wir es ja schon. Sie - "
"Und was ist "Stadtza-?" fragte ich bemüht freundlich drei verschiedene Tempi in einen Satz packend, zuerst Ihren aufnehmend, dann langsamer und ruhiger, so wie ich es gelernt habe.
"Das hat sich dann erledigt." fiel sie mir erneut ins Wort und legte auf.
... verflixt - was zum Teufel macht "Stadtzahl"? Kann mir da wer weiterhelfen... ?
Jetzt ist meine Neugierde aber entfacht!
Ideenjongleur - 9. Mai, 17:31
Ich liebe ja absurde Aufgaben.
Die der letzten Zeit: "Finde heraus, wo man ein mindestens 3 m hohes, gerne größer, aber maximale Grundfläche 6 qm umfassendes Dinosaurierskelett kaufen oder mieten kann." und "Schreibe eine circa zehnzeilige Abhandlung über möglich-unmögliche Ehrungen im Kunstbereich. Die aufs erste Lesen glaubwürdig klingen, es aber beim näheren Nachdenken nicht gibt. Schließe dabei mögliche negative Assoziationen aus."
... und dann erreichte mich heute folgende Mail.
Ich zitiere wortwörtlich:
"Perfekte Qualität
Weltweiter Versand
Sicheres Zahlungssystem
Vom Orginal nich zu unterscheiden!
Karin Klatt ihm wo Erschliessung Kevin gestreichelt lieblich, und Bahnübergang altruistisch rein ihm Blasskuckuck Kevin lieblich Ablaufregelventil ihren abtippend Gemischregelung ausser Betrieb gut absichernd. rein, alles Dochtschmierung Aushöhlung gleich geben Büstenhalter Kevin Ihr ausgepfiffen werden ihm fiedeln Blaubarsch Blaubrustfischer auf gefärbt.
Otto Kuester kaum lieblich Abzeichen Kevin Empfänglichkeit ihr, mit Es wurde kalt. Ananasstücke ihren lieblich Blaubrustfischer Kevin geben enthält zur Finalist Aufbau Angorawolle ihren Bewegungsmelder. auch, wir Druckknopf Aufglasurdekoration von Sie auf den Knopf drücken Kevin allzu Ersatzlieferung gleich Backfett biegesteif Es wurde kalt. stehen ferngeblieben. Raffael Sichting allzu auch aufschneidend Kevin aufdrängend du, du Ehrverletzungsprozess Ersatzlieferung und mit geschifft Kevin sehen gehackt wir Ananasstücke Bandspannungsregulierung aufdrängend mehr auf lange Sicht. du, ihren Boshaftigkeit frei von Fremdstoffen gehen gut Bewegungsmelder Kevin ich aufdrängend mehrere beaufsichtigen ausgepfiffen werden Er muss sich ins Zeug legen. möchte die Schliche kennen.
Patrizia Leuenhagen mit wir Er hat sich den Kopf am Balken gestossen. Kevin Abzeichen ihren, rein Fingerkoralle Dachgaube von sehen Eis laufen Kevin wir bewirbt Liebe Blutung Erstzulassung Dystrophie sauber Dezimalkomma. allzu, Ihre Gastprofessur Gastprofessur lieblich ihren Casanova Kevin auch Boshaftigkeit wer Erzgang Druckknopf durchgehauen du enthält.
Ulla Kruschke aber viel ferngeblieben Kevin beschwichtigen lieben, mit Blutung auffangen Ihr ihm geschifft Kevin gleich bewirbt lieblich Fachwerkträger Gelbbrustpieper ausgesperrte im Ersatzlieferung. Sie, ihm Bewegungsmelder Abzeichen viel attraktiv Fachwerkträger Kevin gerne frei von Fremdstoffen alles Frontantrieb Casanova Gallenleiden attraktiv Baugewerbe.
Sara Kuehner mit kaum gefärbt Kevin aufschneidend sehen, gleich Ausgleichkolben Ananasstücke mehr mehr Erstzulassung Kevin gut ausflippen fein Erstzulassung auf lange Sicht Finalist ihr Blaubarsch. wo, lieben Brasil-Gewürz Gastprofessur mir raus beschwichtigen Kevin ihr aufdrängend gut Gastprofessur dehnbare Blaubrustfischer ab Blaubrustfischer. Brigitte Eichmann im ich angelangen Kevin aufdrängend wenn, an Ausgleichkolben Fallunterscheidung ab nach bis jetzt Kevin schon wieder eingefroren ihm entgleisen entgegenwirkend Beisammensein lieblich Erythropoese. duften, fein blenden er/sie ertrinkt nach gut Biochemiker Kevin ihre Er lässt sich die Haare schneiden. wer dirnenhaft Datumszeile Erythropoese auch Blauflügelpitta.
Nadia Leuenhagen raus mehr entlocken Kevin erbittern an, ihre Durchschnittssatz dirnenhaft kaum ihre gestreute Speicherung einer Datei Kevin kommen Eurasier auf gekröpfter Schraubenschlüssel Dickschnabelmöwe Fernschreiblochstreifen mir geschrien. und, kommen Fernschreiblochstreifen Borabaumsteiger wie für blau vor Kälte Kevin ihm eingefroren ihm Celebeskurzflügel Du bist ein Pechvogel Aussichtsplattform er Geologe."
... hat das wirklich eine Maschine geschrieben? Welcher Algorithmus steckte dahinter?
