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    <title>Ideenjonglagen : Rubrik:wundern</title>
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    <dc:publisher>Ideenjongleur</dc:publisher>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
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    <title>Ideenjonglagen</title>
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  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5437769/">
    <title>Catherines Synchronizitäten die 346.</title>
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    <description>Manchmal verdichten sich mehrere scheinbar unzusammenhängende Fäden und sprichwörtliche Filme lassen einen wissen: es ist vorbei. Und vielleicht knüpft da was neues an. Wer weiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie merkwürdig - an einem Tag sovieles gleichzeitig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. This morning you refused &lt;a href=&quot;http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5245660/&quot;&gt;our date in April.&lt;/a&gt; You planned to make me a quite expensive gift - which I had the wish to talk about - but as I got used to - you didnt reacted at all to my wishes for a call. Natürlich erfahre ich davon nur, weil ich nachgefragt habe. Hab ja fast damit gerechnet. Eine absolut lahme Ausrede. Kein Alternativvorschlag. Deine immerwährende Lügerei aus Angst vor Ablehung. Dass du das tust kotzt mich ebenso an wie ich mich selber, die alles versucht hat:&lt;br /&gt;
- Verständnis und Grenzen setzen&lt;br /&gt;
- die Nichtnotwendigkeit mich zu belügen aufzeigen, dir zeigen dass du meine Loyalität nicht verlierst &lt;br /&gt;
- dir bewusst zu machen, was das mit anderen macht &lt;br /&gt;
- Ultimaten zu stellen&lt;br /&gt;
- Befehle. Erst sanft, dann eindringlich, dann laut. &lt;br /&gt;
- zuletzt: Einen Trick. Eine ganz persönliche Inszenierung - eine auf die ich sehr stolz bin, andere würden es eine Lektion nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immerhin offenbar eine Weile bei dir Spuren hinterliess. Von denen ich allerdings nicht profitierte, sondern deine neue Freundin. Wieso sollte ich mich auch mit jemandem einlassen, der nicht weiß was Wahrheit ist? Ich will nicht mehr kämpfen mit Menschen, die ich nicht ändern kann. L - I want to shout to you: Lügner sind Lügner! Deine Ausreden kannst du dir schenken. Und wer nicht mit mir persönlich kommunizieren will* hat in meinem Leben seit 2009 NICHTS mehr verloren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*(Auch aus anderen iditiotischen Ausreden die da lauten &quot;keine Zeit&quot; oder &quot;du tust ja eh nie das worum ich dich bitte&quot; etc. - 2009 wird das Jahr der Befreiung von Menschen, die mir nicht gut tun und damit geht es mir bis jetzt ausgesprochen gut.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum Thema dieses Eintrags:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Heute abend freue ich mich auf einem Film, eher eine Insidervorstellung, ein Hochschulfilm von dem ich über einen Newsletter erfahre. Girl meets Boy - und ihr Wunsch nach Nähe kämpft mit der Angst davor. Mehr weiss ich nicht. Kann man sich ja mal angucken, das Thema ist - siehe 1. - mir nicht unbekannt *hüstel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wen ich dort zufällig treffe ist &lt;a href=&quot;http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4504752/&quot;&gt;er - mein temporärer Mitbewohner und Untermietgeber von 2007.&lt;/a&gt; der sich in der Rolle des Esoterikers und Dauerpsychotherapeuten gefiel, der mich mehr als einmal anbaggerte, das verleugnete und (natürlich zu meinen Ungunsten) umdeutete und mich in viele viele schwierige Gespräche verwickelte, denen ich nach anfänglichem Interesse sehr schnell aus dem Weg ging, weil er neben seiner Therapie- und Hobbysezierleidenschaft wenig bis Null Verständnis und Empathie mitbrachte, oft meine Grenzen nicht achtete und mir schien, als er mich einmal &quot;geknackt&quot; hatte und ich vor ihm in Tränen ausbrach das mit einer seltsamen Befriedigung registrierte. Mich danach aber in Ruhe lies. Wenn seine Freunde da waren war es meist sehr angenehm, alleine war er für mich einfach zu anstrengend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erzählt mir etwas vom Film, was ich nicht wusste und natürlich in keiner Ankündigung stand: jener Film wurde dort gedreht, wo ich 2007 ein paar Monate wohnte. &lt;br /&gt;
Where L. should have visited me. Where our love should have started if - if there weren&apos;t been too much ifs, more thruth and more courage to fall. &lt;br /&gt;
So sitze ich dann in einem Film über einen Beginn - oder Nichtbeginn - einer Beziehung, der in der Wohnung spielt, die ich fast auswendig kannte, in der es nicht begann. Ich erkenne Details, die für den Film umgestellt sind. Die grünen Kacheln im Bad und immer wieder die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe wie sie - die Schauspielerin - sich an ihn - den Schauspieler kuschelt - nur kurz - in &quot;meinem&quot; Bett und es fühlt sich komisch an. Auf der großen Leinwand. Sehr komisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedanken an dich, ein ganz anderes ich, zum Glück, mit dem ich gestern schon in Gedanken aus war, schlafe ich in meinem Bett ein. Denn du, der du mir ein &lt;a href=&quot;http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5120344/&quot;&gt;Foto sendetest von der Bank, wo ich L. zum ersten Mal küsste&lt;/a&gt; aus der Stadt, wo ich zuletzt lebte, schickst mir 2 min bevor der Film anfing eine sms aus meiner Heimatstadt, in der du heute zum ersten Mal weilst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komisch das. Die Bank. Die Orte. Das Bett. Die mails und smse. Das Kreutzen der Menschen und Schauplätze und Herzen.&lt;br /&gt;
Nur - was, was hat das zu bedeuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie jemals einen Film gesehen, der in Ihrem Bett spielt?</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-10T22:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5325561/">
    <title>Catherines Synchronizitäten die 345.</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5325561/</link>
    <description>&quot;Dein Gesicht kommt mir bekannt vor&quot; &lt;br /&gt;
sag ich zu ihm hin, während ich im Hinterkopf suche wohin ich es einordnen soll. &lt;br /&gt;
Weit weg, denk ich. Unbewegt. &lt;br /&gt;
Deshalb ist jenes Gesicht in Bewegung so ungewohnt. &lt;br /&gt;
Und doch bekannt. Nur ein zweidimensionales Foto. &lt;br /&gt;
Kein Schauspieler. &lt;br /&gt;
Kein Prominenter. &lt;br /&gt;
Das weiss ich gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet, ja. &lt;br /&gt;
Bestimmt. &lt;br /&gt;
Ausschlußverfahren in my head. Gedankentrichter. Und in jenen Bruchteilsekunden, wo das Ahnen an das Wissen mit einem innerlichen Plopp andockt, sagt man mir auch schon den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Gelächter.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/2630145/&quot;&gt;&quot;Du weisst aber schon, dass wir mal telefoniert haben, damals?&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Oh ja. Oh ja!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, du bist wesentlich verblüffter. Okay, mir passiert sowas durchschnittlich alle zwei Monate. So dass nochnichtmal jede Kleinigkeit hier rein findet.*&lt;br /&gt;
Trotzdem: Ich liebe es, wenn meine Welt mal wieder klein ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kicherndes Verabschieden nach kürzestem Staunen zwischen den beiden Vorstellungen. &lt;br /&gt;
Dir ebensoviel Spaß bei dem Stück wie uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Später in der Kneipe erinnerte Mario - den ich auch nicht wirklich gut kenne - die anderen und mich an jene andere lustige Geschichte, als er mir vor drei Monaten mit dem Transport meiner neuerworbenen Couch half und wir im Auto feine Musik hörten. Und das Thema auf Nick Cave kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich kenne den alleralleraller größten Fan von ihm!&quot; sagte Mario.&lt;br /&gt;
&quot;Das kann kaum sein! Ich kannte auch mal eine, die war bestimmt ein NOCH grösserer Fan!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ach quatsch, sie war sogar mal bei einem Konzert mit ihm auf der Bühne. Stand sowieso immer nur in der ersten Reihe und dann hatte er sie hochgeholt. Und mit ihm getanzt. (...)&quot; und schmückte diese Geschichte etwas aus.&lt;br /&gt;
&quot;Äm. Moment. Ich habe genau die gleiche Geschichte gehört!&quot; lachte ich &quot;Das war eine ehemalige Kollegin von mir. Die kam aus meiner Heimatgegend!&quot; (etwa 340 km von hier weg) &quot;Aber wir haben hier in der gleichen Firma gearbeitet.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Äm - jaha. Das trifft zu! SIE kommt auch von da!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;aaaaaaah - sie hat das gleiche studiert wie ich?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Äm - jaaaaaa!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sie reitet und hat lange blonde Haare?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;JA!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Silke?&quot; &quot;Silke?!?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irre. Mario und mich verbindet ausser dass wir in der gleichen Stadt mit roundabout einer Million Einwohner wohnen wissentlich kein Mensch! Job- und Szenemäassig gibt es ausser einem gleichen Musikgeschmack wirklich keinerlei Verbindungen, die diesen Zufall erklären könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren stellte sich ein paar Wochen später noch eine Seltsamkeit heraus. Wieder eine Freundin von Mario. Und plötzlich weiss ich dadurch wie sehr ich belogen wurde. Autsch. Einerseits. Andererseits: It seems I am well protected in my circles. And take care: If you (or YOU or YOU) will ever cheet on me or lie, it will come through to me. Probably sooner than later.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-16T17:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5304646/">
    <title>Dinge, die die Welt nicht braucht</title>
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    <description>Okay, es ist bloß mein Haushalt ...&lt;br /&gt;