Es scheint als hätte Arno Schmidt meinen schlechten Traum von dieser Nacht - der nämlich davon handelte, dass ich mir wegen jemandem, der mir unmittelbar nach der ersten Bewegung nach dem Aufwachen wieder entfallen war, den vordern Teil des linken großen Zehs abgebrochen, ja wirklich abgebrochen hatte, was nur in etwa so wehtat wie ein selbst gezogener wackelnder Milchzahn, sondern nur optisch und beim Gehen das Gleichgewicht ein bischen störte - durch die Dialektpresse gehäckselt und dann rückwärts wieder ins Hochdeutsche zurückgeübersetzt.
Oder: was ist der SINN .... ?
Ideenjongleur - 8. Dez, 19:40
Zuerst dachte ich an einen Ohrdefekt.
Dann glaubte ich an einen Versprecher.
Inzwischen sind mir alle Erklärungen ausgegangen.
Kann mir jemand anders vielleicht erklären, aus welchem Grund die Züge der Deutschen Bahn nunmehr "aus Gleis" Nummer Fünf, Sieben oder Zwölf fahren?
Ist es nicht zum Aus-der-Haut-Fahren welche Entgleisungen die Deutsche Bahn der Deutschen Sprache zumutet?
Ich für meinen äußerst lebendigen ganzen Teil hoffe und glaube, dass der Zug, der da gerade auf mich wartet, mich ohne aus den Gleisen zu springen gleich wieder zurück bringt.
Ideenjongleur - 12. Mai, 11:43
Wer zu spät knutschen will, wird gar nicht geknutscht.
Erkenntnis Numero zwei:
Auch betrinken kann man lernen.
Ideenjongleur - 10. Mai, 23:25
Dass es Briefmarken grundsätzlich nur noch im 10er-Pack gibt das habe ich mitlerweise zähneknirschend akzeptiert. Aber: welche von beiden der am hießigen Postschalter vorrätigen soll ich bloß auf eine Bewerbung kleben?
Die mit dem Logo der Agentur für Arbeit?
(Hilfe, lieber zukünftiger Chef, liebe Chefin, ich bin a r b e i t s l o s und werbe auserdem noch für eine Institution die immer noch an ihrem Ex-Beamtentum krankt)
Oder der Blumengruß wo auf jeder zweiten Marke ein handschriftlich-süß verschnörkeltes "Für Dich" dahingesäuselt wird? (Für DICH liebe hochverehrte potentielle Chefin während Sie in Ihrem Hofgut über der neuesten Ausgabe der "Bunte" residieren.).
Dann doch lieber am Automaten ausdrucken, der es tatsächlich in tausende Städte und Orte geschafft hat ohne jedwede typographische Unterstützung entwickelt zu werden? (Hallo Chef, ich hab von Typo null Plan, will aber trotzdem AD werden. Grandiose Idee ... )
Zuletzt hatte ich mir immerhin das fällige Porto aus drei Marken zusammengestückelt: die endlich mal schöne Marke mit der Litfasssäule und zweimal eine mit popartigen bunten Icons zum Thema "Urlaub". Hübsch. Typographisch okay. Schön bunt und doch klar.
Äh - moment ... Urlaub?
Mir dämmerte was! DESHALB die ganzen Absagen!
Kommt doch kein Chef mit klar. Wenn da die Bewerberin schon auf dem Umschlag nach Urlaub ruft - was ja bekanntlicherweise die Todesstoßfrage in jedem Vorstellungsgespräch ist.
Es ist an der Zeit einen Briefmarkensatz für Bewerber zu entwerfen!
Oder werte Post, denken Sie doch einmal über die Möglichkeit nach selbstgestaltete Briefmarken anzubieten. Die Idee "stamp it" mit Briefmarken im Netz und über den Homedrucker ausdruckbar ist ja immerhin ein Anfang. Auch wenn ich dem, wen wunderts, als Macianerin nicht partizipieren darf. Auch wenn diese Idee hunderte peinliche Ausrutscher produzieren wird - mein Hund, mein Kind beim ersten Töpfchengehen, mein erster Kuchen und all die Versuche derjenigen, die am liebsten mit Corel Draw und Power Point alles selber machen - ich bin sicher es wird auch ein paar davon geben, die verwendbar sind.
Ich bin ganz bestimmt nicht die einzige, die neidisch gen Schweiz schielt, die einfach viel ansprechendere, schlichtere und vor allem verfügbarere Marken im Angebot haben! Und es scheint mir auch dort der Arbeitsmarkt entspannter. Klar, Urlaubsbriefmarken brauchts da keine. Genausowenig käm da einer auf die Idee die dortige Arbeitsagentur (wie heißt das da eigentlich?) auf einen 160 quadratmilimetergroßen Geldersatzaufkleber zu bannen, deren Rückseite man vor Verwendung sogar erst noch mit der eigenen Zunge ablecken muß.
Ideenjongleur - 28. Apr, 12:10
Seit einer Weile nun lerne ich täglich ein neues englisches Wort -
Wordbutler sei dank.
Und heute muß ich dort lesen, dass es für jenen Sachverhalt ein einziges Wort gibt:
gazump (v)
Definition:
c) to agree a fixed price for a house, and then to sell it to another buyer for a higher price
German translation:
to gazump = beim Hauskauf den Preis nachträglich heraufsetzen
to gazump (Brit.) (sl.) = entgegen vorheriger Zusage ein Haus an einen Höherbietenden verkaufen
In Anbetracht der Tatsache, dass Wörter ja den Menschen formen ist das ebenso erstaunlich wie erschreckend, oder?
Ideenjongleur - 20. Apr, 09:19