Anruf bei der Entsorgungsstelle (ehemals Müllkippe), wo es immerhin NICHTS kostet einen Elektroherd abholen zu lassen. Meine Frage was die sonst noch so mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Frachense lieber was mir nich mitnehmen, junge Frau!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Okay, gut -  wie ist es mit so Holzresten, also Fußleisten z.B.?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was denn jetzt - HOLZresten oder Fußleisten?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Holz nur wenn es erkennbar mal zu einem Möbelstück gehört hat, aber kein Sondermüll ist wie spezielles Preßspan mit giftigen Zutaten - und normale Fußleisten, wenn sie nicht aus Vollholz sind, gehören zu Giftmüll. Eben genau wie Laminat! Das müssen Sie kostenpflichtig zu XYZ bringen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laminat ist GIFTMÜLL. &lt;br /&gt;
Wo zum Teufel laufe ich eigentlich täglich barfüßig drüber?</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-06T17:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5245660/">
    <title>A kind of a date in 2009</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5245660/</link>
    <description>Couldn&apos;t believe it.&lt;br /&gt;
Fixed a date for eastern 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yes, a real date. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felt like Julie Delpy in &quot;Before sunrise&quot;.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-09T17:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5194911/">
    <title>Es gibt so Tage, da sehnst man sich so sehr nach Urlaub, nach Wegfahren oder Fliegen</title>
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    <description>beneidet all die die das tun können - M. in China, der andere M. in Afghanistan (okay, nicht nur Urlaub) A. in Spanien, R. in Kanda (okay, Heimatbesuch) und A. nach Madeira, S. in der Türkei, J. in Südrussland etc. derweil man faktischen Urlaub hat vom Halbtagsnebenjob und den dazu nutzt umso mehr anderwertig zu arbeiten, um liegengebliebene Kunden zufriedenzustellen, um den unaufhörlich wachsenden DRINGEND, GANZ DRINGEND Stapel weiter wachsen zu sehen. Geschweige denn mal Zeit zu &lt;strike&gt;haben&lt;/strike&gt;nehmen  eine, wenigstens eine vernünftige Bewerbung für einen vernünftigen Job loszusenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horoskop: &quot;... Beruflich wird es Ihnen schwer fallen, nach der Sommerpause Ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Tipp: Nehmen Sie sich Zeit ...&quot; Wollen die mich veräppeln? frag ich mich da und später - bei dem last-minute-schnäppchenreisen Newsletter dann ein Angebot eines exklusiven Hotelarrangements für nur 150 EUR keine 5 km von meinen Eltern entfernt! Ist das eine Verschwörung? Die wollen mich WIRKLICH ärgern. Pah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, Survival kann ich auch hier haben. Schonmal 10 Tage von 20 EUR gelebt? Eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben dann der Anruf, es mache mir doch bestimmt nichts aus, wenn das Fotoshooting morgen für ein Projekt nun doch etwas länger dauert, weil das Fernsehen just an jenem Tag aufzeichnen möchte&quot;. &quot;Ja, macht es /schon/&quot; täte ich gerne sagen, und &quot;ich bin nicht unbedingt heiss darauf mich dabei als sozusagen Komparsin zu präsentieren&quot; - die ja eigentlich mehr kann, mehr will, mitmacht, um die Leute dort kennenzulernen - aber wie das so ist, man will sich ja auch nicht gleich zu Anfang als zickige Diva präsentieren und ich sage &quot;Ja, is okay&quot;. Mit durchaus dem Grummeln im Bauch, dass es doch IMMER so ist; wer sich an irgendwas kostenfrei beteiligt mit dessen Zeit wird auch NOCH nachlässiger umgegangen, als wenn man Honorare zahlt und eben stundenweise kalkulieren müsste. Wer als sozusagen Ehrenamtler den Finger hebt, der wird schnell mit der ganzen helfenden Hand vereinnahmt. Andererseits ist so ein Projekt dann auch für die Macher ein Übungsfeld und da darf eben auch organisatorisch nicht alles 100% perfekt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei - nix da mit Urlaub im Urlaub.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-16T14:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5187901/">
    <title>I like it strange - diesmal strange Orte mit Gravitationsanomalien</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5187901/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.borderlands.de/gravity.anomalies.php3?print=yes&quot;&gt;Gravitationsanomalie.&lt;/a&gt; Neinein, das ist keine psychische Krankheit sondern offenbar - soweit ich dem glauben kann, was hier sehr glaubwürdig dargestellt wird - ein physischer Defekt oder Anomalie halt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaja, das steht zwar auch in einem &lt;a href=&quot;http://aliceinwonderland.blogger.de/stories/1215034/&quot;&gt;von mir recht neu verlinkten Blog&lt;/a&gt; - in dem ich - das am Rande - auch eine schmunzlige Koinzidenz feststellen musste, denn ohne es zu wissen, einfach aus Liebe zu Alice, hatte ich diesen Blog kürzlich aufgenommen in my bloglist und nun sah ich erst DANACH, dass es sich um einen Blog handelt wo wohl Material jongliert wird für eine Inszenierung wo wohl einer der meiner All-time-favourites Lieblingsbandsmitglieder mitschreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist ein Ort wo ich definitiv noch hin möchte. In diesem Leben. BITTE. Zumindest einer von beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stell dir vor, du kannst nicht mehr sicher sein, was Schwerkraft wirklich ist. Irre.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-12T22:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5131982/">
    <title>Beiträge zur deutschen Sprache oder why I really like the english language</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/5131982/</link>
    <description>Ich versuche mich gerade darin jemandem zu erklären, was schauspielen bedeutet - und was es für mich bedeutet. Und was es für viele Berufsschauspieler bedeutet. Also sofern ich das als Nicht-Berufsschauspielerin mir überhaupt anmassen kann - und natürlich gibt es da die verschiedensten Gründe. Aber ausnahmslos alle die ich bisher kennengelernt habe - und vor allem auch die Lehrer - verstehen es - im Gegensatz zum Durchschnittsbürger - als eine Arbeit bei der die Ehrlichkeit im Vordergrund steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Paradox, welches der nichtschauspielende Durchschnittsbürger zunächst befremdend findet. Weil - was tut ein Schauspieler? Richtig: er schauspielert. Oder im günstigsten Fall spielt er - mit Rollen. Spielen ist in der deutschen Gesellschaft ohnehin im beruflichen Kontext suspekt bis verboten - Spaß an der Arbeit verdient es nicht bezahlt zu werden - aber das ist ein anderes Thema. Es ist in jedem Fall So-Tun-Als-Ob, schöner Schein, Falschheit, etwas was man nicht ist, jemandem etwas vormachen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt begebe ich mich also auf die Suche - ich ver-suche mich in einer Erklärung - und stelle fest, dass - wäre ich ein Nicht-Muttersprachler - ich mich sehr viel direkter fragen müsste wo im Ver-Such der Irrtum steckt (Vorsilbe &quot;Ver-&quot;!), woran ich als Deutsche gar nicht mehr denke. Und komme drauf, dass all das Erklären im Englischen nahezu wegfällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn - &quot;to act&quot; - ist ein ganz normaler Vorgang. Ohne jegliche Nebenkonnotationen des Unehrlichen oder unverschämt Naiven. Um dann einerseits überraschend andererseits ganz logisch wieder doch auf das Spiel zurückzukommen - &quot;a play&quot; - was nebenbei nicht unbedingt was mit einem &quot;game&quot; zu  tun hat. Wobei &quot;to enact a play&quot; - ein Stück aufführen bedeutet und - besonders schön den Bogen schlagend - &quot;to play-act&quot; - sich verstellen (!). Gerade letzteres ist es weshalb ich zuweilen die englische Sprache um einiges präziser finde als das vermeintlich klare Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I really miss talking to you.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-19T08:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4670756/">
    <title>Du, wo gehts denn hier zur Familienplanung?</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4670756/</link>
    <description>Dass ich zunehmend auch beim weggehen abends oder wenn ich nach Uhrzeit oder Weg gefragt werde, gesiezt werde, dabei zucke ich nur noch marginal zusammen. Wenn mich dabei jemand duzt, dann sind es meisten Männer und dann ist es weniger das Nichtwissen, sondern eher eine mehr oder wenig offensichtliche Anmache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man beim Film und im Fitnesstudio ohne Umschweife und zu fragen geduzt wird, ist auch bekannt - interessanterweise im Theaterkontext der Stadt- und Staatstheater - im Gegensatz zur &quot;freien Szene&quot; die eine große Familie ist - wartet man als Neue bis die neuen Kollegen einem sagen, dass wir &quot;uns hier in der Abteilung alle duzen&quot;. Was dann oft zu merkwürdigen Hierarchisierungen führt. Dass man die Leitungsebene siezt kann man dann als eine Form von Respekt oder aber auch als eine Art historischen Konservatismus sehen; es gibt - sicherlich nicht unbeabsichtigt im Kontext bewußt inszenierter Welten - einen Abstand, der auch arbeitspsychologisch vor allem dann wirkt, wenn gleichgestellte Kolleginnen auf den Intendaten oder Geschäftsführer treffen. Dass häufig die Damen und Herren der Buchhaltung gesiezt werden und die meist durchaus lockeren EDVler ist und war mir ein Rätsel. Doch da hielt ich es durchaus mit der Etikette und machte mit bzw. wartete da zunächst vergeblich auf das Angebot des duzens von deren Seite, um dann festzustellen, dass selbst meine damalige Chefin, die seit zwei Jahren dortselbigst arbeitete auch immer noch von bestimmten Abteilungen gesiezt wurde. Unter den Akteuren auf der Bühne duzte man sich meistens, Ausnahme waren &quot;ältere&quot; ehrvolle Ensemblemitglieder - zB KammersängerInnen oder Schauspieler über sagen wir 45, die durch Film/Fernsehen berühmt waren, umso mehr freute man sich, wenn diese dann meinten: &quot;Ach, ich bin der Klaus/Eberhardt/Jürgen&quot; oder &quot;Ich bin die Gaby/Nina/Petra ... &quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren fällt mir auf - das soziologisch zu verifizieren wäre interessant - dass gerade junge Leute - Teenies und Anfang 20-Jährige - öfter siezen als Anfang/Mitte der 90er. Oder liegt der Unterschied zwischen Land- und Stadtjugend? Auch bei der Wohnungssuche wurde ich öfter als in den letzten Jahren von den Noch-Bewohnern gesiezt, die durchaus etwa in meinem Alter waren. Ich gebe zu: Leute in meinem Alter in diesen Situationen z siezen fühlt sich verdammt alt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zutiefst irritierte mich aber dieser Fitnesstrainer, oder genauer - der Vertriebler des neu eröffneten Studios bei mir um die Ecke. Nach 2 Minuten Gespräch und ein paar Fragen seinerseits und der Rückfrage meinerseits wie das mit Kündigungsfristen sei, schaute er mich an - ohne mein Geburtsdatum bisher zu kennen - und setzte an &quot;Also, wenn du zB schwanger werden würdest ... aber ich weiß ja nicht, ob bei dir überhaupt noch Nachwuchs geplant ist .... ?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte prompt mich SO ALT, dass ich auf der Stelle beschloss, den Vertrag zu unterschreiben.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-03T09:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4463354/">
    <title>bemerkenswert deutsch</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4463354/</link>
    <description>ich glaube nur auf deutsch kann man das:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;ich beschwere mich, um mich zu entlasten&quot;</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-19T19:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4403430/">
    <title>Yesterday: Being Amelie Poulain</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4403430/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;10086386A-Die-fabelhafte-Welt-der-Amelie-japanische-Version-Poster&quot; width=&quot;276&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ideenjonglieren/images/10086386A-Die-fabelhafte-Welt-der-Amelie-japanische-Version-Poster.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Sended someone something not knowing if this is a love-letter or a good-bye one. Maybe it will change on its delivery way throughout half germany ... maybe it will be decided in the moment of being opend, maybe it could stay as it is - this something inbetween ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Later after walking through the streets of one of my favourite quarters here, having inspected a possible flat to live, stopped in a welcoming lightened café where it looks like that it&apos;s frienndly possible to have something to drink alone without beeing starred as a pitiful lonesomething human being. Felt a strangely familiar ghost of someone. Though about lots of people who left traces in my heart and life - totally independent of the real closeness of them.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Left a trace. Left the place.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Though about how to leave another trace for this other someone I would never meet accidentally because I don&apos;t fullfill the basic of this &quot;accidentally&quot; - means NOT thinking about a possible accidentally.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strange day; really strange day ...</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-01T13:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4134815/">
    <title>wenn Synchronizitäten töten täten</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/4134815/</link>
    <description>In den Warteberich der Uniklinik kommt ein junge sMädchen in einem uralten grünen Rollstuhl hereingefahren. Etwa 11 oder 12 Jahre alt ist sie, hübsche blonde lange Haare und sie trägt eine Augenklappe, ist sehr fröhlich und fängt ein Gespräch mit mir an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ihr langweilig sei. Das stellt sie auf eine Weise fest wie man sagt: Heute ist schönes Wetter. Grinsend, fröhlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du bist auch schon lange hier?&quot; frage ich sie, weil ich schon seit zweieinhalb Stunden hier rum hänge, zuerst auf die Untersuchung selber, nun auf das Ergebnis wartend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Oh ja, viel zu lange! Ich muss einfach gleich nach Hause!&quot; sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ach, ich hoffentlich auch bald&quot; sage ich einsilbig entgegen meiner sonstigen Angewohnheit. Aber was sagt man zu einem Mädchen im Rollstuhl, welches vermutlich schlimmeres erlebt hat als man selber gerade und in den letzten Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sie wohnen hier?&quot; fragt sie und ich werde mich wohl nie daran gewöhnen, dass mich junge Leute sietzen, die ich duzen kann. Klar, ich könnte ihre Lehrerin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja, in der Nähe.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ah - das ist schön. Ich in Wilhelmshaven. Kennen Sie Wilhelmshaven?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, einmal bin ich da gewesen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und heute komme ich endlich nach Hause!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;oh - ach so - dann bist du schon länger hier als ich&quot; stelle ich trocken fest &quot;ich bin erst seit zweieinhalb Stunden hier - für das MRT&quot; und ich frage mich gerade, ob ich sie wohl fragen könnte, was sie hat, will ihr aber auch nicht zu nahe treten.&lt;br /&gt;
&quot;Neee, ich bin seit DREI scheiß Wochen hier. Das ist eindeutig zu lange!&quot; sagt sie, immer noch lachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du kannst nicht laufen?&quot; frage ich mit Blick auf den Rollstuhl.&lt;br /&gt;
&quot;Doch doch - aber hab Seegang - mein Gleichgewichtssinn ist noch halbseitig weg.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Oh&quot; - ich schlucke - in den letzten Wochen hatte ich mich verdachtsbedingt mit dem Thema Hörnervtumor befasst, Seite um Seite im Netz gelesen, immer entsetzter geworden, weil das doch alles zutrifft - und hatte ich nicht genau an der besagten Stelle in meiner Hörkurve einen Knick? Und diese Gefühllosigkeit der rechten Gesichtshälfte, die hatte ich doch schon länger, immer mal wieder ... Nicht dass ich jemals zur Hypochondrie geneigt hätte, aber es ist so dermassen beunruhigend seine SINNE nicht mehr zu hundert Prozent einsetzen zu können, und das winzige Stirnrunzeln des untersuchenden Assistenten, dem ich wahrheitsgemäß sagte, dass ich nun diesen Hörschaden seit drei Monaten habe - hatte das was zu bedeuten? Seit DREI Monaten völlig unverändert!!! Wird so ein Hörnervtumor nun wegoperiert, dann leidet immer der Gleichgewichtsnerv, der zerschnitten werden muß und nach dem Zusammensetzen einige Tage bis Monate braucht bis er wieder in Ordnung kommt und es in den ungünstigsten Fällen eben nicht wieder tut. Hat dieses Mädchen mir jetzt irgendeine höhere Macht geschickt? Ich schlucke. Ist das jetzt so ein Moment, von dem ich NACH der Diagnose sagen würde: Ja, als dieses Mädchen da vor mir saß, mit Augenklappe in seinem Rollstuhl, so rundum glücklich, da wußte ich - irgendwer hat sie mir geschickt, um zu sagen: Ja, du HAST jetzt vorher nochmal die Gelegenheit herauszufinden WIE man mit einem Hörnervtumor leben kann? Damit du siehst, dass man auch danach noch so zufrieden dreinschauen kann wie sie jetzt?&lt;br /&gt;
Verdammt, ich WILL nicht in so eine Szene reingeschrieben sein! Mir liegt Krankenhauskitsch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hatte einen Gehirntumor&quot; sagt das Mädchen dann auch noch und lächelt mich an, räkelt sich etwas gelangweilt im Rollstuhl, der viel zu breit für sie ist. Einfach so. Völlig unaufgefordert.&lt;br /&gt;
Ich weiß daraufhin nix zu sagen, komme mir nochmal blöder vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hoffe, dass ich KEINEN habe, warte gerade auf das Ergebnis&quot; käme mir etwas deplaziert vor. Vielleicht hätte ich es gesagt. Auch einfach um ihre Aussage nicht so derartig in der Luft hängen zu lassen. Klar, damit bestätige ich mal wieder, dass man mit fiesen Krankheiten nur schwer umgehen kann, nochnichtmal drüber reden. Dabei kann man doch mit mir über alles reden. Dachte ich. Also ... Dann bin ich aber einfach zu sehr mit mir selber beschäftigt. Was wenn ich nun die Gelegenheit VERPASSE mit einem Mädchen zu reden, welches einen Gehirntumor hatte? Was, wenn ich später sagen müsste, DA, DA hätte ich mir sie holen können - die Zuversicht, dass alles gut wird - ohne zu wissen, WIE gut es bei ihr ausgegangen ist - ich meine, vielleicht ist sie ja auf einem Auge blind? Oder taub auf einem Ohr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während ich mir den Kopf zerbreche was ich sagen könnte, betritt ein Mann das Wartezimmer, vermutlich ihr Vater; auch er sieht zuversichtlich aus. Im gleichen AUgenblick wo beide ein gespräch beginnen über Alltäglichkeiten werde ich aufgerufen. Die Schwingtür verpasst mir einen Klapps, ich stolpere in den Flur, ein bärtiger Mann, der sich ohne mir die Hand zu reichen als einer der Ärzte vorstellt, drückt mir um rumdrehen eine Mappe in die Hand und murmelt unfreundlich was von &quot;alles in Ordnung&quot;, dann was unverständliches in nem halben Satz und &quot;auf beiden Seiten nix gefunden - und tschüß&quot; und dreht sich sofort um seine Achse und verschwindet wieder hinter der Tür hinter der er den dunklen Miniflur betreten hatte. Die Tür vor mir wie ein bedrohlicher Schatten, keine 2 cm vor meinem Gesicht und die Schwingtür schwingt auf mich zu, sie hat keinen Türgriff, das sehe ich aufgrund der Dämmerigkeit nicht und ich greife statt ins Türfutter in die Kehlung und ein Fingernagel bricht ab, ganz tief, der Schmerz zuckt bis ins Ohrläppchen. Reflexartig hebe ich doch nochmal die Hand, um das Rückschwingen der Tür abzuwehren, auch wenn ich den Finger jetzt viel lieber in den Mund stecken würde. Eine kindische Geste, ich weiß. Aber sie hilft. Ich glaube, es weiß noch keiner so recht, warum Spucke hilft. Was das für ein besonderer Saft ist. Nun. Nun weiß also auch keiner, warum in meinem Ohr ein Zug fährt oder eine Blechplättfabrik existiert. &lt;br /&gt;
Immerhin. &lt;br /&gt;
Ein Tumor ist es nicht. Aber ich bin nach wie vor sicher, dass es mechanisch bedingt ist.&lt;br /&gt;
Und ich schaue auf meine Hand. Da war eineinhalb Jahre ein Überbein. Ein mutierter Knochen auf dem Handrücken. Ein etwa eineinhalb Zentimeter deutlich sichtbarer Hügel. Den meine Hausärztin schon zu operieren empfahl. Der mich abgesehen von der Ästhetik meiner ansonsten durchaus ansehlichen Hand keineswegs störte. Der nach eineinhalb Jahren einfach so, als ich ihn eine ganze Weile vergessen hatte - einfach nicht mehr da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eineinhalb Jahre mit dieser akustischen Einschränkung? &lt;br /&gt;
Schwierig bis unvorstellbar. Sie stört mich gewaltig. Sie schränkt mich ein.&lt;br /&gt;
Offenbar nichts was man einfach mal wegschneiden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich gar nicht richtig freuen. Auch wegen der Art und Weise WIE mir das Ergebnis vor die Nase geknallt wurde. Dass ich vor der Untersuchung nochnichtmal eine Sekunde mit einem Arzt sprechen konnte, der Assistent nicht gerade freundlich zu mir war, verzeihe ich ja noch - aber hätte man mir auch die Bilder in die Hand gedrückt und in nem dunklen Flur mit zu vielen Türen gesagt: &quot;Sie haben einen Gehirntumor&quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen - wozu hat man mir das Mädchen geschickt?</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-03T21:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/3707722/">
    <title>Was zum Teufel ist das für ein mysteriöses Unternehmen?</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/3707722/</link>
    <description>In der Lokalzeitung fand sich letztens folgende Anzeige:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;SprecherIn für Stadtzahl per sofort gesucht.&quot; Dahinter eine Telefonnummer mit der Städtevorwahl einer Stadt etwa 200 km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit so gut. Nun könnte/würde ich sowohl auf PRESSEsprecherstellen als auch auf SprecherInnenaufträge passen, die meine Stimme ganz wortwörtlich nutzen mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das googlen einer möglichen Firma namens &quot;Stadtzahl&quot; brachte kein wirklich brauchbares Ergebnis, also rief ich einfach an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hallo&quot; meldete man sich am anderen Ende mit extrem hektischer Stimme, die ich direkt als blond ondulierte, übergewichtige Tusse mit abgeblätterten orangeroten Fingernagellack visualisierte.&lt;br /&gt;
&quot;Guten Tag, mein Name ist ... und ich melde mich auf Ihre Anzeige im ... . ich bin da richtig bei - äh Stadtzahl?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und mit wem spreche ich?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was wollen Sie denn?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich möchte gerne wissen, was Sich hinter der Anzeige verbirgt und was Sie genau suchen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Dann hat es sich schon erledigt. Wenn Sie das nicht wissen, dann haben Sie auch nicht die Kompetenz und kommen Sie auch nicht in Frage.&quot; sie atmete kurz astmatisch, bestimmt vom zu vielen Rauchen und ich hörte sehr deutlich, dass sie dabei war aufzulegen.&lt;br /&gt;
&quot;Halt. Moment noch. Es kann sich ja dabei um eine PRESSESPRECHERIN ODER um eine schauspielerische Sprecherin handeln ... und d -&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Keines von beiden.&quot; schnitt sie mir das Wort ab. &quot;Sehen Sie, dann haben wir es ja schon. Sie - &quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und was ist &quot;Stadtza-?&quot; fragte ich bemüht freundlich drei verschiedene Tempi in einen Satz packend, zuerst Ihren aufnehmend, dann langsamer und ruhiger, so wie ich es gelernt habe.&lt;br /&gt;
&quot;Das hat sich dann erledigt.&quot; fiel sie mir erneut ins Wort und legte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... verflixt - was zum Teufel macht &quot;Stadtzahl&quot;? Kann mir da wer weiterhelfen... ?&lt;br /&gt;
Jetzt ist meine Neugierde aber entfacht!</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-09T15:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/3042470/">
    <title>Dualsystemische Autopoetika</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/3042470/</link>
    <description>Ich liebe ja absurde Aufgaben. &lt;br /&gt;
Die der letzten Zeit: &quot;Finde heraus, wo man ein mindestens 3 m hohes, gerne größer, aber maximale Grundfläche 6 qm umfassendes Dinosaurierskelett kaufen oder mieten kann.&quot; und &quot;Schreibe eine circa zehnzeilige Abhandlung über möglich-unmögliche Ehrungen im Kunstbereich. Die aufs erste Lesen glaubwürdig klingen, es aber beim näheren Nachdenken nicht gibt. Schließe dabei mögliche negative Assoziationen aus.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und dann erreichte mich heute folgende Mail. &lt;br /&gt;
Ich zitiere wortwörtlich:&lt;br /&gt;
&quot;Perfekte Qualität &lt;br /&gt;
Weltweiter Versand &lt;br /&gt;
Sicheres Zahlungssystem &lt;br /&gt;
Vom Orginal nich zu unterscheiden!&lt;br /&gt;
Karin Klatt ihm wo Erschliessung Kevin gestreichelt lieblich, und Bahnübergang altruistisch rein ihm Blasskuckuck Kevin lieblich Ablaufregelventil ihren abtippend Gemischregelung ausser Betrieb gut absichernd. rein, alles Dochtschmierung Aushöhlung gleich geben Büstenhalter Kevin Ihr ausgepfiffen werden ihm fiedeln Blaubarsch Blaubrustfischer auf gefärbt.&lt;br /&gt;
Otto Kuester kaum lieblich Abzeichen Kevin Empfänglichkeit ihr, mit Es wurde kalt. Ananasstücke ihren lieblich Blaubrustfischer Kevin geben enthält zur Finalist Aufbau Angorawolle ihren Bewegungsmelder. auch, wir Druckknopf Aufglasurdekoration von Sie auf den Knopf drücken Kevin allzu Ersatzlieferung gleich Backfett biegesteif Es wurde kalt. stehen ferngeblieben. Raffael Sichting allzu auch aufschneidend Kevin aufdrängend du, du Ehrverletzungsprozess Ersatzlieferung und mit geschifft Kevin sehen gehackt wir Ananasstücke Bandspannungsregulierung aufdrängend mehr auf lange Sicht. du, ihren Boshaftigkeit frei von Fremdstoffen gehen gut Bewegungsmelder Kevin ich aufdrängend mehrere beaufsichtigen ausgepfiffen werden Er muss sich ins Zeug legen. möchte die Schliche kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patrizia Leuenhagen mit wir Er hat sich den Kopf am Balken gestossen. Kevin Abzeichen ihren, rein Fingerkoralle Dachgaube von sehen Eis laufen Kevin wir bewirbt Liebe Blutung Erstzulassung Dystrophie sauber Dezimalkomma. allzu, Ihre Gastprofessur Gastprofessur lieblich ihren Casanova Kevin auch Boshaftigkeit wer Erzgang Druckknopf durchgehauen du enthält.&lt;br /&gt;
Ulla Kruschke aber viel ferngeblieben Kevin beschwichtigen lieben, mit Blutung auffangen Ihr ihm geschifft Kevin gleich bewirbt lieblich Fachwerkträger Gelbbrustpieper ausgesperrte im Ersatzlieferung. Sie, ihm Bewegungsmelder Abzeichen viel attraktiv Fachwerkträger Kevin gerne frei von Fremdstoffen alles Frontantrieb Casanova Gallenleiden attraktiv Baugewerbe.&lt;br /&gt;
Sara Kuehner mit kaum gefärbt Kevin aufschneidend sehen, gleich Ausgleichkolben Ananasstücke mehr mehr Erstzulassung Kevin gut ausflippen fein Erstzulassung auf lange Sicht Finalist ihr Blaubarsch. wo, lieben Brasil-Gewürz Gastprofessur mir raus beschwichtigen Kevin ihr aufdrängend gut Gastprofessur dehnbare Blaubrustfischer ab Blaubrustfischer. Brigitte Eichmann im ich angelangen Kevin aufdrängend wenn, an Ausgleichkolben Fallunterscheidung ab nach bis jetzt Kevin schon wieder eingefroren ihm entgleisen entgegenwirkend Beisammensein lieblich Erythropoese. duften, fein blenden er/sie ertrinkt nach gut Biochemiker Kevin ihre Er lässt sich die Haare schneiden. wer dirnenhaft Datumszeile Erythropoese auch Blauflügelpitta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadia Leuenhagen raus mehr entlocken Kevin erbittern an, ihre Durchschnittssatz dirnenhaft kaum ihre gestreute Speicherung einer Datei Kevin kommen Eurasier auf gekröpfter Schraubenschlüssel Dickschnabelmöwe Fernschreiblochstreifen mir geschrien. und, kommen Fernschreiblochstreifen Borabaumsteiger wie für blau vor Kälte Kevin ihm eingefroren ihm Celebeskurzflügel Du bist ein Pechvogel Aussichtsplattform er Geologe.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... hat das wirklich eine Maschine geschrieben? Welcher Algorithmus steckte dahinter?&lt;br /&gt;
Es scheint als hätte Arno Schmidt meinen schlechten Traum von dieser Nacht - der nämlich davon handelte, dass ich mir wegen jemandem, der mir unmittelbar nach der ersten Bewegung nach dem Aufwachen wieder entfallen war, den vordern Teil des linken großen Zehs abgebrochen, ja wirklich abgebrochen hatte, was nur in etwa so wehtat wie ein selbst gezogener wackelnder Milchzahn, sondern nur optisch und beim Gehen das Gleichgewicht ein bischen störte - durch die Dialektpresse gehäckselt und dann rückwärts wieder ins Hochdeutsche zurückgeübersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder: was ist der SINN .... ?</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-08T18:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/1953862/">
    <title>Entgleisungen</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/1953862/</link>
    <description>Zuerst dachte ich an einen Ohrdefekt.&lt;br /&gt;
Dann glaubte ich an einen Versprecher.&lt;br /&gt;
Inzwischen sind mir alle Erklärungen ausgegangen.&lt;br /&gt;
Kann mir jemand anders vielleicht erklären, aus welchem Grund die Züge der Deutschen Bahn nunmehr &quot;&lt;b&gt;aus&lt;/b&gt; Gleis&quot; Nummer Fünf, Sieben oder Zwölf fahren?&lt;br /&gt;
Ist es nicht zum Aus-der-Haut-Fahren welche Entgleisungen die Deutsche Bahn der Deutschen Sprache zumutet?&lt;br /&gt;
Ich für meinen äußerst lebendigen ganzen Teil hoffe und glaube, dass der Zug, der da gerade auf mich wartet, mich ohne aus den Gleisen zu springen gleich wieder zurück bringt.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-12T09:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/1946506/">
    <title>Abendliche Erkenntnis</title>
    <link>http://ideenjonglieren.twoday.net/stories/1946506/</link>
    <description>Wer zu spät knutschen will, wird gar nicht geknutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenntnis Numero zwei:&lt;br /&gt;
Auch betrinken kann man lernen.</description>
    <dc:creator>Ideenjongleur</dc:creator>
    <dc:subject>wundern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Ideenjongleur</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-10T21:25:00Z</dc:date>
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